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Geschwindigkeitskontrollen im Kreisgebiet

Mobile Messungen in der 18. Kalenderwoche 2021

Northeim (lpd). In der Woche vom 03.05.2021 bis 09.05.2021 ist in folgenden Bereichen mit Geschwindigkeitskontrollen durch den Landkreis-Northeim zu rechnen.

Montag: Raum Einbeck

Dienstag: Raum Bad Gandersheim

Mittwoch: Raum Katlenburg-Lindau

Donnerstag: Raum Bodenfelde

Freitag: Raum Northeim

Die semistationäre Messanlage Alice wird vorrausichtlich von Montag bis Donnerstag im Northeim und vorrausichtlich von Freitag bis voraussichtlich Montag der Folgewoche im Raum Einbeck eingesetzt.

Im gesamten Kreisgebiet muss darüber hinaus mit weiteren Kontrollen (durch fest installierte Messanlagen und auch die Polizei) gerechnet werden. Zu hohe Geschwindigkeiten sind nach wie vor die häufigste Todesursache im Straßenverkehr, bitte bleiben Sie achtsam.

Geschwindigkeitskontrollen im Kreisgebiet

Mobile Messungen in der 19. Kalenderwoche 2021

Northeim (lpd). In der Woche vom 10.05.2021 bis 14.05.2021 ist in folgenden Bereichen mit Geschwindigkeitskontrollen durch den Landkreis Northeim zu rechnen:

Montag: Raum Einbeck

Dienstag: Raum Katlenburg-Lindau

Mittwoch: Raum Uslar

Donnerstag: ------

Freitag: Raum Dassel

Die semistationäre Messanlage Alice wird voraussichtlich von Dienstag bis Montag der Folgewoche im Raum Northeim eingesetzt.

Im gesamten Kreisgebiet muss darüber hinaus mit weiteren Kontrollen (durch fest installierte Messanlagen und auch die Polizei) gerechnet werden. Zu hohe Geschwindigkeiten sind nach wie vor die häufigste Todesursache im Straßenverkehr, bitte bleiben Sie achtsam.

B 242: Fahrbahnerneuerung zwischen Bad Grund und Münchehof geht weiter

Bauarbeiten starten nach Pfingsten

Die Sanierung des Streckenabschnittes der B 242 zwischen Bad Grund (Landkreis Göttingen) und der B 243 bei Münchehof (Seesen, Landkreis Goslar) findet insgesamt auf rund 4,5 km statt. Der erste Bauabschnitt wurde bereits im letzten Jahr fertiggestellt.

Der nächste Bauabschnitt wird in zwei weitere Teilabschnitte unterteilt. Der erste Teilabschnitt beginnt in etwa 1,5 km Entfernung von der Einmündung B 242 / B 243 und geht bis zur Zufahrt der Fels-Werke. Der zweite Teilabschnitt geht von der Zufahrt zu den Fels-Werken bis kurz hinter die Gemeindestraße "Bergstraße" nach Bad Grund. Die Sanierung beginnt mit dem zweiten Teilabschnitt aufgrund der umfangreicheren Bauarbeiten in diesem Bereich.

Beide Abschnitte zusammen haben eine Länge von rund 2,6 km. Die Gesamtfertigstellung ist bis Anfang Dezember geplant.

Die Bauarbeiten können nur unter Vollsperrung des Verkehrs durchgeführt werden. Die örtlichen Umleitungen werden unter Berücksichtigung der Teilabschnitte ausgeschildert. Die großräumige Umleitung führt über die B 243 nach Osterode und von dort über die B 241 nach Clausthal-Zellerfeld und weiter über die B 242 in Richtung Bad Grund und umgekehrt.

Die Baukosten dieses zweiten Bauabschnitts betragen insgesamt rund 2,5 Millionen Euro.

In einer weiteren Presseinformation wird auf den genauen Start der Bauarbeiten und die Einrichtung der Vollsperrung hingewiesen.

Die Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Goslar bittet alle Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die nach Pfingsten erforderlichen Verkehrsbeschränkungen.

L 604: Fahrbahnsanierung in der Ortsdurchfahrt Bad Sachsa wird fortgesetzt

Vollsperrung der Walkenrieder Straße bis etwa Ende Oktober

Aktuell wird im Landkreis Göttingen die im Oktober 2020 begonnene Fahrbahnsanierung in der Ortsdurchfahrt Bad Sachsa (Walkenrieder Straße, L 604) fortgesetzt. Aus Gründen der Arbeitssicherheit ist während der gesamten, etwa sechsmonatigen Bauzeit eine Vollsperrung der L 604 und der K 414 zwischen Bad Sachsa und Neuhof erforderlich. Die L 604 wird zwischen dem Kreuzungsbereich Walkenrieder Straße / Bahnhofstraße und dem Parkplatz vor der L 601 in einzelne Bauabschnitte (BA) unterteilt und in folgender Reihenfolge saniert:

BA 3:
Ab Einmündung „Blumenberg" bis zum Parkplatz vor der L 601 → etwa zwei Monate.
Die Straße „Blumenberg" kann bei den Bauarbeiten von der L 604 angefahren werden.

BA 2:
Ab Mitte Esso-Tankstelle bis Kreuzungsbereich „Blumenberg" → etwa einen Monat.
Die Straße „Blumenberg" kann bei den Bauarbeiten von der L 604 nicht angefahren werden.

BA 1c:
Von der Bahnhofstraße bis einschließlich Fußgängerweg Sachsensteinstraße → etwa zwei Monate.
Die Nord-Süd-Durchfahrt Bahnhofstraße und die Kreuzung Sachsensteinstraße / Sportplatzweg bleiben befahrbar.

BA 1d:
Von der Sachsensteinstraße / Sportplatzweg bis Mitte Esso-Tankstelle → etwa drei Wochen.
Das Gewerbegebiet bleibt von der Bahnhofstraße über eine temporäre Umleitungsstrecke für den PKW-Verkehr befahrbar.

Der überregionale Verkehr und der Schwerverkehr werden während der Gesamtbauzeit in beiden Richtungen auf der K 429, L 603 und L 601 über Tettenborn und Walkenried geführt. Auf Grund von Winterschäden wird in diesem Zusammenhang die K 414 zwischen Bad Sachsa und Neuhof für den LKW-Verkehr gesperrt.

Die Baukosten der Gemeinschaftsmaßnahme belaufen sich auf rund 1,1 Millionen Euro. Die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Goslar und die Stadt Bad Sachsa bitten alle Gewerbetreibenden, Verkehrsteilnehmer und Anwohner um Verständnis für die erforderlichen Bauarbeiten.



sicher.mobil.leben. - Länderübergreifende Verkehrssicherheitsaktion in Niedersachsen

Pistorius: „Heute geht es uns vor allem um die Sicherheit all derer, die regelmäßig auf zwei Rädern unterwegs sind"

Seit heute Morgen (05.05.2021, 06:00 Uhr) laufen in ganz Niedersachsen umfangreiche Maßnahmen zum Thema Verkehrssicherheit. Im Fokus stehen dabei insbesondere Radfahrende. Hintergrund ist die länderübergreifende Aktion sicher.mobil.leben. mit dem Thema „Radfahrende im Blick". Niedersächsische Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte werden dabei bis in den späten Abend hinein auf den Straßen zwischen dem Harz, der holländischen Grenze und der Nordsee im Einsatz sein. Unterstützt werden sie an den vielen Kontroll- und Aktionsorten in Niedersachsen von der Landesverkehrswacht Niedersachsen und den Verkehrswachten vor Ort, dem ADFC Niedersachsen e.V. und dem ADAC Niedersachsen/Sachsen-Anhalt e.V.

Der Niedersächsische Minister für Inneres und Sport, Boris Pistorius, sagt: „Niedersachsen ist durch die vielen attraktiven touristischen Ziele und hervorragend ausgebauten Strecken ein echtes Mekka für Radler. Heute geht es uns vor allem um die Sicherheit all derer, die regelmäßig - auf dem Weg zur Arbeit oder zur Schule - auf zwei Rädern unterwegs sind. Nicht zuletzt der E-Bike-Boom hat dafür gesorgt, dass immer mehr Menschen auf Rädern immer schneller unterwegs sind. Leider zeigt die Entwicklung der Verkehrsunfallstatistik, wie wichtig es ist, alle Verkehrsteilnehmerinnen und -nehmer weiter und immer wieder auf die Gefahren hinzuweisen, denen gerade Radfahrenden auf E-Bikes und Pedelecs durch ihre Geschwindigkeiten ausgesetzt sind. Das Ziel des heutigen Tages: Wir wollen das Radfahren im Fahrradland Niedersachsen noch weiter voranbringen und gleichzeitig den Radverkehr sicherer machen."

Minister Pistorius hob dabei auch die Partner zur Verkehrssicherheit hervor, die durch regelmäßige Aufklärungsarbeit für gegenseitige Rücksichtnahme werben. Minister Pistorius weiter: „Gerade während der Corona-Pandemie haben viele Menschen das Radfahren für sich entdeckt. Immer häufiger bleibt das Auto in der Garage, weil es mit dem Fahrrad oder Pedelec genauso schnell, aber gleichzeitig viel entspannter und aktiver geht. Nur eines darf man dabei nie vergessen: Fahrradfahrende zählen weiterhin zu der Gruppe der schwächeren Verkehrsteilnehmenden. Sie umgibt kein schützender Rahmen. Darum führen viele Unfälle zu schweren Verletzungen."

Ob auf innerstädtischen Straßen und Plätzen oder auf Niedersachsens Landesstraßen, die Niedersächsische Polizei ist heute überall im Land präsent, um zu kontrollieren und gemeinsam mit den Partnern in der Verkehrssicherheitsarbeit auf die Gefahren rund um den Fahrradverkehr hinzuweisen. Die Aktion wird durch die sozialen Medien flankiert. 

Der Präsident der Landesverkehrswacht Niedersachsen, Heiner Bartling, sagt: „Die Vorteile des Radverkehrs sind offenkundig: Radfahren ist gesund, umweltfreundlich, kostengünstig und flexibel einsetzbar. Radfahren muss aber sicher sein. Deshalb unterstützen wir das Tragen von Fahrradhelmen als individuellen Sicherheitsgewinn. Helme schützen vor schlimmen Kopfverletzungen. Und wir appellieren an alle Verkehrsteilnehmer: ‚Fokus auf den Verkehr'. Eine kurze Unaufmerksamkeit kann unter Umständen nicht nur zu gefährlichen Verkehrssituationen oder riskanten Fahrmanövern, sondern auch zu gravierenden Unfällen führen. Die Benutzung des Handys ist sowohl am Steuer eines Autos als auch beim Radfahren nicht erlaubt. Wird dieses Verbot ignoriert, wird das Risiko schwerer Unfälle leichtfertig in Kauf genommen. Häufig getragen von dem Gedanken ‚Es wird schon gut gehen, bisher ist ja nichts passiert'. Das ist ein gefährlicher und im schlimmsten Fall tödlicher Trugschluss."

Dazu betont Birgit Blaich-Niehaus, Leiterin Verkehr, Technik und Umwelt im ADAC Niedersachsen-Sachsen-Anhalt: „Achtsames Miteinander im Verkehr und gegenseitige Rücksichtnahme sind der beste Weg zu mehr Sicherheit. Alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer können die Straßen mit rücksichtsvollem Verhalten sicherer machen, das gelingt allerdings nur gemeinsam. Oft hilft ein Perspektivwechsel: Denn nur wer sich in die Situation der anderen Verkehrsteilnehmenden hineinversetzt, wird seine Sichtweise ändern und mehr Verständnis entwickeln. Gleichzeitig muss jeder zu seiner eigenen Sicherheit beitragen. Gut sichtbare Kleidung, ein auffälliger Helm und eine intakte Beleuchtung helfen maßgeblich, besser wahrgenommen zu werden. Vorausschauendes Fahren ohne Ablenkung trägt zur eigenen Sicherheit bei, reduziert das Gefährdungsrisiko und vermeidet Ärger mit anderen Verkehrsteilnehmern."

Als weiterer Partner in der Verkehrssicherheit setzt sich in Niedersachsen auch der ADFC für eine Erhöhung der Verkehrssicherheit ein. Laut ADFC-Fahrradklimatest 2020 fühlen sich rund 70 Prozent der Befragten beim Radfahren nicht sicher. Ein wichtiger Grund dafür sei, so laut Umfrage, die häufige Missachtung des vorgeschriebenen Überholabstands zu Radfahrenden.

