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News der Region


Geschwindigkeitskontrollen im Kreisgebiet

Mobile Messungen in der 48. Kalenderwoche 2020

Northeim (lpd). In der Woche vom 23. bis 29. November 2020 ist in folgenden Bereichen mit Geschwindigkeitskontrollen durch den Landkreis Northeim zu rechnen:

Montag: Raum Katlenburg-Lindau 

Dienstag: Raum Einbeck

Mittwoch: Raum Northeim 

Donnerstag: Raum Echte

Freitag: Raum Katlenburg-Lindau

Samstag: Raum Northeim

Die semistationäre Messanlage „Alice“ wird voraussichtlich von Montag bis Donnerstag im Raum Katlenburg-Lindau und von Freitag bis voraussichtlich Montag der Folgewoche (KW 49) im Raum Hardegsen eingesetzt.

Im gesamten Kreisgebiet muss darüber hinaus mit weiteren Kontrollen (durch fest installierte Messanlagen und auch die Polizei) gerechnet werden. Zu hohe Geschwindigkeiten sind nach wie vor die häufigste Todesursache im Straßenverkehr, bitte bleiben Sie achtsam.



L 573: Ortsdurchfahrt Rosdorf - Sperrung der Göttinger Straße im Bereich der Luhbachbrücke

Brückenbauarbeiten bis voraussichtlich Dezember 2020

Nachdem sich der Baubeginn für die Erneuerung der Luhbachbrücke im Zuge der „Göttinger Straße" (L 573) in Rosdorf pandemiebedingt zunächst um einige Wochen verzögert hatte, kann das Bauwerk voraussichtlich doch noch in diesem Jahr fertiggestellt werden.

Die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Bad Gandersheim geht davon aus, dass die Bauarbeiten bis zum 18. Dezember abgeschlossen und die Vollsperrung der Ortsdurchfahrt ab diesem Zeitpunkt aufgehoben werden kann.

Die Landesbehörde bedankt sich schon jetzt bei allen Verkehrsteilnehmern und den Anwohnern für das für die Baumaßnahme gezeigte Verständnis.


B 3 (Alfeld): Fahrbahnerneuerung zwischen Gerzen und Limmer

Verkehrsbehinderungen vom 26. Oktober bis voraussichtlich 23. Dezember

Die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr, Geschäftsbereich Hannover, beabsichtigt, in der Zeit vom 26. Oktober bis voraussichtlich 23. Dezember die Fahrbahnerneuerung der B 3 zwischen der Kreuzung Am Humberg / Grünenplaner Straße in Alfeld-Gerzen und der Kreuzung B 3 / L 485 in Alfeld-Limmer (Landkreis Hildesheim) durchzuführen.

Während der Bauphase wird die vorhandene Deckschicht auf ganzer Länge gefräst, in der Ortsdurchfahrt Gerzen zusätzlich die Binder- und Tragschicht gefräst und neu asphaltiert. Des Weiteren werden Bankett- und Markierungsarbeiten getätigt und die Gosse reguliert. Für die Erneuerung der Deckschicht wird die B 3 halbseitig gesperrt werden. 

Die Umleitungsstrecke für den Verkehr aus Hannover Richtung Delligsen und Northeim wird über Godenau, Brunkensen, Warzen und Gerzen geführt. Die Umleitungsstrecke wird durch eine entsprechende Beschilderung ausgezeichnet. 

Der Verkehr aus dem Süden Richtung Hannover wird durch die Baustelle geleitet.

Die Baulänge beträgt insgesamt rund 3,4 km. Kostenträger dieser Maßnahme ist die Bundesrepublik Deutschland. Die Baukosten belaufen sich auf etwa 1,6 Millionen Euro.

Mit Verkehrsbehinderung ist zu rechnen. Die Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Hannover bittet alle Verkehrsteilnehmer um Verständnis.



Halbseitige Sperrung und Gehwegvollsperrung der Bodelschwinghstraße in Alfeld (Leine)

Die Bodelschwinghstraße in Alfeld (Leine) wird bis voraussichtlich 26.02.2021 auf Höhe des Grundstücks Nr. 2 halbseitig gesperrt – der Verkehr wird an der Baustelle vorbeigeleitet. Die Fußgänger werden auf die gegenüberliegende Gehwegseite geleitet. Grund der Arbeiten ist der Neubau eines Seniorenpflegezentrums. Das Ordnungsamt der Stadt Alfeld (Leine) weist ausdrücklich darauf hin, dass rechtswidriges Parken im Bereich des Wohngebiets „Hackelmest“, insbesondere in und vor Kurvenlagen sowie ortsfesten Haltverbotszonen, verstärkt kontrolliert und geahndet wird.

 

Demarkierung der Fahrradschutzstreifen 

Fahrbahndecke der Kreisstraße 424 zwischen Lütgenrode und Behrensen wird erneuert

Northeim (lpd). Die Strecke zwischen Lütgenrode und Behrensen ist die erste im Kreisgebiet, auf der die aufgebrachten Fahrradschutzstreifen jetzt wieder entfernt werden. Die Arbeiten werden am 23.11.2020 (Montag) beginnen und voraussichtlich bis zum 4.12.2020 andauern. Auf der Strecke wird die vorhandene Asphaltdeckschicht abgefräst und eine neue Asphaltdeckschicht aufgebracht. Anschließend gibt es neue Fahrbahnmarkierungen. Die Erneuerung der Fahrbahndecke wird vom Bund zu 80 % gefördert. Für das Teilstück zwischen Lütgenrode und Behrensen werden Kosten von rund 214.000 Euro kalkuliert. Die Kreisstraße 424 wird für die Arbeiten voll gesperrt. Für den überörtlichen Verkehr wird eine großräumige Umleitung über Thüdinghausen und Moringen eingerichtet. Für den Zeitraum der Baumaßnahme wird außerdem darum gebeten, auf Aushänge an den Linienbushaltestellen zu achten, da es zu Änderungen des Fahrplans kommen kann.

Hintergrund:

Seit Juni 2013 gab es auf drei Strecken im Landkreis Northeim Fahrradschutzstreifen. Im Rahmen eines Bundespilotprojektes sollten diese außerhalb geschlossener Ortschaften erprobt werden. Erprobt wurden zwei Varianten: Auf der K 515 zwischen Eilensen und Erichsburg sind die Schutzstreifen mit roter Farbe markiert, auf den übrigen Strecken - die K 424 vom Knotenpunkt B 446 bis nach Behrensen und die K 641 von Bad Gandersheim bis nach Heckenbeck - sind die Schutzstreifen weiß markiert.

Bereits Ende 2018 war bekannt geworden, dass eine Weiterführung des Modellversuchs vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur nicht gewünscht wird. Da die Verkehrsbehördliche Anordnung des Landes Niedersachsen nicht verlängert wurde, muss der Landkreis die vorhandenen Markierungen nun entfernen lassen.


POL-NOM: Verkehrsunfall mit leicht vereletzter Person

Northeim (Se) 37154 Northeim, Göttinger Straße Am Freitag, den 27.11.2020, gegen 07.40 Uhr, befuhren ein 58-jähriger Lkw-Fahrer und eine 19-jährige Pkw-fahrerin, beide aus Katlenburg-Lindau, in genannter Reihenfolge die Göttinger Straße in Richtung Göttingen. In Höhe der Friedrichstraße musste der Lkw-fahrer verkehrsbedingt anhalten. Die Situation wurde von der 19-Jährigen zu spät erkannt und sie fuhr mit ihrem Pkw auf den Lkw auf. Dabei verletzte sie sich leicht. An beiden Kraftfahrzeugen entstand ein Schaden von ca 3500.-EUR



POL-NOM: Verkehrsunfallflucht

Northeim (Se) 37154 Northeim, Sollingtor Am Freitag, den 27.11.2020, gegen 12.00 Uhr, befuhr eine 55-jährige Pkw-fahrerin aus Northeim den Kreisel am Sollingtor. Da ein unbekannter Lkw in den Kreisverkehr einfuhr, ohne auf die vorfahrtsberechtigte Northeimerin zu achten, musste diese eine Gefahrenbremsung einleiten, um einen Unfall zu vermeiden. Eine hinter der 55-Jährigen fahrende 61-jährige aus Northeim konnte ihren Pkw nicht mehr rechtzeitig abbremsen und fuhr auf den vor ihr stehenden Pkw auf. Die Pkw-Fahrerinnen blieben unverletzt, an ihren beiden Pkw entstand ein Sachschaden von ca 8000.-EUR. Der Lkw entfernte sich unerkannt.