„Gerade beim Überholen von Radfahrenden durch Autos gilt es, Radfahrende im Blick zu haben und sie nicht zu bedrängen und zu gefährden. Wenn 1,5 Meter innerorts oder 2 Meter außerorts nicht eingehalten werden können, müssen Autofahrende hinter den Radfahrenden warten", so der Vorsitzende des ADFC Niedersachsen, Rüdiger Henze. „Dies gilt auch an Fahrradschutzstreifen und Radfahrstreifen."

Insgesamt kontrollierte die Polizei in Niedersachsen am heutigen Tag bereits in den ersten Stunden rund 300 Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer. Dabei sind bisher rund 210 Regelverstöße verwarnt bzw. geahndet worden. Dazu gehörten auch drei Fahrrad- und ein Pedelecfahrender, die am frühen Morgen an einer Kreuzung in Hannovers Innenstadt (Hamburger Allee/Rundestr.) das dortige Rotlicht missachteten. Bei derartigen Verstößen beträgt das Bußgeld mindestens 60,- Euro. 

Die Polizei und ihre Partner setzen sich weiter für mehr Sicherheit im Straßenverkehr ein. So werden die Kontrollen der Polizei und die gemeinsamen Präventionsaktionen mit den Partnern am heutigen Tag bis in die späten Abendstunden fortgesetzt.



Wespennester tolerieren

In der Rühler Schweiz lockt die Kirschblüte, auf den Wiesen blühen zahlreiche Schlüsselblumen und im Wald wird es langsam grün – der Frühling ist endlich da! Jetzt leisten Insekten wertvolle Dienste. Durch das Bestäuben der Blüten tragen sie zur Farbenvielfalt in den Gärten und der Landschaft sowie zum Heranwachsen der Erntefrüchte bei. Zu diesen Insekten gehören neben Honigbienen insbesondere Wildbienen und Hummeln, aber auch Wespen und Hornissen. Die oft zu Unrecht gehassten Wespen sind sehr nützlich, deshalb sollte man deren gelegentliche Belästigungen im Spätsommer bzw. Herbst grundsätzlich tolerieren.

Wespen sind nützliche Tiere. Neben der Bestäubung von Blüten verfüttern sie genau wie Hornissenvölker während ihres einjährigen Lebens erhebliche Mengen an unerwünschten und lästigen Insekten wie z.B. Fliegen und Blattläuse. Sie bilden damit einen wichtigen Bestandteil im ökologischen System.

Gegenwärtig beginnen Wespen und andere Staaten bildende Insekten mit den Nestbauten. Daher sind nun häufig Wespenköniginnen zu beobachten, die nach einem geeigneten Standort für ihr Nest suchen. Grundsätzlich sollte man Wespennester als natürliche Lebensstätte akzeptieren. Ein friedliches Miteinander mit Wespen oder Hornissen ist in der Regel möglich, sofern der Mensch in der Nähe eines Nestes ruhig bleibt und einen ausreichenden Abstand einhält. Wespen greifen nur an, wenn sie sich gestört oder bedroht fühlen. Daher werden sie oftmals auch erst im Herbst wahrgenommen, wenn der Aktivitätshöhepunkt bereits erreicht ist. Dann haben die Tiere nur noch wenige Wochen zu leben. Überwintern werden lediglich die jungen Königinnen, die sich im nächsten Frühjahr ein neues Nest bauen. Das alte Nest wird nicht wieder genutzt.

Natürlich kann es auch vorkommen, dass sich Wespen Neststandorte aussuchen, die sich für Menschen oder die Tiere selbst später als störend erweisen, zum Beispiel in Rollladenkästen. In diesem Fall sollte man versuchen, die Wespenköniginnen bereits jetzt, vor dem Beginn des Nestbaues, von dort zu vertreiben, etwa durch verstärktes Nutzen der Rollläden. Zudem sollten Einflugmöglichkeiten beispielsweise mit Klebeband oder kleinmaschigen Gittern verschlossen werden. Dabei sollte allerdings darauf geachtet werden, dass sich die Wespenkönigin außerhalb des verschlossenen Loches befindet, noch keine Brut vorhanden ist oder Arbeiterinnen fliegen. Hilfreich zur Abwehr können auch Basilikum- oder Tomatenpflanzen sein. Denn deren Geruch mögen Wespen gar nicht.

Sollte bereits geschäftiges Treiben am Nest sein, können oftmals Maßnahmen ergriffen werden, die ein friedliches Miteinander ermöglichen, wie etwa die Anbringung von Fliegengittern oder das Umlenken der Flugbahn. Manchmal kann auch eine Umsiedlung sinnvoll sein.

Nicht jedoch zulässig ist der Einsatz von Insektengiften. Der bringt in der Regel nicht den gewünschten Effekt und gefährdet außerdem die eigene Gesundheit.

Übrigens, der Stich einer Wespe oder Hornisse ist nicht so schlimm wie der Stich einer Honigbiene – das Gift einer Biene ist sogar toxischer. „Drei Hornissenstiche töten einen Menschen, sieben ein Pferd“ ist eine Legende, die aber immer noch in den Köpfen einer Vielzahl von Menschen herumspukt. Lediglich für Allergiker oder im Mundraum können Wespen- und Hornissenstiche jedoch eine ernsthafte Gefahr darstellen.



POL-NOM: Straßenlaterne beschädigt und weitergefahren

Einbeck-Rittierode, Rittieroder Kirchweg 12, 30.04.2021, 00:00 Uhr bis 05.05.2021, 12:00 Uhr Im angegeben relevanten Zeitraum ist vor dem Gelände des Reitvereines eine Straßenlaterne angefahren worden. Der Unfallverursacher dürfte hierbei versucht haben, mit seinem Fahrzeug vor der Reithalle zu wenden. Nach der Beschädigung hat der Bet. 01 seine Fahrt fortgesetzt, ohne schadensregulierende Maßnahmen einzuleiten. Der Schaden an der Laterne wird auf 500 Euro geschätzt. Hinweise bitte an die Polizei Bad Gandersheim unter der Tel:05382-919200 (bas)



Corona-Pandemie: Nächtliche Ausgangssperre in Hann. Münden soll Neuinfektionen entgegenwirken

In der Stadt Hann. Münden gilt ab dem morgigen Donnerstag eine nächtliche Ausgangssperre. Hintergrund ist die hohe Zahl an Neuinfektionen im Bereich der Stadt. Da es sich um ein diffuses Infektionsgeschehen ohne erkennbare Hotspots handelt, wird diese Maßnahme durch das Gesundheitsamt für die Stadt und den Landkreis Göttingen zur Eindämmung der Corona-Pandemie verfügt. Dabei orientiert sich die Allgemeinverfügung an den Regelungen des Infektionsschutzgesetz des Bundes. So gilt die nächtliche Ausgangssperre von 22.00 bis 5.00 Uhr, abgesehen von Ausnahmen wie der Berufsausübung oder der Versorgung von Tieren.

Betroffen ist der Bereich der Kernstadt von Hann. Münden ohne die Ortsteile. Die Allgemeinverfügung gilt zunächst bis Mittwoch, 12. Mai 2021, 5.00 Uhr. Sie ist im Amtsblatt für den Landkreis Göttingen Nr. 22 und im Amtsblatt der Stadt Göttingen Nr. 13 (2021) veröffentlicht.

Grundsätzlich ist bei Maßnahmen nach dem Infektionsschutzgesetz und der Corona-Landesverordnung der Inzidenzwert des gesamten Landkreises heranzuziehen, den das Robert Koch-Institut täglich ermittelt. Bei konkreten Infektionsgeschehen, beispielsweise bei einem Ausbruch in einer Einrichtung, oder auffälligen Häufungen in einer Ortschaft, werden lokale Maßnahmen ergriffen. Die Situation in Hann. Münden ist nicht auf einen bestimmten Infektionsherd zurückzuführen, sodass die nächtliche Ausgangssperre dazu beitragen soll, das Infektionsgeschehen vor Ort einzudämmen. Die Wirkung der Maßnahme wird fortlaufend geprüft.



Land stockt ÖPNV-Rettungsschirm um 71 Millionen Euro auf

Althusmann: Zuverlässiges ÖPNV-Angebot auch in Pandemiezeiten wichtig

Der Ausschuss für Haushalt und Finanzen des niedersächsischen Landtages hat heute beschlossen, den Rettungsschirm für den Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) um rund 71 Millionen Euro aufzustocken. In der letzten Woche hatte bereits das Kabinett seine Zustimmung erteilt. Damit stellt Niedersachsen für den Ausgleich von Einnahmeverlusten durch die Corona-Krise im Nahverkehr auf Straße und Schiene insgesamt rund 261 Millionen Euro aus dem landeseigenen COVID-19-Sondervermögen zur Verfügung. 

Verkehrsminister Dr. Bernd Althusmann: „Viele Menschen in Niedersachsen sind auf ein breit angelegtes und verlässliches öffentliches Verkehrsangebot zwingend angewiesen. Das gilt auch in Zeiten der Pandemie. Mit der Aufstockung des Rettungsschirms um rund 71 Millionen Euro können die Verkehrsunternehmen und Aufgabenträger des ÖPNV in Niedersachsen nun wieder ein Stück weit aufatmen und ihr Angebot trotz der massiven Einbußen bei den Fahrgeldeinnahmen fortführen. Schließlich trägt die Aufrechterhaltung eines uneingeschränkten ÖPNV-Angebots auch zum Gesundheitsschutz bei."

Diese zusätzlichen Landesmittel allein reichen jedoch voraussichtlich nur für einen Ausgleich der Fahrgeldverluste bis nach den Sommerferien. „Es ist deshalb unverzichtbar, dass sich auch der Bund weiter an den Kosten des ÖPNV-Rettungsschirms für 2021 beteiligt", sagt Althusmann. Dementsprechend haben die Verkehrsminister der Länder den Bund aufgefordert, bundesweit zusätzlich eine Milliarde Euro für das Jahr 2021 zur Verfügung zu stellen. Mit den 71 Millionen Euro, über die der Haushalts- und Finanzausschuss heute entschieden hat, soll der daneben erforderliche Landesanteil gedeckt werden. Althusmann: „Nachdem wir in Vorleistung getreten sind, setze ich darauf, dass auch die dazu auf der Bundesebene ausstehenden Entscheidungen zügig getroffen werden", sagt Althusmann. 

Hintergrund: 

Aufgrund der Corona-Pandemie sind die Fahrgastzahlen im Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) seit dem vergangenen Jahr drastisch eingebrochen. Dennoch wurde das Angebot bei Bussen und Bahnen nahezu unverändert aufrechterhalten. Um die Einnahmeverluste bei den Verkehrsunternehmen und den Aufgabenträgern zu kompensieren, hat der Bund einen Rettungsschirm mit einem Gesamtvolumen von 2,5 Milliarden Euro aufgelegt. Niedersachsen hat hieraus Bundesmittel in Höhe von rund 199 Millionen Euro erhalten. Zusätzlich hatte das Land bereits im vergangenen Jahr mit dem 2. Nachtragshaushalt aus eigenen Mitteln insgesamt 190 Millionen Euro für den ÖPNV-Rettungsschirm in Niedersachsen bereitgestellt.



Verwaltungsgericht bestätigt Hundehaltungsverbot

Die 1. Kammer des Verwaltungsgerichts Göttingen hat mit Beschluss vom 27.04.21 die Verfügung einer Gemeinde im Landkreis Göttingen vorläufig bestätigt, mit der diese gegenüber einem Hundehalter die Wegnahme seines Hundes und ein Haltungsverbot von Hunden ausgesprochen hat (1 B 55/21).

Der Antragsteller hielt seit einigen Jahren einen Hund der Rasse Kangal. Dieser Hund hatte in der Vergangenheit mehrfach andere Hunde angegriffen und z.T. nicht unerheblich verletzt. Daraufhin hatte die Gemeinde einen Maulkorbzwang für den Hund angeordnet. Hiergegen ist der Hundehalter nicht vorgegangen. Dennoch hat er mehrfach gegen die Anordnung verstoßen und seinen Hund ohne Maulkorb laufen lassen. Auch die wegen der Verstöße erfolgte mehrfache Festsetzung eines Zwangsgeldes gegen den Halter hat diesen nicht davon abgehalten, seinen Hund ohne Maulkorb in der Öffentlichkeit laufen zu lassen. Daraufhin erließ die Gemeinde auf der Grundlage des Nds. Hundegesetzes einen Bescheid, mit dem sie den Antragsteller unter Anordnung der sofortigen Vollziehung aufforderte, seinen Hund abzugeben und ihm untersagte, künftig Hunde zu halten. Zur Begründung führte die Behörde an, der Antragsteller habe als Hundehalter mehrfach und gröblich gegen Vorschriften des Nds. Hundegesetzes verstoßen.