POL-NOM: Sachbeschädigung an Gartenhütte

Northeim (Se) 37186 Moringen, Mannenstraße Am Freitag, den 27.11.2020, beschädigten unbekannte Täter die Fensterscheiben einer zum Maßregelvollzugszentrum gehörenden Gartenhütte. Die Hütte befindet sich nicht auf dem Gelände des MRVZN. Es entstand ein Schaden in dreistelliger Höhe.



POL-NOM: Verkehrsunfallflucht sowie weitere 4 Verkehrsunfälle mit Sachschäden

Northeim (Se) 37191 Katlenburg-Lindau, Kreisstraße 421 Ein 28-jähriger Northeimer befuhr mit einem Pkw die Kreisstraße 421 von Suterode kommend in Richtung Sudheim. Im Bereich des Waldstückes kam es zu einer Kollision mit einem unbekannten Pkw, der ihm entgegenkam. Der Unbekannte setzte nach dem Unfall seine Fahrt. Es entstanden Sachschäden an den Außenspiegeln beider Pkw. Schadenshöhe ca 1000.-EUR

In den frühen Morgen.- und Vormittagsstunden kam es zu weiteren 4 Verkehrsunfällen ( 2 x Wildunfall, 1 x Auffahrunfall und 1 x auf Parkplatz mit insgesamt ca 7500.-EUR) im Zuständigkeitsbereich der Polizei Northeim.



POL-NOM: Wiederholte Ruhestörung durch streitendes Paar

Einbeck (Kr.) 20.11.2020; 07:50 Uhr

Ein 42jähriger Anwohner in der Bachstraße erstattete jetzt Anzeige bei der Polizei wegen Ruhestörung gegen ein benachbartes junges Pärchen. Die 20jährige Betroffene und ihr 21jähriger Freund gerieten bereits am 20.11.2020, gegen 07:50 Uhr, zum wiederholten Mal in lautstarke Streitigkeiten sodass die häusliche Ruhe in dem Mehrparteienhaus erheblich gestört wurde. Die eingesetzten Polizeibeamten leiteten diesesmal ein Ordnungswidrigkeitenverfahren gegen die beiden Verursacher ein.




POL-NOM: Iphone während des Sportunterrichts entwendet

Einbeck; (Kr.) 26.11.2020; 13:40 Uhr - 15:10 Uhr

Am Donnerstag, den 26.11.2020, wurde einer Schülerin, in den Mittagsstunden, während des Sportunterrichts in der Stadionsporthalle, ihr Iphone XR eintwendet. Die 16jährige hatte dies in der Umkleidekabine, in ihrem Rucksack verstaut, zurückgelassen. Als sie nach dem Unterricht in die Umkleide zurückkehrte, stellte sie fest, dass ein bislang noch unbekannter Täter das Handy im Wert von ca. 200,- Euro entwendet hatte. Unbefugte haben während des Sportunterrichts keinen Zugang zu den Kabinen sodass zu vermuten ist, dass das Iphone durch Berechtigte, bzw. weitere anwesende Schüler entwendet wurde. Zeugen, die diesbzüglich Angaben machen können, werden gebeten, sich bei der Polizei Einbeck unter Tel. 05561-949780 zu melden.



POL-NOM: Gegen Verordnung verstoßen: 3 Personen in einem Auto

Einbeck (Kr.) 28.11.2020; 00:35 Uhr

Am Samstagmorgen, den 28.November, wurden im Rahmen von Verkehrskontrollen im Stadtgebiet von Einbeck, drei Personen in einem kontrollierten Fahrzeug festgestellt und überprüft. Dabei fiel den Polizeibeamten auf, dass die Personen unterschiedlichen Haushalten angehören und sich somit nicht an die geltenden Regelungen der Corona-Verordnung hielten. Gegen die zwei Männer und eine Frau wurde daraufhin ein Ordnungswidrigkeitenverfahren nach dem Infektionsschutzgesetz eingeleitet.