Hiergegen hat der Hundehalter Klage erhoben und gleichzeitig einen einstweiligen um die Gewährung vorläufigen gerichtlichen Rechtsschutzes nachgesucht. Er ist der Meinung, schon die Anordnung des Maulkorbzwanges sei rechtswidrig gewesen, jedenfalls sei die Wegnahme des Hundes und das Haltungsverbot von Hunden unverhältnismäßig.

Diesen Antrag hat das Gericht jetzt abgelehnt. Die Anordnung des Maulkorbzwanges sei bestandkräftig geworden und wäre vom Antragsteller zu beachten gewesen. Hiergegen habe er wiederholt und vorsätzlich verstoßen. Diese hartnäckigen Verstöße rechtfertigten nicht nur die Wegnahme des derzeit vom Antragsteller gehaltenen Kangal, sondern auch das Verbot, künftig Hunde zu halten. Die Einschätzung der Gemeinde, dass der Antragsteller die Verantwortung, die mit der Haltung eines Hundes verbunden ist, konsequent ignoriere, so dass ihm deshalb zur Gefahrenabwehr die Hundehaltung insgesamt verboten werden müsse, sei nicht zu beanstanden. 

Gegen diesen Beschluss kann der Antragsteller binnen zwei Wochen Beschwerde beim Nds. Oberverwaltungsgericht in Lüneburg einlegen. Über die Klage ist noch nicht entschieden worden.



Corona-Pandemie: Bei 602 Menschen aktuelle Infektionen bestätigt
Inzidenzwert der Neuinfektionen liegt bei 89,6

Bei 602 Menschen im Landkreis Göttingen sind aktuell Infektionen mit dem SARS-CoV-2-Virus bestätigt. Der für den Landkreis Göttingen heute gültige Inzidenzwert laut Lagebericht des Robert-Koch-Instituts liegt bei 89,6. Die Gesamtzahl der seit Pandemiebeginn bestätigten Covid-19 Fälle im Landkreis Göttingen beträgt 7.537 Davon gelten 6.689 Personen als wieder von der Infektion genesen, 246 Menschen sind in Verbindung mit Covid-19 gestorben.

Die Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie sind im Infektionsschutzgesetz des Bundes und in der Corona-Landesverordnung geregelt. Dazu gehört unter anderem die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung an allen Örtlichkeiten unter freiem Himmel, an denen sich viele Menschen auf engem Raum aufhalten. Diese Bereiche hat das Gesundheitsamt für die Stadt und den Landkreis Göttingen per Allgemeinverfügung benannt – hier gilt die Maskenpflicht auf jeden Fall. Sie sind im Amtsblatt für den Landkreis Göttingen Nr. 17 und im Amtsblatt der Stadt Göttingen Nr. 10 (2021) beschrieben und in Kartenausschnitten verzeichnet.

Lage in den Gemeinden (Gesamtzahl Fälle / aktuell Infizierte / Inzidenz)

Flecken Adelebsen (99 / 7 / 31,8)

Gemeinde Bad Grund (Harz) (126 / 5 / 36,5)

Stadt Bad Lauterberg im Harz (273 / 25 / 204,3)

Stadt Bad Sachsa (227 / 21 / 135,8)

Flecken Bovenden (176 / 14 / 58,8)

Samtgemeinde Dransfeld (154 / 21 / 117,6)

Stadt Duderstadt (1.012 / 35 / 78,6)

Gemeinde Friedland (153 / 12 / 68,8)

Samtgemeinde Gieboldehausen (420 / 32 / 103,4)

Gemeinde Gleichen (140 / 9 / 79)

Stadt Göttingen (2.335 / 182 / 58,8)

Stadt Hann. Münden (809 / 118 / 334,1)

Samtgemeinde Hattorf am Harz (169 / 6 / 41,6)

Stadt Herzberg am Harz (434 / 28 / 116,6)

Stadt Osterode am Harz (386 / 26 / 32,4)

Samtgemeinde Radolfshausen (133 / 3 / 27,7)

Gemeinde Rosdorf (212 / 20 / 59)

Gemeinde Staufenberg (164 / 24 / 218,7)

Gemeinde Walkenried (115 / 14 / 115,2)

Erläuterungen zu den Daten

Gesamtzahl Fälle

Die Zahl aller durch einen Laborbefund bestätigten Infektionen mit dem Coronavirus im Landkreis Göttingen wird registriert. Der erste Fall wurde am 11.03.2020 festgestellten, seitdem wird jeder weitere Fall fortlaufend in der Statistik erfasst. Gezählt werden die Infektionen von Personen, die in den Gemeinden des Landkreises Göttingen leben bzw. hier gemeldet sind.

Aktuell Infizierte

Wer nach einer Coronavirus-Infektion an der Lungenkrankheit Covid-19 erkrankt ist, oder sich erst kürzlich infiziert hat, kann andere Personen anstecken. Diese Personen gelten als aktuell infiziert. Sobald sie entweder nachweislich wieder gesund sind, oder die verordnete Quarantäne ohne Erkrankung absolviert haben, gelten sie als genesen und nicht mehr als aktuell infiziert. Auch Personen, die in Verbindung mit Covid-19 gestorben sind, zählen nicht zu dieser Gruppe.

Inzidenzwert

Die sogenannte 7-Tage-Inzidenz ist ein Kennwert, um die Zahl der Neuinfektionen verschiedener Regionen miteinander vergleichen zu können. Von Bedeutung ist die Inzidenz für Regelungen nach demInfektionsschutzgesetz des Bundes und der Niedersächsischen Corona-Verordnung. Bei bestimmten Marken sind festgelegte Infektionsschutzmaßnahmen zu treffen bzw. Ausnahmen möglich.

Dabei gilt ausschließlich der in der Gesamtübersicht des Robert-Koch-Instituts (RKI) täglich auf der Webseite www.rki.de/inzidenzen veröffentlichte Inzidenzwert für den Landkreis Göttingen und damit für alle Städte und Gemeinden im Kreisgebiet gleichermaßen. Die für einzelne Städte und Gemeinde ermittelten Inzidenzwerte spielen rechtlich keine Rolle. Die rechtliche Wirkung des Inzidenzwertes für den Landkreis setzt zum Zeitpunkt der Veröffentlichung auf der RKI-Webseite ein. Dies geschieht täglich gegen ca. 10:00 Uhr.

Berechnet wird der Inzidenzwert anhand der Summe bestätigter Neuinfektionen, die vom Gesundheitsamt während der vergangenen sieben Tage elektronisch erfasst wurden; diese wird ins Verhältnis zu 100.000 Einwohner*innen gesetzt (dabei gilt die Einwohner*innenzahl, die das Statistische Bundesamt mit Datenstand 31.12.2019 ausweist). Für den Landkreis Göttingen mit rd. 326.000 Einwohner*innen ist beispielsweise die 35er-Marke bei 114,1, und die 100er-Marke bei 326 Neuinfektionen innerhalb einer Woche erreicht. Weitere Informationen u. a. in den FAQ auf der Webseite des RKI: www.rki.de/covid-19-faq >> Fallzahlen und Meldungen >> Wie funktioniert der Meldeweg und welche Informationen zu den Erkrankten werden ans RKI übermittelt?



Infektionsgeschehen im Landkreis Hameln-Pyrmont am 05.05.2021

Im Landkreis Hameln-Pyrmont sind aktuell 251 Personen mit SARS-CoV-2 infiziert.

Die Gesamtzahl der Erkrankten seit Beginn der Pandemie liegt bei 4028 (+ 27 zum Vortag) Fällen.

Als genesen gelten 3683 Personen. Verstorben sind 94 Personen. 277 Personen sind kreisweit in Quarantäne.

Die genaue Übersicht der v. g. Zahlen aufgeschlüsselt nach Gemeinden finden Sie jederzeit im Dashboard auf unserer Homepage unter COVID 19 - Landkreis Hameln-Pyrmont (arcgis.com)



POL-HI: Verkehrsunfall auf dem Weinberg fordert zwei Verletzte

Bockenem - (gle) - Am 05.05.2021 gegen 09:30 Uhr kam es auf der kurvenreichen Strecke des Weinbergs zu einem Verkehrsunfall.

Eine 70-jährige Bockenemerin befährt zum Unfallzeitpunkt die Bundesstraße 243 von Nette in Richtung Wesseln. Im Bereich einer Linkskurve kommt die Fahrzeugführerin eines PKW Skoda Fabia nach links von der Fahrbahn ab. Anschließend kippt das Fahrzeug in einem angrenzenden Straßengraben auf die linke Fahrzeugseite.

Durch den Verkehrsunfall werden die Fahrzeugführerin und ihr 76-jähriger Ehemann, welcher sich als Beifahrer im Fahrzeug befindet, leicht verletzt und müssen vor Ort durch einen eingesetzten Rettungswagen ambulant behandelt werden. Neben dem Rettungswagen sind sieben ehrenamtliche Einsatzkräfte der freiwilligen Feuerwehr Nette, ein Abschleppunternehmen aus Bockenem und ein Funkstreifenwagen der Polizei Bad Salzdetfurth im Einsatz.

Während der Rettungs- und Bergungsmaßnahmen muss die B 243 für ca. 45 Minuten in beiden Richtungen voll gesperrt werden.

Nach dem derzeitigen Ermittlungsstand geht die Polizei von nicht angepasster Geschwindigkeit in Bezug auf die Straßen- und Witterungsverhältnisse als Unfallursache aus.



POL-HI: Kontrollen des Fahrradverkehrs

Sarstedt (Sti). Durch die Corona Pandemie hat sich hat sich das Mobilitätsverhalten der Menschen in den letzten Monaten verändert. Die Nutzung von Fahrrädern und sogenannten E-Bikes hat deutlich zugenommen. Aus diesem Grund hat das Polizeikommissariat Sarstedt vom 28.04.2021 bis zum 02.05.2021 Schwerpunktkontrollen im Bereich des Radverkehrs durchgeführt. Neben der Ahndung von Verstößen stand die Präventionsarbeit im Vordergrund dieser Aktion. In diesem Zusammenhang wurde u.a. Informationsmaterial an den Sarstedter Schulen verteilt und durch die Stadt Sarstedt "Geisterradler" auf die Radwege aufgesprüht, um die Radfahrer auf die richtige Fahrtrichtung der Radwege hinzuweisen. Neben den Beamtinnen und Beamten des Polizeikommissariats Sarstedt waren auch Beamtinnen und Beamte der Verfügungseinheit und des Präventionsteams der Polizeiinspektion Hildesheim, sowie die Stadt Sarstedt und der Vorsitzende der Verkehrswacht Niedersachsen an der Aktion beteiligt. Insgesamt wurden in dem o.g. Zeitraum 289 Kontrollen durchgeführt. Bei diesen Kontrollen wurden 120 Ordnungswidrigkeiten festgestellt und geahndet. Der überwiegende Teil dieser Ordnungswidrigkeiten bezog sich auf technische Mängel an den kontrollierten Fahrrädern, falsche Benutzung der Radwege oder das Bedienen eines Handys während der Fahrt. Um den positiven Trend dieser Mobilitätsveränderung zu unterstützen und damit sich die Fahrradfahrer unbeschwert und weiterhin sicher im Straßenverkehr bewegen können, wird die Polizei Sarstedt diese Kontrollen auch in Zukunft durchführen.



Auftragseingänge im März 2021: Bestellungen im Vergleich zum Vormonat um 22% gestiegen

Landesamt für Statistik Niedersachsen, Pressemitteilung Nr. 047 vom 05.05.2021

HANNOVER. Die niedersächsische Industrie hat im März 2021 bei den Auftragseingängen deutlich zugelegt. Nach Mitteilung des Landesamtes für Statistik Niedersachsen (LSN) stiegen die Bestellungen von Industriegütern aus niedersächsischer Produktion um 22% im Vergleich zum Februar 2021. Während die Inlandsbestellungen um 20% zulegten, stiegen die Auslandsorders um 24%. Die Auftragseingänge für Investitionsgüter sowie für Vorleistungsgüter erzielten jeweils ein Plus von 22% gegenüber dem Vormonat. Die positive Gesamtentwicklung wurde auch durch einzelne Großaufträge im sonstigen Fahrzeugbau beeinflusst.

Überwiegend positiv stellt sich die Entwicklung der umsatzstärksten niedersächsischen Industriebranchen dar: Im Vergleich zum Februar 2021 stieg die Nachfrage bei der Herstellung von elektrischen Ausrüstungen (+23%), der Herstellung von chemischen Erzeugnissen (+23%), dem Maschinenbau (+22%), der Metallerzeugung und -bearbeitung (+22%) sowie der Herstellung von Metallerzeugnissen (+17%). Rückläufige Bestellungen verzeichnete demgegenüber die Herstellung von Kraftwagen und Kraftwagenteilen (-3%).

Da der Monat März 2020 nachdrücklich durch die Einflüsse der Corona-Pandemie auf die niedersächsischen Auftragseingänge geprägt war, ist der Blick auf das „Vor-Corona-Jahr" 2019 angezeigt. Wenn die durchschnittlichen Aufträge der letzten drei Monate (Januar bis März) von 2021 mit diesem Zeitraum im „Vor-Corona-Jahr" 2019 verglichen werden, zeigen sich folgende Veränderungsraten: Insgesamt erreichten die Bestellungen 2021 ein durchschnittliches Plus von 3% gegenüber dem Vergleichszeitraum 2019. Die Bestellungen aus dem Inland nahmen dabei um 2% zu, die Auslandsnachfrage erhöhte sich um 5%. Gegenüber dem Vergleichszeitraum 2019 nahm die Nachfrage nach Vorleistungsgütern im Jahr 2021 um durchschnittlich 8% zu, während die Nachfrage nach Investitionsgütern unverändert blieb.

Bei der Betrachtung ist zu berücksichtigen, dass es im Februar 2020 in Niedersachsen noch keine erkennbaren Einflüsse der Corona-Epidemie auf die Auftragseingänge gegeben hat.

Tabelle und Grafik:

Excel-Format 

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Methodische Hinweise:
Vorleistungsgüter: Produktionsgüter, die überwiegend für Unternehmen bestimmt sind und dort im Produktionsprozess verbraucht, verarbeitet oder umgewandelt werden. Dazu zählen zum Beispiel Metalle, Holz, chemische Grundstoffe, Gummi- und Kunststoffwaren, Papier und Karton sowie elektronische Bauelemente. 

Investitionsgüter: Langlebige Produktionsgüter (z. B. Maschinen für die Güterproduktion, Kraftwagen). 

Hinweise zur Tabelle: 
Um die Vergleichbarkeit der Monatswerte des Verarbeitenden Gewerbes mit einem „Vor-Corona-Jahr" zu gewährleisten, wird die beigefügte Tabelle um die Veränderung gegenüber dem Jahr 2019 ergänzt. Neben der Entwicklung der aktuellen Drei-Monats-Durchschnitte wird dort ab sofort auch der entsprechende Zeitraum bezogen auf das Jahr 2019 abgebildet.



Corona-Dashboard Niedersachsen liefert zentrale Corona-Daten auf einen Blick

Seit dem Inkrafttreten der Änderungen im Infektionsschutzgesetz (IfSG) am 24. April 2021 sind die vom Robert Koch-Institut (RKI) übermittelten Inzidenzwerte maßgeblich für die Regelungen der Bundesländer. Vor diesem Hintergrund hat auch Niedersachsen die öffentliche Kommunikation der Inzidenzen von den Werten des Niedersächsischen Landesgesundheitsamtes (NLGA) auf die RKI-Werte umgestellt. Bislang erfolgte dies anhand einer tabellarischen Übersicht auf den Seiten des Portals www.niedersachsen.de.

Jetzt geht die Landesregierung einen Schritt weiter und bietet mit dem Corona-Dashboard Niedersachsen ein tagesaktuelles und interaktives Informationsangebot zum Corona-Geschehen niedersachsenweit und in den einzelnen Landkreisen und Kreisfreien Städten. Neben Informationen zum Infektionsgeschehen liefert das Dashboard Informationen zum Stand der Impfkampagne und zu der Auslastung der Intensivstationen.

Mit dem Corona-Dashboard Niedersachsen erhalten Niedersächsinnen und Niedersachsen folgende Daten: 

  • Darstellung der aktuellen Inzidenzen je Landkreis, Entwicklung der 7-Tages-Inzidenz im Rückblick und aktuelle Fallzahlen sowie Todesfälle 
  • Auslastung der Intensivstationen im Land inklusive der gemeldeten intensivmedizinisch behandelten Covid-19-Fälle, Zahl der Menschen, die beatmet werden, Reserve an betreibbaren Intensivbetten 
  • Zahlen der Erst- und Zweitimpfung, Anzahl der Impfdosenlieferungen sowie die Impfquote für Niedersachsen
  • Informationen zu den Impfzentren sowie ausgewählten Testmöglichkeiten

Das Corona-Dashboard Niedersachsen ist unter folgender URL aufrufbar: https://t1p.de/mz5d

Einzelne Informationsangebote werden in Kürze auch auf dem Portal www.niedersachsen.de unter „Aktuelle Informationen zum Coronavirus" zu finden sein.

Weiterführende Informationen zur Datengrundlage: 

Die Daten für das Infektionsgeschehen, wie die Inzidenzen, Fallzahlen und Todesfälle, stammen vom Robert Koch-Institut (RKI), die Daten zum Impfmonitoring, darunter die Anzahl der Erst- und Zweitgeimpften, die Impfquote und Anzahl der gelieferten Impfdosen, basieren auf den Daten des Bundesministeriums für Gesundheit sowie dem Robert Koch-Institut und die Daten zur intensivmedizinischen Auslastung entstammen der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI).



 

Bundesweite Aktionstage #Barrierefreiheit: 

Barrierekritischer Spaziergang durch Alfeld mit Grünem Abgeordneten von Holtz

Am 5. Mai ist Europäischer Protesttag der Menschen mit Behinderungen und am 20. Mai der Global Accessibility Awareness Day. Dies nimmt der Grüne Bundestagsabgeordnete Ottmar von Holtz zum Anlass, am 11. Mai 2021 ab 10 Uhr mit seiner Grünen Kollegin und Bürgermeisterkandidatin Kerstin Funk-Pernitzsch einen barrierkritischen Spaziergang durch Alfeld zu machen. Vorbei an neuralgischen Punkten der Stadt, will der Bundestagsabgeordnete sich gemeinsam mit Funk-Pernitzsch ein Bild davon machen, wo in Alfeld noch Nachbessrungsbedarf ist.

Nach dem Motto „Menschen sind nicht behindert, sie werden behindert“ fordert die Grüne Bundestagsfraktion ihre Fraktionsmitglieder dazu auf, während der Aktionstage Barrierefreiheit vom 10.-12. Mai in den Wahlkreisen genauer hinzuschauen. Überall gibt es Barrieren, die eine gleichberechtigte Teilhabe in der Gesellschaft verhindern. Um Barrierefreiheit zu erreichen, kommt es darauf an, neue Barrieren zu vermeiden und bestehende Hindernisse abzubauen.

Das gilt vor allem im Bereich Mobilität. Aufgrund von Barrieren können behinderte Menschen Verkehrsmittel oft nicht nutzen oder sind auf Hilfe anderer angewiesen. „Für uns Grüne ist klar, dass Verkehrsmittel für alle nutzbar sein müssen. Das heißt, dass Bahnhöfe, Haltestellen und Fahrzeuge barrierefrei zugänglich und nutzbar sind und dass Informationen vor und während der Reise für alle verständlich sind. Außerdem müssen Reisende, die bei Bus- oder Bahnreisen Unterstützung brauchen, diese jederzeit flexibel bekommen, ohne tagelang im Voraus planen zu müssen.“ fordert von Holtz.

Die Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage „Gleichberechtigte Teilhabe und Barrierefreiheit“ der Grünen macht deutlich, dass auf dem Weg zu einer umfassenden barrierefreien Mobilität noch viel zu tun ist. Dabei profitieren von Barrierefreiheit nicht nur Menschen mit Behinderungen. Aufzüge oder Rampen kommen auch älteren Menschen, Eltern mit Kinderwagen oder Personen mit viel Gepäck zugute. Untertitelte Videos sind nicht nur hörbeeinträchtigte Menschen wichtig, sondern auch für diejenigen, die gerade nicht ihren Ton anmachen können.

Von Holtz ist bereits am 10. Mai zu einem barrierefreien Spaziergang mit Mitgliedern des Behindertenbeirats und der Stadt in Hildesheim unterwegs und schließt die Aktionstage #barrierefrei am 12. Mai mit einem Besuch der „Kultouren“ der Malteser, die Menschen mit Behinderung durch Rikschafahrten den Zugang zu Kultur erleichtern.



 

POL-HI: Versuchter Einbruch in ein Einfamilienhaus

BAD SALZDETFURTH/Lechstedt -(hep) Am Dienstag, den 04.05.2021, um 21:34 Uhr, wurde nach dem Aufhebeln der Terrassentür der Alarm im Objekt ausgelöst. Der unbekannte Täter verließ daraufhin  das Haus vermutlich ohne Diebesgut. Eine sofortige Fahndung führte nicht zum Ergreifen des Täters.

Die Polizei in Bad Salzdetfurth sucht Zeugen, die im Vorfeld oder Nachgang der Tat verdächtige Beobachtungen zu Personen oder Pkw gemacht haben. Sie werden gebeten sich unter der Telefonnummer 05063 - 901 - 115 bei der Bad Salzdetfurther Polizei zu melden.



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Vorsichtige Schritte in Richtung Normalität

In Niedersachsen sinkt die Zahl der Neuinfizierten nun bereits seit einigen Wochen kontinuierlich. „Landesweit wurde jetzt endlich wieder die Hundertergrenze unterschritten, etwa zwei Drittel der Landkreise und Kommunen liegen unter 100", so Ministerpräsident Stephan Weil. „Das ist eine ermutigende Entwicklung, die wir den Bürgerinnen und Bürgern in unserem Land verdanken. Obwohl es ihnen sicherlich schwergefallen ist, haben sie in beeindruckender Weise die Kontaktbeschränkungen eingehalten und ihre Mobilität reduziert. Herzlichen Dank dafür! Das gibt uns die Möglichkeit, jetzt erste Lockerungen einzuleiten und mit den Menschen zusammen ein paar vorsichtige Schritte hin zu mehr Normalität zu machen." 

Wirtschaftsminister Bernd Althusmann: „Ich freue mich, dass damit auch die Menschen, die in Gastronomie, Einzelhandel oder Hotellerie tätig sind, jetzt schrittweise wieder loslegen können und eine wirtschaftliche Perspektive erhalten. Die harte, vom Virus erzwungene Auszeit ist hoffentlich auch für diese Branchen bald vorbei."

Sozialministerin Daniela Behrens „Die Infektionslage in Niedersachsen hat sich deutlich verbessert. Wir können davon ausgehen, dass die Inzidenzentwicklung weiter rückläufig ist. Das bestätigen auch mehrere Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Ein Hauptgrund ist der zunehmende Impffortschritt. Wir setzen die Impfkampagne mit größtem Elan um, so dass die Zahl der Niedersachsen, die mindestens erstgeimpft ist, weiter steigen wird."

Wenn die positive Entwicklung der Fallzahlen anhält, und mehr und mehr Landkreise und kreisfreie Städte in Niedersachsen über fünf Werktage hintereinander in den vom Robert-Koch-Institut ausgewiesenen Inzidenzwerten unter 100 bleiben, können diese Regionen in die nächsttiefere Stufe wechseln. Die Basis des Niedersächsischen Lockerungskonzeptes für Gastronomie, Einzelhandel, Tourismus, Kultur und Sport sind konsequente - und im Vergleich zum Status Quo - sogar noch ausgeweitete Testpflichten. Unbedingt weiter beachtet werden müssen Abstands- und Maskenpflichten, Kontaktnachverfolgung wird der Regelfall sein, diese sind analog möglich, digitale Möglichkeiten sind ausdrücklich erwünscht und sollten ausgeweitet werden. 