Dr. Carola Reimann zum Arbeitsschutzkontrollgesetz des Bundesarbeitsministers Hubertus Heil:

„Unternehmen der Fleischbranche sind in der Vergangenheit immer wieder durch Verstöße gegen das Arbeitszeit- und das Arbeitsschutzgesetz sowie durch unwürdige Wohnsituationen aufgefallen. Dabei haben insbesondere Werkverträge durch Subunternehmer zu organisierter Verantwortungslosigkeit und systematischen Missbrauch geführt. Diese Missstände sind in der Corona-Pandemie durch massive Ausbrüche drastisch deutlich geworden. Daher sind die jetzt verabredeten Regelungen ein echter Durchbruch und das Verbot von Werkverträgen sowie der klaren Einschränkungen von Leiharbeit ein großer Fortschritt."



27.11.2020

Corona-Pandemie: Inzidenzwert der Neuinfektionen liegt bei 51,2;
252 Menschen sind aktuell infiziert

Die Zahl der aktuell mit dem SARS-CoV-2-Virus infizierten Menschen in Stadt und Landkreis Göttingen liegt bei 252. Der Inzidenzwert, also die Quote der Neuinfektionen je 100.000 Einwohner*innen in den vergangenen sieben Tagen, liegt laut des maßgeblichen Lageberichts des Landes aktuell bei 51,2.

Damit gelten die in der aktuellen Niedersächsischen Corona-Verordnung landesweit verfügten Maßnahmen. Das Gesundheitsamt für die Stadt und den Landkreis Göttingen konkretisiert die Landesvorgaben per Allgemeinverfügung.

Die Gesamtzahl bislang bestätigter Covid-19 Fälle im Landkreis Göttingen steigt auf 2.563. Davon gelten 2.215 Personen als von der Infektion genesen, 96 Menschen sind in Verbindung mit Covid-19 gestorben.

Die Lage in den Städten und Gemeinden (Gesamtzahl Infizierte / aktuell Infizierte)

  • Flecken Adelebsen (18 / 1)
  • Gemeinde Bad Grund (Harz) (76 / 5)
  • Stadt Bad Lauterberg im Harz (122 / 8)
  • Stadt Bad Sachsa (103 / 8)
  • Flecken Bovenden (50 / 5)
  • Samtgemeinde Dransfeld (29 / 3)
  • Stadt Duderstadt (198 / 23)
  • Gemeinde Friedland (73 / 3)
  • Samtgemeinde Gieboldehausen (89 / 8)
  • Gemeinde Gleichen (51 / 5)
  • Stadt Göttingen (885 / 56)
  • Stadt Hann. Münden (188 / 81)
  • Samtgemeinde Hattorf am Harz (92 / 5)
  • Stadt Herzberg am Harz (294 / 13)
  • Stadt Osterode am Harz (164 / 12)
  • Samtgemeinde Radolfshausen (20 / 3)
  • Gemeinde Rosdorf (73 / 5)
  • Gemeinde Staufenberg (31 / 6)

· Gemeinde Walkenried (7 / 2)

Hotlines und Liveblog

    Das Bürgertelefon von Stadt und Landkreis Göttingen gibt Auskünfte unter der Telefonnummer 0551 7075 100. Es ist von Montag bis Freitag täglich von 09.00 bis 12.00 Uhr sowie von 15.00 bis 17.00 Uhr und am Wochenende sonnabends und sonntags von 10.00 bis 12.00 Uhr sowie von 15.00 bis 16.00 Uhr besetzt.
  • Für Gewerbetreibende in der Stadt bietet der Fachbereich Ordnung der Stadt Göttingen eine Hotline unter 0551 / 400-2767. Von 8.00 Uhr bis 15.00 Uhr werden montags bis donnerstags sowie freitags von 8.00 Uhr bis 12.00 Uhr Fragen rund um die Notfall-Erlasse des Landes beantwortet.
  • Beratung für Gewerbetreibende im Landkreis bietet die Wirtschaftsförderung Region Göttingen WRG Informationen auf ihrer Webseite an und ist für Fragen erreichbar: Telefon 0551 525-4980. Eine gesonderte Information für Selbstständige und Freiberufler ist auf der Webseite des Landkreises eingestellt.
  • Bei Fragen und Anregungen zum Familienalltag bietet die Kreisverwaltung eine Sprechstunde für Familien an: Montag zwischen 10:00 und 12:00 Uhr sowie Donnerstag von 15:00 bis 17:00 Uhr; Te­lefon 0551 525-2660 oder E-Mail Familientelefon@landkreisgoettingen.de.
  • Alle Details zum Coronavirus und zur Lage in Stadt und Landkreis Göttingen gibt es im Liveblog.