Stephan Weil: „Wir wollen insbesondere Kindern und Jugendlichen wieder mehr Aktivitäten ermöglichen und vor allem auch die Bildung stärken. Aufgrund der geringeren Infektionsgefahr an der frischen Luft gilt der Grundsatz: mehr draußen als drinnen. Wir wollen dabei gesicherte Zonen durch Testungen schaffen und gehen bei den Öffnungen mit Augenmaß vor. Angesichts der sinkenden Infektionszahlen möchten wir vollständig geimpften, vollständig genesen und aktuell getesteten Menschen wieder mehr Aktivitäten und mehr Miteinander ermöglichen und den Kulturschaffenden im Land, aber auch den Sportbegeisterten sowie der Gastronomie, dem Einzelhandel und der Tourismuswirtschaft neue Perspektiven aufzeigen." 

Bildungsminister Grant Hendrik Tonne ergänzt: „Insbesondere Kinder und Jugendliche sollen sich wieder unkomplizierter treffen, gemeinsam Sport treiben und endlich auch wieder regelmäßig in Kita und Schule gehen können. Ab dem kommenden Montag wird in Niedersachsen wieder deutlich mehr Kinderbetreuung und Präsenzunterricht stattfinden. Die Bereiche Kita und Schule werden bis zu einer Sieben-Tage-Inzidenz von 165 offengehalten."

Die Kindertageseinrichtungen in Regionen einer Sieben-Tage-Inzidenz von unter 165 wechseln ab dem 10. Mai 2021 in den eingeschränkten Regelbetrieb („Kita-Szenario B"). Damit können alle Kinder, die in der jeweiligen Einrichtung einen Betreuungsplatz haben, wieder zurück in Krippe, Kindergarten oder Hort. Es gelten Hygienevorschriften und feste Raumaufteilungen, gruppenübergreifende Angebote können nicht stattfinden. Kindertagespflegepersonen können in Regionen mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von unter 165 einen Regelbetrieb unter Beachtung von Hygienevorschriften anbieten.

Alle Schulen in Regionen mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von unter 165 bieten dann Präsenzunterricht im Wechselmodell („Szenario B") an. In geteilten Lerngruppen - rotierend die eine Hälfte der Schülerinnen und Schüler vor Ort in der Schule lernend, die andere Hälfte von zu Hause aus - kommen somit alle Schülerinnen und Schüler wieder in ihre Schulen und lernen zusammen mit ihren Mitschülerinnen und Mitschülern unter Anleitung ihrer Lehrkräfte. 

Zudem wird ab nächster Woche auch über einer Inzidenz von 165 in den folgenden Bereichen Unterricht im „Szenario B" stattfinden: 

·         in den Schuljahrgängen 9 und 10, soweit an der Schule in diesen Schuljahrgängen im Schuljahr 2020/2021
          Abschlussprüfungen vorgesehen sind,

·         der Sekundarbereich II, soweit an der Schule in diesen Schuljahrgängen im Schuljahr 2020/2021
          Abschlussprüfungen vorgesehen sind, und der Schuljahrgang 12,

·         der 4. Schuljahrgang und 

·         die Förderschulen geistige Entwicklung, körperliche und motorische Entwicklung, sowie die Förderschulen
          Sehen und Hören.


Grant Hendrik Tonne: „Wir können jetzt endlich wieder allen Kindern und Jugendlichen ein größeres Angebot auf Bildung und Betreuung machen. Das erleichtert mich sehr, denn die Kinder und Jugendlichen verzichten seit Monaten und leisten einen enormen Beitrag in der Pandemiebekämpfung. Die lange Zeit der Kontaktbeschränkungen, der Verzicht auf Hobbies, Sport, und das Treffen mit Freunden haben negative Auswirkungen auf die Entwicklung der Kinder und Jugendlichen. Die heutigen Öffnungsschritte sind notwendig, aber auch infektiologisch vertretbar. Mit der neuen Möglichkeit der Selbsttests haben wir größere Sicherheiten geschaffen."Auch im Bereich der beruflichen Aus-, Fort- und Weiterbildung soll ein Präsenzbetrieb mit strengen Hygiene- und Testkonzepten wieder erlaubt werden - auch hier jedoch in wechselnden kleinen Gruppen. Vergleichbares gilt für die außerschulische Bildung und die Erwachsenenbildung sowie für Fahr- und Flugschulen.

Da private Treffen als einer der Haupttreiber der Infektionen gelten, können die Kontaktbeschränkungen nicht weiter gelockert werden: Treffen dürfen sich weiterhin in privaten und in öffentlichen Räumen ein Haushalt und zwei weitere Personen eines anderen Haushaltes mit den dazugehörigen Kindern unter 14 Jahren. 

Dazu Sozialministerin Daniela Behrens: „Meine herzliche Bitte an die noch nicht von Corona genesenen oder vollständig geimpften Menschen in Niedersachsen: Nutzen Sie die Testmöglichkeiten in den Kommunen. Jeder Selbsttest erhöht die Sicherheit. Und verlegen Sie Ihre privaten Treffen möglichst nach draußen"

„In über fünf Werktage hinweg unter 100 liegenden Regionen werden auch die bislang geschlossenen Geschäfte des Facheinzelhandels wieder geöffnet, im Bekleidungsladen, im Möbelhaus oder im Schuhgeschäft kann also wieder eingekauft werden. Zugang erhält man jedoch -  jenseits der schon jetzt offenen und die notwendige Grundversorgung absichernden Bereiche - nur mit dem Nachweis eines negativen Tests, einer vollständigen Impfung oder Genesung. 

„Wir bitten die Verantwortlichen vor Ort, diese Voraussetzungen konsequent zu kontrollieren", so Wirtschaftsminister Bernd Althusmann. In den zusätzlich ab dem 10. Mai geöffneten Geschäften des Facheinzelhandels gelten zunächst strenge Kapazitätsbegrenzungen, 20 qm Verkaufsfläche pro Kundin oder Kunde muss vorhanden sein, oberhalb von einer Gesamtverkaufsfläche von 800qm sind 40 qm Verkaufsfläche pro Kundin oder Kunde erforderlich."

Geöffnet werden soll unter einer Inzidenz von 100 mit Abstandsregelungen und entsprechenden Hygienekonzepten die Außengastronomie. Die Gäste benötigen einen negativen Testnachweis oder einen Nachweis für ihre Genesung oder ihre Impfung. Auch in der Außengastronomie müssten die geltenden Kontaktbeschränkungen berücksichtigt werden, also ein Haushalt plus zwei Personen aus einem anderen Haushalt mit dazugehörenden Kindern bis 14 Jahren. Eine vorsichtige Öffnung der Innengastronomie mit einer Kapazitätsbegrenzung auf 50 Prozent ist dann für den nächsten Öffnungsschritt in zwei bis drei Wochen geplant.

„Die wirtschaftliche Situation der Betriebe im Gastgewerbe ist durch die zurückliegenden Monate extrem angespannt. Jetzt gibt es für die Gastronomen wieder einen Lichtblick - und    den Menschen in Niedersachsen, die jetzt lange verzichten mussten, wird noch in der Spargelzeit ein schöner Restaurantbesuch ermöglicht, zumindest schon einmal draußen", freute sich Bernd Althusmann. 

Museen, Galerien, Ausstellungen, Gedenkstätten zoologische und botanische Gärten können weiterhin mit maximal 50-prozentiger Kapazität geöffnet bleiben. Notwendig ist ein negativer Testnachweis oder ein Nachweis der vollständigen Impfung oder Genesung.

„Die Theater und Kinos unseres Landes bitten wir noch um ein wenig Geduld", so Sozialministerin Daniela Behrens. „Sie können jedoch - soweit es das Wetter erlaubt - unter freiem Himmel bereits Sitzveranstaltungen anbieten. Voraussetzung sind auch hier negative Testung, vollständige Impfung oder Genesung. Leider sind jedoch Großveranstaltungen im Innenbereich im Hinblick auf eine Übertragung des Virus noch zu gefährlich."

‚Draußen ist sicherer als drinnen', dieser Grundsatz gilt auch im Sport. Und Kinder und Jugendliche brauchen auch Mannschaftssport noch dringender als Erwachsene. Deshalb wird draußen auch Kontaktsport mit bis zu 30 Kindern und Jugendlichen bis 18 Jahren ermöglicht, Betreuerinnen und Betreuer benötigen einen negativen Testnachweis. 

Erwachsene können kontaktfrei draußen zusammen Sport treiben. Sie müssen dabei aber mindestens zwei Meter Abstand voneinander in alle Richtungen halten Und alle samt negativ getestet, geimpft oder genesen sein.

Im Innenbereich gelten die gleichen Kontaktbeschränkungen, die auch sonst bei privaten Treffen gelten, also ein Haushalt plus zwei Personen eines anderen Haushalts. Neu ist hier, dass dennoch Erwachsene ebenso sowie Trainerinnen oder Betreuer beim Sport im Innenbereich negativ getestet genesen oder geimpft sein müssen.

„Es ist uns ein großes Anliegen, den Menschen in Niedersachsen wieder Wochenendausflüge und Urlaube zu ermöglichen und den Beschäftigten in der Tourismuswirtschaft wieder eine Perspektive zu geben", so Ministerpräsident Stephan Weil. 

Von nächstem Montag an können in allen Regionen mit einer mindestens fünf Werktage andauernden Unterschreitung der 100er-Inzidenz Beherbergungsbetriebe wieder öffnen, allerdings in einer Anlaufphase zunächst als Vorsichtsmaßnahme nur für Landeskinder. Notwendig sind ein negativer Test bei der Anreise und weitere Tests mindestens zweimal pro Woche während des Aufenthalts in einer Ferienwohnung oder einem Ferienhaus. In Hotels, Pensionen, Jugendherbergen und auf Campingplätzen ist ein täglicher Test erforderlich. Die Testpflicht entfällt für vollständig geimpfte oder genesene Personen. Für Ferienwohnungen und Ferienhäuser gibt es eine Wiederbelegungssperre von einem Tag; Hotels, Pensionen, Jugendherbergen und Campingplätze dürfen nur bis zu 60 Prozent belegt werden. Hotelrestaurants sind zur Versorgung der dort beherbergten Gäste wieder geöffnet. 

Sozialministerin Daniela Behrens: „Ich halte diese ersten Lockerungen für vertretbar, bitte aber die Menschen in Niedersachsen, auch weiterhin umsichtig und zurückhaltend mit den neuen Möglichkeiten umzugehen. Bitte nutzen Sie die Testangebote: Jede Bürgerin und jeder Bürger kann sich täglich kostenlos testen lassen - diese kostenlosen Tests werden mittlerweile landesweit an vielen Stellen, wie beispielsweise in kommunalen Testzentren, Apotheken und Arztpraxen angeboten."

Auch der Ministerpräsident betont: „Wir dürfen nicht übermütig und vor allem nicht unvorsichtig werden, aber wir vertrauen darauf, dass die Niedersächsinnen und Niedersachsen, mit den zurückgewonnenen Freiheiten verantwortungsvoll umgehen und sich und andere nicht unnötig gefährden."



Lockerungen im Landkreis Hameln-Pyrmont ab Donnerstag

Aufgrund der anhaltenden Unterschreitung der maßgeblichen 7-Tage-Inzidenz des RKI von 100 werden ab Donnerstag (6. Mai 2021) die Einschränkungen im Landkreis Hameln-Pyrmont in bestimmten Bereichen gelockert.
    •    Bundesnotbremse
Ab dem 6. Mai 2021 tritt die sog. „Bundesnotbremse“ (§ 28 b Infektionsschutzgesetz) wieder außer Kraft, die u.a. die Ausgangssperre als Maßnahme beinhaltet.  Diese galt aufgrund der zuletzt zu hohen Inzidenzwerte für das Kreisgebiet seit der letzten Woche.
Der Mechanismus der Aufhebung der Bundenotbremse funktioniert wie folgt: Unterschreitet der Landkreis ab dem Tag nach dem Eintreten der Maßnahmen nach § 28 b Abs. 1 IfSG an fünf aufeinander folgenden Werktagen die 7-Tage-Inzidenz den Schwellenwert von 100, so treten an dem übernächsten Tag die Maßnahmen außer Kraft. Sonn- und Feiertage unterbrechen die Zählung der maßgeblichen Tage nicht, so dass die Zählung der fünf Werktage nach Sonn- oder Feiertagen nicht neu anfängt. Liegt nach dieser Zählung ein Unterschreiten vor, treten die bundeseinheitlichen Maßnahmen am übernächsten Tag automatisch außer Kraft.
Sollte der Landkreis an drei aufeinander folgenden Tagen denn Schwellenwert von 100 erneut überschreiten, so tritt die Bundesnotbremse am übernächsten Tag in Kraft.
Die wichtigsten Fragen hierzu werden durch die Bundesregierung beantwortet und sind hier zu finden:
Infektionsschutzgesetz: Das regelt die bundeseinheitliche Notbremse (bundesregierung.de)
    •    Allgemeinverfügung des Landkreises vom 20. April 2021
Ebenfalls nicht mehr in Kraft sind ab Donnerstag auch die Regelungen der Allgemeinverfügung des Landkreises Hameln-Pyrmont, die am 20. April 2021 erlassen wurden.
Dies hat folgende Konsequenzen:
    •    für Kindertagesstätten und Großtagespflegestellen entfällt das Szenario C und der Betrieb erfolgt im Szenario B. Dieses Szenario sieht vor, dass alle Kinder in den Gruppen betreut werden können, in die sie aufgenommen wurden,

    •    der Betrieb an Schulen wird wieder im Wechselmodell aufgenommen. Die Testpflicht sowie die Maskenpflicht im Unterricht bestehen fort und eine Notbetreuung wird ebenfalls weiterhin angeboten. Nähere Informationen sind direkt bei den Schulen zu erfragen,

    •    das Tragen einer Mund-Nasen-Maske für haushaltsfremde Mitfahrer im KFZ entfällt wieder,

    •    die Beschränkungen der Personenzahl und die Testpflicht für die Durchführung von Gottesdiensten und anderen religiösen oder weltanschaulichen Veranstaltungen und andere Sitzungen und Zusammenkünfte in geschlossenen Räumen werden aufgehoben.