POL-HI: Vollsperrung der A 7 aufgrund Abseilaktion

Hildesheim (ots)

BAB 7 - (jpm)Am heutigen Morgen (27.11.2020) musste die A 7 zwischen den Anschlussstellen Rhüden und Bockenem voll gesperrt werden, nachdem sich zwei Personen an das Geländer einer Brücke gekettet und und jeweils über der Nord- und Südfahrbahn abgeseilt haben.

Gegen 08:25 Uhr ging bei der Polizei die Meldung ein, dass sich mehrere Personen mit Plakaten auf der zur Rede stehenden Brücke eingefunden haben. Daraufhin wurden umgehend mehrere Einsatzfahrzeuge in Richtung des betroffenen Autobahnabschnittes entsandt. Bei ihrem Eintreffen hingen die beiden Personen bereits über den Fahrbahnen. Am Brückengeländer befanden sich Banner, deren Inhalt auf eine Aktion von Umweltaktivisten deutete.

Auf der Brücke befanden sich weitere Personen mit Plakaten, von denen sich der überwiegende Teil beim Eintreffen der Polizei jedoch zurückzog.

Die Polizei veranlasste eine Vollsperrung der A 7 und leitete den Verkehr an den Anschlussstellen Bockenem und Rhüden ab.

Beide Personen kamen mehrfachen Aufforderungen der Polizei, ihre Aktion freiwillig zu beenden, nicht nach. Ab 12:45 Uhr begann die Polizei, mit Unterstützung von Kräften der Zentralen Polizeidirektion Hannover, die Personen von der Brücke zu lösen und sicher zu Boden zu bringen.

Die Fahrbahn Richtung Norden ist mittlerweile wieder frei gegeben. Die Freigabe der Südfahrbahn ist in Vorbereitung.

 




+++Landkreis Northeim Pressedienst+++

Hilfestellung für Unternehmen

Corona-Novemberhilfe kann ab sofort beantragt werden

Northeim (lpd). Die angeordneten Schließungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie betreffen viele Unternehmen, Betriebe, Selbständige, Vereine und Einrichtungen direkt oder indirekt. Nun kann die bereits seit einiger Zeit erwartete „außerordentliche Wirtschaftshilfe“ beantragt werden. Anträge auf die Corona-Novemberhilfe können ab sofort gestellt werden. 

Die Betroffenen erhalten schnell und unbürokratisch Hilfe – in Form von Zuschüssen von 75 Prozent ihres entsprechenden durchschnittlichen Umsatzes im November 2019, tageweise anteilig für die Dauer des Corona-bedingten Lockdowns. 

Alle näheren Informationen gibt es unter www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de

Für Unternehmen des Gaststättengewerbes, die den wirtschaftlichen Einbrüchen durch Corona mit neuen Investitionsvorhaben entgegenwirken wollen, ist darüber hinaus ab sofort eine Antragstellung der „niedrigschwelligen Investitionsförderung für das Gaststättengewerbe“ bei der NBank möglich. Zuschüsse bis zu 80 Prozent sind hier für Investitionen möglich, die einer nachhaltigen Betriebsführung in ökologischer, ökonomischer und/oder sozialer Hinsicht dienen oder die bestehende Arbeitsprozesse optimieren und damit Arbeitsplätze und/oder den Weiterbetrieb des Unternehmens sichern. Auch Investitionsgüter, deren gewöhnliche Nutzungsdauer mindestens fünf Jahre beträgt, können gefördert werden. 

Alle näheren Informationen sind zu erhalten auf https://www.nbank.de/Unternehmen/Investition-Wachstum/Niedrigschwellige-Investitionsf%C3%B6rderung-f%C3%BCr-das-Gastst%C3%A4ttengewerbe/index.jsp

Einen Überblick über diese und weitere Unterstützungsmöglichkeiten, die aufgrund der Corona-Pandemie notwendig und möglich sind, erhalten Sie weiterhin auch auf der Homepage des Landkreises Northeim unter www.landkreis-northeim.de





Ralf Leopold übernimmt die Aufgaben des Landespolizeidirektors von Knut Lindenau

 

Der Leitende Kriminaldirektor Ralf Leopold übernimmt ab dem 1. Dezember die Aufgaben des Landespolizeidirektors in Niedersachsen. Die Aufgaben als „erster Polizeibeamter des Landes" wurden ihm im Rahmen der Fachtagung Strategie der Niedersächsischen Polizei offiziell übertragen.  

Der 57-jährige Leopold tritt die Nachfolge von Knut Lindenau an, der zuvor in den Ruhestand verabschiedet wurde. Lindenau hatte diese Aufgabe seit dem 14.05.2013 inne. Der Niedersächsische Minister für Inneres und Sport, Boris Pistorius, würdigte das Wirken Lindenaus in dieser Position. „Knut Lindenau ist sowohl menschlich als auch fachlich eine der herausragenden und auch prägendsten Führungspersönlichkeiten in der niedersächsischen Polizei der letzten Jahre. Die Polizei Niedersachsen hat ihm viel zu verdanken. Sowohl bei Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, aber auch in den Führungsreihen der Polizei und des Ministeriums ist er durch seine offene und herzliche Art allseits beliebt. Er ist jemand, der sich nicht verbiegen lässt und das Herz immer am rechten Fleck trägt. Das schätze ich persönlich sehr und freue mich, dass wir so eng zusammengearbeitet haben. Das Land Niedersachsen spricht ihm für seine Verdienste höchste Anerkennung und Dankbarkeit aus."  

Die Übertragung der Aufgaben an Herrn Leopold fand im Rahmen der Fachtagung zur Strategie 2027 der Landespolizei in der Zentralen Polizeidirektion Niedersachsen (ZPD NI) statt - aufgrund der besonderen Umstände in digitaler Form mit rund 500 online zugeschalteten Gästen. Innenminister Pistorius und Landespolizeipräsident Axel Brockmann nahmen die Einführung von Ralf Leopold jedoch persönlich - mit dem notwendigen Abstand - vor. 

Pistorius hob dabei den bisherigen Werdegang Leopolds hervor: „Durch Ihre langjährige Erfahrung haben Sie einen gesamtpolizeilichen Blick, den Sie für Ihre neue Aufgabe brauchen werden und der Sie als zukünftigen Landespolizeidirektor besonders qualifiziert. Ich bin der festen Überzeugung, dass Sie die richtige Person für diese herausragende Aufgabe sind, und freue mich sehr, dass Sie Ihren beeindruckenden Lebenslauf mit dieser neuen Herausforderung fortführen." 

Landespolizeipräsident Axel Brockmann sagte: „Du hast den Polizeiberuf von der Pike auf gelernt und blickst auf eine beispielhafte Karriere in der Niedersächsischen Landespolizei zurück. Die Tatsache, dass Du nach eigenem Bekunden nie vergessen hast, woher Du kommst, wo deine Wurzeln sind, prägt deine Führungsphilosophie und macht Dich zur richtigen Person für diese Aufgabe." 

Ralf Leopold bedankte sich im Anschluss für das ihm entgegengebrachte Vertrauen. Zu seiner neuen Funktion und den zukünftigen Aufgaben sagte Leopold, dass er sich auf die anstehenden Herausforderungen freue. In dieser Zeit müsse die Polizei vor allem eines bleiben: Eine offene und sichtbare Bürgerpolizei, die viel Präsenz zeigt und bei der der Mensch im Mittelpunkt steht. Die Entwicklung hin zu einer immer digitaleren Polizei leiste hierzu einen wichtigen Beitrag. Leopold betonte überdies seine Erfahrungen aus dem gesamtpolizeilichen Bereich, verknüpft mit der Botschaft, dass es ihm eine Herzensangelegenheit sei, für alle Bereiche der vielfältigen Polizei Niedersachsen gleichermaßen einzutreten. Die Belange aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter lägen ihm sehr am Herzen.   