Ab Donnerstag gilt im Landkreis Hameln-Pyrmont dann erneut ausschließlich Landesrecht, also die Regeln der aktuell gültigen Niedersächsischen Corona-Verordnung.  

Hier eine Übersicht des Landes Niedersachsen vom 24. April 2021 über die wesentlichen Regeln auf Basis der örtlichen 7-Tage-Inzidenz nach dem RKI:
 
Die aktuell gültige Nds. Corona-Verordnung sowie Antworten auf eine Vielzahl von Fragen können hier    Vorschriften der Landesregierung | Portal Niedersachsen nachgelesen werden.

    •    Allgemeinverfügung des Landkreises zur Mund-Nasen-Bedeckung

Bereits seit dem 1. Mai 2021 hat zudem die Allgemeinverfügung des Landkreises Hameln-Pyrmont vom 5. März 2021, die zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung im Stadtgebiet Hameln verpflichtet hat und bis zum 30. April 2021 gültig war, keine Wirkung mehr. Diese wurde nicht erneut verlängert, da die Infektionslage sich erfreulicherweise verbessert hat und aktuell ein geringeres Personenaufkommen in den betroffenen Gebieten beobachtet wurde. Diese Entscheidung erfolgte in vorheriger Absprache mit der örtlichen Polizei und der Stadt Hameln.

Über die vom Landkreis Hameln-Pyrmont bekannt gegebenen Allgemeinverfügungen gibt es hier weitergehende Informationen:

Rechtliche Grundlagen / Landkreis Hameln-Pyrmont (hameln-pyrmont.de)



Corona-Pandemie: Impfangebote für Feuerwehren und weitere Gruppen
Landesweite Priorisierung von Personengruppen wird umgesetzt

Erste aktive Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Herzberg am Harz wurden am heutigen Dienstag im stationären Impfzentrum des Landkreises geimpft. Kreisrätin Marlies Dornieden und Kreisbrandmeister Volker Keilholz machten sich ein Bild vom Ablauf des Impfbetriebs in der Sporthalle der OBS Herzberg. Sie nutzten die Gelegenheit für einen Dank an die Beschäftigten im Impfzentrum sowie an Verantwortliche der Stadt Herzberg und deren Feuerwehr für die Unterstützung bei Vorbereitung des Termins.

„Die Impfkampagne im Landkreis Göttingen schreitet voran“, erklärte Dornieden. Zunächst sei besonders verletzlichen und gefährdeten Menschen eine Impfung ermöglicht worden. „Das ist, bis auf Einzelfälle, abgeschlossen. Nun stehen landesweit Personengruppen im Fokus, auf deren Einsatz- und Leistungsfähigkeit wir angewiesen sind: Personal an Schulen aller Schulformen, hauptamtliche Beschäftigte in der Kinder- und Jugendhilfe und aktive Feuerwehrleute. So sehen es Erlasse der Landesministerien vor, die seit dem 1. Mai gelten. Deshalb haben wir uns in den vergangenen Tagen intensiv darauf vorbereitet, zeitnah ein komplexes Impfangebot machen zu können.“

„Impftermine für die Feuerwehren sichern den Brandschutz und technische Hilfeleistungen in den Gemeinden“, machte Kreisbrandmeister Keilholz deutlich. „Die Einsatzfähigkeit der örtlichen Feuerwehren ist bei Erkrankungen mit Covid-19 gefährdet. Das sind der entscheidende Grund, den Aktiven eine Impfung zu ermöglichen“, erklärte der Kreisbrandmeister. „Das Impfangebot ist Ausdruck der gemeinsamen Verantwortung von Landkreis und Feuerwehren für den Bevölkerungsschutz“, ergänzte Dornieden.

Heute wurde zudem der Feuerwehr Rosdorf eine Impfung angeboten, in den kommenden Tagen folgen Termine für weitere Wehren – entweder in den stationären Impfzentren des Landkreises in Herzberg und Göttingen oder in den Gemeinden durch mobile Impfteams. Gleiches gilt für die Beschäftigten an weiterführenden Schulen und in der Kinder- und Jugendhilfe.

„Bislang sind für 15 von 18 Feuerwehren bereits Impftermine in dieser und der kommenden Woche eingeplant; bei den Schulen sind ebenfalls 28 von 30 schon terminiert. Das sind 3.300 bis 3.500 zusätzliche Impfungen, die wir parallel zum Betrieb der Impfzentren organisieren. Damit kommen wir allein in dieser Woche auf bis zu 9.000 Impfungen“, rechnet Kreisrätin Dornieden vor. „Das macht deutlich: Wer impfberechtigt ist, soll schnellstmöglich ein Angebot bekommen; dafür arbeiten wir“, fasste sie abschließend zusammen.



POL-HM: Mehrere Straftaten

In der Nacht von Sonntag, 02.05.2021, auf Montag haben sich in Aerzen mehrere Straftaten ereignet. Aus einem unverschlossenen Schuppen auf dem Grundstück Osterstraße sind zwei Mountainbikes, Marke Cube, entwendet worden. Mit den Fahrrädern sind vermutlich zwei Täter zur Pöhlenstraße gefahren. Auf einem Grundstück wurde eines der beiden Mountainbikes zurück gelassen und ein anderes Mountainbike entwendet. Weiterhin ist dort ein Laptop, Marke Lenovo, Think Pad, Farbe schwarz, zurück gelassen worden. Die beiden Fahrräder sind am Morgen des 03.05.2021 auf dem Gehweg/Straßenrand des Amselweges aufgefunden worden. Der Eigentümer des Laptop konnte bisher nicht ermittelt werden. In dem Zeitraum ist eine weitere Straftat in der Königsförder Straße begangen worden. Dort wurde eine Shisha-Pfeife mit Tabak und Feuerzeug von einer überdachten Veranda entwendet. Alle Taten stehen nach derzeitigem Ermittlungsstand im Zusammenhang.

Zeugenhinweise bitte an die Polizeistation Aerzen, Tel.: 05154/709880.



Gemeinwohlökonomie im Konzern der Stadt Göttingen

Die unternehmerischen Tätigkeiten der Stadt Göttingen dienen der Daseinsvorsorge für die Menschen in der Stadt. Damit leisten die Stadtverwaltung und die Tochtergesellschaften als Konzern einen wichtigen Beitrag für die Lebensqualität vor Ort. Gemeinsam unterstreichen sie mit ihrem Handeln, dass wirtschaftlicher Erfolg kein Selbstzweck der eigenen Wertsteigerung ist, sondern dem Gemeinwohl aller dient. Diesen Ansatz greift die Bewegung der Gemeinwohlökonomie auf. Sie setzt auf faire Beschaffungswege, Solidarität und Gerechtigkeit, ökologische Nachhaltigkeit sowie Transparenz und die Möglichkeit der Mitentscheidung in Bezug auf unternehmerische Aktivitäten.

Aus der Bewegung ist eine pragmatische Möglichkeit entstanden, mit einer Gemeinwohlbilanz die eigenen Beiträge mit Blick auf diese Ziele zu dokumentieren und gleichzeitig weitere Entwicklungsmöglichkeiten für die städtischen Unternehmen aufzuzeigen. Oberbürgermeister Rolf-Georg Köhler sagt dazu: „Die kommunalen Unternehmen der Stadt Göttingen sind für die Gemeinwohlökonomie geradezu prädestiniert. Sie können damit zeigen, dass die Sicherung und Verbesserung der Lebensqualität an erster Stelle steht. Gleichzeitig können wir gemeinsam als ‚Konzern Stadt‘ einen Impuls für die Wirtschaft in der Region setzen.“ Die Gemeinwohlökonomie mache transparent, wofür kommunale Unternehmen stehen und welche Werte sie vertreten: „Der Prozess zeigt auf, dass es gerade auch die öffentlichen Behörden und Institutionen vor Ort sind, die das Leben in unserer Stadt attraktiv machen.“ Köhler sieht auch einen positiven Aspekt in der Motivation für Mitarbeitende, denn für manche sei es wichtig, in einem Unternehmen zu arbeiten, dass die Prinzipien der Gemeinwohlökonomie berücksichtige. 

Aus dem Konzern Stadt haben sich bislang die Beschäftigungsförderung Göttingen (BFGoe), die KDG (Kommunale Dienste Göttingen), das Seniorenzentrum der Stadt Göttingen sowie das Deutsche Theater Göttingen auf den Weg gemacht, ihre Geschäfte an der Gemeinwohlökonomie auszurichten; weitere haben ihr Interesse bekundet. Positiver Nebeneffekt: Die teilnehmenden Tochtergesellschaften lernen sich untereinander besser kennen, neue Kooperationsmöglichkeiten können entstehen.

Bislang haben sich bundesweit mehr als 2.240 Unternehmen und Institutionen der Initiative angeschlossen, darunter zahlreiche kommunale Unternehmen und Gemeinden. Wer an diesem Prozess interessiert ist und näheres über den Ablauf eines Zertifizierungsverfahrens erfahren möchte, der kann sich gerne an den Vorstand der BFGoe, Christian Schmelcher, wenden (Telefon 0551/400-2729 oder E-Mail c.schmelcher@goettingen.de).



Corona-Pandemie: Bei 576 Menschen aktuelle Infektionen bestätigt; Inzidenzwert der Neuinfektionen liegt bei 90,5

Aktuell sind bei 576 Menschen in Stadt und Landkreis Göttingen Infektionen mit dem SARS-CoV-2-Virus bestätigt. Der für den Landkreis Göttingen heute (Dienstag, 4. Mai 2021) gültige Inzidenzwert laut Gesamtübersicht des Robert-Koch-Instituts liegt bei 90,5. ie Gesamtzahl der seit Pandemiebeginn bestätigten Covid-19 Fälle im Landkreis Göttingen beträgt 7.474. Davon gelten 6.653 Personen als wieder von der Infektion genesen, 245 Menschen sind in Verbindung mit Covid-19 gestorben.

Die Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie sind im Infektionsschutzgesetz des Bundes und in der Corona-Landesverordnung geregelt. Dazu gehört unter anderem die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung an allen Örtlichkeiten unter freiem Himmel, an denen sich viele Menschen auf engem Raum aufhalten. Diese Bereiche hat das Gesundheitsamt für die Stadt und den Landkreis Göttingen per Allgemeinverfügung benannt – hier gilt die Maskenpflicht auf jeden Fall. Sie sind im Amtsblatt für den Landkreis Göttingen Nr. 17 und im Amtsblatt der Stadt Göttingen Nr. 10 (2021) beschrieben und in Kartenausschnitten verzeichnet.

Lage in den Gemeinden (Gesamtzahl Fälle / aktuell Infizierte / Inzidenz)

 

  • Flecken Adelebsen (99 / 8 / 31,8)
  • Gemeinde Bad Grund (Harz) (126 / 6 / 48,6)
  • Stadt Bad Lauterberg im Harz (270 / 22 / 184,8)
  • Stadt Bad Sachsa (225 / 19 / 149,4)
  • Flecken Bovenden (175 / 16 / 80,8)
  • Samtgemeinde Dransfeld (153 / 20 / 128,3)
  • Stadt Duderstadt (1.009 / 33 / 98,2)
  • Gemeinde Friedland (152 / 12 / 68,8)
  • Samtgemeinde Gieboldehausen (412 / 25 / 51,7)
  • Gemeinde Gleichen (141 / 10 / 112,8)
  • Stadt Göttingen (2.322 / 190 / 72,2)
  • Stadt Hann. Münden (793/ 106 / 296)
  • Samtgemeinde Hattorf am Harz (168 / 5 / 0)
  • Stadt Herzberg am Harz (432 / 28 / 139,9)
  • Stadt Osterode am Harz (384 / 26 / 64,8)
  • Samtgemeinde Radolfshausen (133 / 3 / 27,7)
  • Gemeinde Rosdorf (211 / 19 / 92,7)
  • Gemeinde Staufenberg (156 / 16 / 193)
  • Gemeinde Walkenried (113 / 12 / 138,3)

 

Erläuterungen zu den Werten

 

Gesamtzahl Fälle

Die Zahl aller durch einen Laborbefund bestätigten Infektionen mit dem Coronavirus im Landkreis Göttingen wird registriert. Der erste Fall wurde am 11.03.2020 festgestellten, seitdem wird jeder weitere Fall fortlaufend in der Statistik erfasst. Gezählt werden die Infektionen von Personen, die in den Gemeinden des Landkreises Göttingen leben bzw. hier gemeldet sind.

Aktuell Infizierte

Wer nach einer Coronavirus-Infektion an der Lungenkrankheit Covid-19 erkrankt ist, oder sich erst kürzlich infiziert hat, kann andere Personen anstecken. Diese Personen gelten als aktuell infiziert. Sobald sie entweder nachweislich wieder gesund sind, oder die verordnete Quarantäne ohne Erkrankung absolviert haben, gelten sie als genesen und nicht mehr als aktuell infiziert. Auch Personen, die in Verbindung mit Covid-19 gestorben sind, zählen nicht zu dieser Gruppe.

Inzidenzwert

Die sogenannte 7-Tage-Inzidenz ist ein Kennwert, um die Zahl der Neuinfektionen verschiedener Regionen miteinander vergleichen zu können. Von Bedeutung ist die Inzidenz für Regelungen nach dem Infektionsschutzgesetz des Bundes und der Niedersächsischen Corona-Verordnung. Bei bestimmten Marken sind festgelegte Infektionsschutzmaßnahmen zu treffen bzw. Ausnahmen möglich.

Dabei gilt ausschließlich der in der Gesamtübersicht des Robert-Koch-Instituts (RKI) täglich auf der Webseite www.rki.de/inzidenzen veröffentlichte Inzidenzwert für den Landkreis Göttingen und damit für alle Städte und Gemeinden im Kreisgebiet gleichermaßen. Die für einzelne Städte und Gemeinde ermittelten Inzidenzwerte spielen rechtlich keine Rolle. Die rechtliche Wirkung des Inzidenzwertes für den Landkreis setzt zum Zeitpunkt der Veröffentlichung auf der RKI-Webseite ein. Dies geschieht täglich gegen ca. 10.00 Uhr.

Berechnet wird der Inzidenzwert anhand der Summe bestätigter Neuinfektionen, die vom Gesundheitsamt während der vergangenen sieben Tage elektronisch erfasst wurden; diese wird ins Verhältnis zu 100.000 Einwohner*innen gesetzt (dabei gilt die Einwohner*innenzahl, die das Statistische Bundesamt mit Datenstand 31.12.2019 ausweist). Für den Landkreis Göttingen mit rd. 326.000 Einwohner*innen ist beispielsweise die 35er-Marke bei 114,1, und die 100er-Marke bei 326 Neuinfektionen innerhalb einer Woche erreicht.



POL-NOM: Unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln und ohne Führerschein unterwegs

Northeim, Göttinger Straße, Montag, 03.05.2021, 13:35 Uhr

NORTHEIM (Mü) - Zum oben genannten Zeitpunkt führte ein 68-jähriger Mann seinen Pkw VW, obwohl er vermutlich unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand und nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis ist.

Die eingesetzten Polizeibeamten kontrollierten den Northeimer und stellten dabei fest, dass er nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis ist.  Zudem nahmen sie im Rahmen der Verkehrskontrolle körperliche Auffälligkeiten wahr, die Anzeichen für einen möglichen Drogenkonsum sein könnten. Aufgrund dessen wurde dem Autofahrer in der Northeimer Dienststelle eine Blutprobe entnommen.

Gegen den 68-Jährigen wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis sowie ein Verkehrsordnungswidrigkeitenverfahren wegen Fahren unter Betäubungsmitteleinfluss eingeleitet.



Mehr Photovoltaik in Niedersachsen - Freiflächensolaranlagen-Verordnnung geht in die Verbandsbeteiligung

Die Niedersächsische Landesregierung hat am (heutigen) Dienstag den Weg frei gemacht für einen weiteren Baustein zum Gelingen Energiewende: Die Niedersächsische Freiflächensolaranlagenverordnung wurde vom Kabinett für die Anhörung betroffener Stakeholder und Verbände freigegeben. „Wir brauchen mehr Photovoltaik auch in der Fläche und müssen viel mehr tun, um die Ziele der Energiewende und des Klimaschutzes zu erreichen", so Energie- und Klimaschutzminister Olaf Lies. Die kurze Verordnung wird die Chancen niedersächsischer Freiflächen-Photovoltaik-Projekte im Wettbewerb der Länder untereinander um Zuschläge bei Ausschreibungen verbessern." Die niedersächsische Freiflächensolaranlageverordnung soll noch vor der Sommerpause in Kraft treten.

Welche PV-Anlagen mit einer Leistung von mehr als 750 kW gebaut werden, wird in einem Bieterverfahren ermittelt. Die Länder können festlegen, ob daran auch Anlagen auf sogenannten ertragsschwachen Standorten teilnehmen können. Mehrere Bundesländer wie Hessen, Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg und Bayern haben in den vergangenen Jahren von dieser Möglichkeit Gebrauch gemacht. „Die Erfahrung hat gezeigt, dass Zuschläge in den Ausschreibungsrunden praktisch ausnahmslos an Projekte aus den Bundesländern gehen, die die benachteiligten Gebiete für Photovoltaik-Projekte freigegeben haben", so Lies. „Durch den Erlass unserer Verordnung können künftig auch niedersächsische Projekte erfolgreich dabei sein."

Die Freiflächensolaranlagenverordnung regelt zwar nicht, ob und wo Freiflächensolaranlagen tatsächlich gebaut werden. Das hängt vielmehr von der Entscheidung der Investoren und der konkreten Bauleitplanung der zuständigen Kommunen ab. „Wir erleichtern mit der Verordnung aber den Weg für mehr Solarenergie auf der Fläche in Niedersachsen sowie für neue Nutzungsmöglichkeiten auf ertragsschwachen landwirtschaftlichen Standorten. Damit kommen wir unserem Ziel ein ganz großes Stück näher, Klimaschutzland Nr. 1 zu werden", betont Lies. „Die Belange der Landwirtschaft und des Naturschutzes werden umfänglich berücksichtigt."
Hintergrund:
Im EEG wird die Vergütung für Photovoltaikanlagen mit einer Leistung von mehr als 750 kW in einem Bieterverfahren über Ausschreibungen der Bundesnetzagentur ermittelt. Bei einem vorgegebenen Ausschreibungsvolumen erhalten die niedrigsten Gebote eine Vergütung entsprechend dem abgegebenen Gebot. Teilnahmeberechtigt sind Gebote für Photovoltaikanlagen mit einer Leistung im Bereich 750 kW bis 10 MW. Den Ländern steht es frei, auch Photovoltaikanlagen auf Acker- und Grünflächen in sogenannten benachteiligten Gebieten, bereits festgelegten ertragsschwachen landwirtschaftlichen Standorten, die Teilnahme an den Ausschreibungen zu ermöglichen.



sicher.mobil.leben. - Länderübergreifende Aktion für mehr Sicherheit im Radverkehr am 5. Mai in ganz Niedersachsen

Pistorius: „Wir legen auch angesichts der Veränderungen in der Verkehrsunfallstatistik den Fokus bei der Verkehrssicherheitsarbeit verstärkt auf Fahrräder, E-Bikes und Pedelecs"

Niedersachsen beteiligt sich in diesem Jahr wieder an der länderübergreifenden Verkehrssicherheitsaktion sicher.mobil.leben. Nachdem die Aktion im vergangenen Jahr wegen vermehrter Einsätze der Polizei im Zuge der Corona-Pandemie nicht stattfinden konnte, lautet das Motto in diesem Jahr „Radfahrende im Blick". 

Der inzwischen dritte länderübergreifende Aktionstag dieser Art beginnt am Mittwoch, 5. Mai, um 6 Uhr. In Niedersachsen wird die Polizei dabei mit verschiedenen Kontroll- und Präventionsaktionen bis in die späten Abendstunden für mehr Rücksicht und Verständnis von und gegenüber Zweiradfahrenden im Straßenverkehr werben. Unterstützt werden die Polizeibeamtinnen und -beamten an den Kontroll- und Aktionsorten in Niedersachsen auch von Angehörigen der Verkehrswachten, des ADFC Niedersachsen e.V. und des ADAC Niedersachsen/Sachsen-Anhalt e.V.

Der Niedersächsische Minister für Inneres und Sport, Boris Pistorius, sagt: „Wir legen auch angesichts der Veränderungen in der Verkehrsunfallstatistik den Fokus bei der Verkehrssicherheitsarbeit verstärkt auf Fahrräder, E-Bikes und Pedelecs. Das Straßenbild hat sich in den vergangenen Jahren, gerade wegen immer besserer und einer stetig wachsenden Zahl von Fahrrädern und Pedelecs, deutlich verändert. Das hat leider auch zu mehr Unfallopfern in diesem Bereich geführt. Zudem ist ein besonderer Corona-Effekt, dass immer mehr Menschen das Radfahren für sich entdeckt oder wiederentdeckt haben. Immer häufiger bleibt das Auto stehen und auch längere Wege werden auf zwei Rädern bewältigt. Wir wollen an dem Aktionstag darum vor allem für gegenseitige Rücksichtnahme werben und alle Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer dafür sensibilisieren, dass sich vermehrt auch ältere Menschen auf deutlich schnelleren Rädern im Straßenverkehr bewegen. Dieses gegenseitige Verständnis ist wichtig, um entsprechende Verkehrssituationen richtig einschätzen zu können, als Radfahrende, Autofahrer und auch Fußgänger."

Gemeinsam mit den Partnern der Verkehrssicherheitsarbeit wird die Polizei auch vor und nach dem Aktionstag landesweit über die Gefahren rund um den Radverkehr hinweisen. Bei den Kontrollen richtet sich der Schwerpunkt auf Schulwege, Fußgängerzonen, Fahrradstraßen und Unfallschwerpunkte. Dabei legen die Beamtinnen und Beamten ein hohes Augenmerk auf besonders unfallgefährdende Verhaltensweisen, wie den korrekten Seitabstand beim Überholen, Ablenkung, den technischen Zustand der Fahrräder und Alkoholbeeinflussung. Aber auch die verbotswidrige Nutzung von Straßen und Fußgängerbereichen oder das verkehrsgefährdende Abstellen von Fahrzeugen auf Schutzstreifen stehen im Fokus.    

Im Jahr 2020 hat die Polizei in Niedersachsen insgesamt 370 Todesopfer im Straßenverkehr gezählt, darunter waren 51 Fahrrad- und Pedelec-Fahrende. Das sind 22 weniger als noch ein Jahr zuvor.  

„Trotz dieser positiven Entwicklung, bei der die Corona-Pandemie deutlich ihren Beitrag geleistet hat, dürfen wir eins nicht außer Acht lassen: Fahrradfahrende gehören weiterhin zu der Gruppe der schwächeren Verkehrsteilnehmenden. Sie haben eben, anders als Autofahrer, keine schützende Karosserie um sich herum. Deswegen geht ein Verkehrsunfall mit dem Rad meist auch mit schweren Verletzungen einher", so Minister Pistorius. „Wir haben in diesem Jahr den Schwerpunkt auf den Radverkehr gelegt, um gerade in diesem Bereich die Verkehrssicherheit dauerhaft zu verbessern. Die länderübergreifende Aktion ist ein Beitrag dazu." 

Hinweis: Im Anschluss an den Aktionstag werden wir Sie wie gewohnt mit weiterem Zahlenmaterial zum Aktionstag im Rahmen von sicher.mobil.leben. versorgen.



POL-NOM: Kelleraufbrüche im Rahmen von Ermittlungen entdeckt

Bad Gandersheim, Flugplatzweg, Montag, 12.04.21 - Montag, 03.05.21 BAD GANDERSHEIM (schw) - Im Rahmen von Ermittlungen im Zusammenhang mit Kelleraufbrüchen sind am Montag, 03.05.21 in Bad Gandersheim, im Flugplatzweg weitere Kelleraufbrüche entdeckt worden. Der oder die Täter machten sich an drei weiteren Kellerabteilen eines Mehrfamilienhauses im Flugplatzweg zu schaffen und brachen an zwei Kellerräumen die Schließvorrichtungen auf. An einem weiteren Keller versuchte der Täter vergeblich das Vorhängeschloss gewaltsam zu entfernen. In allen Fällen fand der Täter offensichtlich kein geeignetes Diebesgut vor. Es entstand kein Entwendungsschaden. Die Schäden durch das gewaltsame Einwirken auf die Schließvorrichtung belaufen sich auf ca. 50,- EUR. Zeugen, die in diesem Zusammenhang Hinweise auf verdächtige Personen geben können, werden gebeten sich mit der Polizei in Bad Gandersheim in Verbindung zu setzen.



POL-HI: Polizei zieht berauschte Autofahrer aus dem Verkehr

HILDESHEIM - (jpm) Im Rahmen von Verkehrskontrollen stellten Beamte des Einsatz- und Streifendienstes in den beiden vergangenen Nächten zwei Autofahrer fest, die ohne Fahrerlaubnis unterwegs waren. Ferner stand einer von ihnen unter Drogen- und der andere unter Alkoholeinfluss.

In der Nacht zu Montag, 03.05.2021, kontrollierte eine Streifenbesatzung gegen 01:00 Uhr einen 23-jährigen BMW-Fahrer in der Steuerwalder Straße. Neben dem Umstand, dass der Mann keinen Führerschein besitzt, gab er zudem eigenständig an, unter dem Einfluss von Amphetaminen zu stehen. Im Verlauf der Kontrolle versuchte er wegzulaufen, konnte jedoch nach kurzer, fußläufiger Verfolgung gestellt werden. Anschließend sperrte er sich gegen die Verbringung zum Streifenwagen. Nach der Entnahme einer Blutprobe wurde der Mann wieder entlassen. Gegen ihn wurden Anzeigen wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis sowie Einfluss von Drogen und wegen eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz gefertigt.

Am gestrigen Abend, gegen 22:30 Uhr, fiel einer Streifenbesatzung ein Peugeot auf, der die Senator-Braun-Allee mit offenbar überhöhter Geschwindigkeit befuhr. Eine anschließende Kontrolle, bei der sich der 23-jährige Fahrzeugführer aufbrausend verhielt und die Beamten anschrie, ergab, dass der Mann nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis ist. Zudem wurde deutlicher Alkoholgeruch in seinem Atem festgestellt. Der Mann wurde auf die Wache verbracht, wo ihm ein Arzt eine Blutprobe entnahm. Anschließend durfte er gehen. Die Polizei leitete Ermittlungsverfahren wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis und wegen Trunkenheit im Verkehr ein.

Da beide Männer gegen die derzeit gültige Ausgangssperre verstießen, wurden zudem Ordnungswidrigkeitenanzeigen nach dem Infektionsschutzgesetz gegen sie gefertigt.



POL-NOM: Verbale Streitigkeiten enden in körperlichen Auseinandersetzungen

Northeim, Berliner Allee, Montag, 03.05.2021, 18:23 Uhr

NORTHEIM (Mü) - Am Montagabend kam es in der Berliner Allee zunächst zu verbalen Streitigkeiten zwischen zwei männlichen Personen.

Ein 48-jähriger und ein 32-jähriger Mann aus Northeim gerieten im Verlauf ihrer verbalen Streitigkeiten in eine körperliche Auseinandersetzung. Im Anschluss daran kam es durch mehrere unbeteiligte Personen zu einer gefährlichen Körperverletzung zum Nachteil des 48-jährigen Opfers. Es wurden Ermittlungsverfahren wegen wechselseitigen Körperverletzungen, einer gefährlichen Körperverletzung und einer Bedrohung eingeleitet.

Weitere Ermittlungen bezüglich der zurzeit unbekannten Beschuldigten dauern an. Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, wenden sich bitte an die Polizei Northeim unter 05551-70050.



Was man gegen Radikalisierung tun kann

Neue Handlungsempfehlungen aus dem Landesprogramm für Demokratie und Menschenrechte

Ein neues Forschungsgutachten liefert jetzt ein Modell, das mit bestimmten Wahrscheinlichkeiten Radikalisierungsprozesse und Extremismus vorhersagt und konkrete Maßnahmen vorschlägt, um extremistische Entwicklungen zu stoppen. Das Gutachten wurde im Rahmen des niedersächsischen Landesprogramms für Demokratie und Menschenrechte in Auftrag gegeben und von der Friedrich-Schiller-Universität Jena vorgelegt. 

„Diese Forschungsarbeit ist eine wichtige Grundlage für unsere zukünftige Extremismusprävention in Niedersachsen", erklärte Justizministerin Barbara Havliza. „Wenn wir Extremismus nachhaltig bekämpfen wollen, brauchen wir fundierte Erkenntnisse über Radikalisierungsprozesse. Das Gutachten zeigt uns, dass Menschen nicht über Nacht zu Extremisten werden. Radikalisierung ist vielmehr das Ergebnis eines längeren sozialen Entwicklungsprozesses, den wir mit vereinten gesellschaftlichen Kräften beeinflussen können." 

Vier Jahre lang hat der Entwicklungspsychologe Prof. Dr. Andreas Beelmann mit seinem Team hunderte Forschungsarbeiten zu Radikalisierungsprozessen ausgewertet. Er hat zusammengetragen, welche individuellen, sozialen und gesellschaftspolitischen Faktoren vom frühen Kindesalter bis ins Erwachsenenleben mit hoher Wahrscheinlichkeit dazu beitragen, dass Menschen sich radikalisieren oder dem Extremismus zuwenden. 

In einem Radikalisierungsmodell zeigt Beelmann, dass Extremismus sich im Wesentlichen auf problematische Entwicklungen in vier Kernbereichen zurückführen lässt: auf frühe Ausprägung von stabilen Vorurteilen, Störungen bei der Entwicklung der Identität im Jugendalter, Hinwendung zu extremistischen Ideologien und erhöhte Gewaltbereitschaft. Deshalb sei es umgekehrt auch möglich, diesen Risiken in allen Entwicklungsstufen zu begegnen und entsprechende Schutzfaktoren aufzubauen. 

Beelmann präsentiert eine Liste von Handlungsempfehlungen für Präventionsmaßnahmen, die wirksam vor Radikalisierung schützen sollen. Dazu gehört es, schon im frühen Kindesalter gezielt Toleranz zu üben und Anderssein zu akzeptieren, bei Jugendlichen Selbstwert und Anerkennung zu fördern und die Widerstandsfähigkeit gegen Ideologien zu stärken. Dies könne unter anderem durch Stärkung der Medienkompetenz, der politischen Bildung und bessere demokratische Beteiligungsformen geschehen. 

„Eine unserer wichtigen Aufgaben ist es nun, diese Erkenntnisse zu verbreiten und allen Fachkräften in Kitas und Schulen, in der Jugend- und Sozialarbeit und auch Polizei und Justiz im Rahmen des Landesprogramms zur Verfügung zu stellen. Das Gutachten bringt uns für eine frühzeitige Erkennung und nachhaltige Bekämpfung von Extremismus einen gewaltigen Schritt nach vorne", so Ministerin Havliza.

Das Gutachten „Entwicklungsorientierte Radikalisierungsprävention. Was man tun kann und sollte" (Beelmann/Lutterbach/Rickert/Sterba 2021) wurde gefördert durch das Landesprogramm für Demokratie und Menschenrechte und ist auf den Seiten des Landespräventionsrats Niedersachsen zum Download verfügbar. 

https://lpr.niedersachsen.de/nano.cms/koordinierungsstelle-landesprogramm-fuer-demokratie-und-menschenrechte
Zum Hintergrund: Das ressortübergreifende Landesprogramm für Demokratie und Menschenrechte zur Prävention von politisch-motiviertem Extremismus gibt die Leitlinien für die Extremismusprävention in Niedersachsen vor. Es ist geschäftsmäßig über eine Koordinierungsstelle im Landespräventionsrat im Niedersächsischen Justizministerium angesiedelt. Mehr Informationen zu Struktur und Zielkatalog finden Sie ebenfalls auf den Seiten der Koordinierungsstelle.



Infektionsgeschehen im Landkreis Hameln-Pyrmont am 04.05.2021 / Testzahlen

Im Landkreis Hameln-Pyrmont sind aktuell 272 Personen mit SARS-CoV-2 infiziert.

Die Gesamtzahl der Erkrankten seit Beginn der Pandemie liegt bei 4001 (+ 21 zum Vortag) Fällen.

Als genesen gelten 3635 Personen. Verstorben sind 94 Personen. 276 Personen sind kreisweit in Quarantäne.

+++ Bis zum Ende der letzten Woche wurden 72 554 Tests durchgeführt +++

Die genaue Übersicht der v. g. Zahlen aufgeschlüsselt nach Gemeinden finden Sie jederzeit im Dashboard auf unserer Homepage unter COVID 19 - Landkreis Hameln-Pyrmont (arcgis.com)



POL-HI: E-Scooter gestohlen

HILDESHEIM-(kri)-Am gestrigen Tag, 03.04.2021, wurde bekannt, dass unbekannte Täter am 02.05.2021, zwischen 17:00 Uhr und 20:15 Uhr, einen E-Scooter in der Neue Straße in Hildesheim entwendet haben. Bei dem E-Scooter handelte es sich um ein schwarzes Zweirad der Marke Telefunken, welches vor dem dortigen Alten- und Pflegeheim ordnungsgemäß mit einem Schloss gesichert war.

Ein weiterer E-Scooter wurde in dem Tatzeitraum zwischen dem 01.05.2021, 16:00 Uhr und dem 03.05.2021, 07:30 Uhr aus dem Treppenhaus eines Mehrfamilienhauses in der Orleansstraße- Ecke Goebenstraße- in Hildesheim gestohlen. Das schwarze Elektrokleinfahrzeug der Firma KSR Group war ebenfalls mit einem Schloss gesichert.

Zeugen, die zu den Diebstahlshandlungen Angaben machen können, werden gebeten, sich mit der Polizei Hildesheim unter der Telefonnummer 05121-939-115 in Verbindung zu setzen.



POL-NOM: Unerlaubt Müll entsorgt

USLAR-VOLPRIEHAUSEN (zi.) Bisher unbekannte Täter entsorgten in der Zeit vom 01.05. bis zum 03.05.21, 09:40 Uhr, Bauschutt und Holzreste an der Baustelle am Ende der Ausbaustrecke der B241 in Volpriehausen. Zeugenhinweise erbittet das Polizeikommissariat Uslar unter der Tel.-Nr. 05571/92600-0












POL-NOM: Wildunfall

(Me)37581 Bad Gandersheim, Gemarkung Ackenhausen, Landesstr. 489. Eine 23-jährige Fahrzeugführerin aus Moringen befuhr mit ihrem PKW, Opel, die Landesstr. 489 in Fahrtrichtung Ackenhausen und sie erfaßte mit ihrem PKW ein die Fahrbahn überquerendes Wildtier. Das Tier entfernte sich nach dem Anstoß und am Fzg. entstand Frontsachschaden in Höhe von 100.-Euro.



POL-HI: Verkehrsunfallflucht, Alfeld OT Gerzen; Zeugenaufruf

Alfeld (hey) - Am Montag, den 03.05.2021 kam es in der Zeit von 15:00 Uhr bis 18:00 Uhr in Gerzen zu einer Verkehrsunfallflucht. An der Ecke In der Grund/Blumenstraße wurde vermutlich durch einen LKW beim Abbiegen ein Gartenzaun beschädigt. Ein Zaunpfahl wurde durch die Kollision verbogen. Es entstand ein Sachschaden von ca. 500EUR. Mögliche Zeugen werden gebeten sich mit der Polizei Alfeld unter der Telefonnummer 05181-91160 in Verbindung zu setzen.

 
 
 
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