Ralf Leopold, Jahrgang 1963, ist verheiratet und hat zwei erwachsene Töchter. Er begann 1983 seine Polizeilaufbahn im mittleren Dienst und war nach seiner Ausbildung mehrere Jahre in der Wasserschutzpolizei Wilhelmshaven sowie im Landeskriminalamt tätig. Nachdem er 1999 sein Studium zur Qualifizierung für den höheren Dienst absolvierte, wurde er in der Projektleitung für das polizeiliche Vorgangsbearbeitungssystem NIVADIS in der ZPD NI eingesetzt. Anschließend war er als Dozent an der Fachhochschule der Polizei in Hildesheim aktiv. Im Jahr 2004 übernahm er die Leitung Ermittlungen der Zentralen Kriminalinspektion in Hildesheim, und wechselte 2007 in das Niedersächsische Ministerium für Inneres und Sport als Referent im Referat 26. Von 2012 bis 2019 war Leopold Inspektionsleiter der PI Hameln-Pyrmont/Holzminden. Vor seinem Wechsel in das Landespolizeipräsidium war Ralf Leopold zuletzt als Leiter des Zentralen Kriminaldienstes der Polizeidirektion Hannover eingesetzt. Ralf Leopold war in den vergangenen Jahren außerdem Geschäftsführer der Niedersächsischen Polizeistiftung, die sich für Polizeibedienstete einsetzt, die in Not geraten sind.

 




L 487: Radwegerneuerung zwischen Salzderhelden und Einbeck

 

Verkehrsbehinderungen ab Montag, 30. November bis 2. Dezember

Ab Montag, 30. November kommt es wegen Erneuerung des Radweges auf der L 487 zwischen Salzderhelden und Einbeck (Landkreis Northeim) zu Verkehrsbehinderungen. Nach Mitteilung der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Bad Gandersheim wird die L 487 vom 30. November bis voraussichtlich 02. Dezember halbseitig mit gegenseitiger Ampelanlage gesperrt. 

Witterungsbedingte Verzögerungen sind möglich.

Die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr, Geschäftsbereich Gandersheim, bittet alle Verkehrsteilnehmer um Verständnis.




27.11.2020

Verkauf von Damwild im Stadtwald

In der Vorweihnachtszeit gibt es im Göttinger Stadtwald wieder Wildbret. Am 4., 11. und 18. Dezember 2020 gibt es jeweils von 13.30 Uhr bis 15.00 Uhr direkt am Wildgehege am Kehr Fleisch vom Damwild. In kleineren Mengen gibt es auch Wildschwein zu kaufen.

Das Damwild aus dem Gehege ist Bio-zertifiziert (DE-ÖKO-039), besonders zart und eignet sich daher für vielerlei Gerichte wie Braten, Burger, und Raclette. Aufgrund des hohen Interesses am Stadtwald-Fleisch werden die Abgabemengen erstmals auf einen Rücken und drei Stück Fleisch pro Kauf begrenzt. Mit Blick auf die derzeitige Pandemielage wird außerdem darum gebeten, dass jeweils nur eine Person zum Verkauf erscheint.

Das Wild wird direkt nach dem Abschuss in der Kühlkammer des Wildgeheges portioniert und schlachtfrisch tiefgekühlt. Dadurch entfallen lange Transport- und Lagerzeiten, Frische und Qualität bleiben erhalten. Da nur Wild aus dem Göttinger Wald angeboten wird, das in den Herbstmonaten geschossen wurde, ist das Angebot begrenzt; Vorbestellungen sind nicht möglich.

Weitere Infos zum Wildgehege am Kehr finden sich auf der Übersichtsseite zum Stadtwald.




Pressemitteilung, 27.11.2020
Bundeswehr und Finanzamt unterstützen Gesundheitsamt
Die Zahlen Infizierter steigen, die Belastungen des Gesundheitsamtes bleiben hoch. Nachverfolgungen, Quarantäneverordnungen und Testungen sind zu bewältigen, jetzt muss auch noch im Eiltempo eine Impfkampagne geplant und organisiert werden. Da ist jede Unterstützung fachkundiger Hände wertvoll. Seit fast drei Wochen sind vier Landesbeamt*innen aus dem Holzmindener Finanzamt mit im Team des Gesundheitsschutzes, seit zwei Wochen darüber hinaus auch noch fünf Bundeswehrsoldaten. Sie alle machen einen guten Job.

Mitte der Woche konnte Gesundheitsdezernentin Anja Krause den Bataillonskommandeur der Holzmindener Pionierkaserne am Solling, Oberstleutnant Gunter Flach, den die Kommunikation mit dem Landkreis koordinierenden Oberstleutnant der Reserve Dirk Happe und den für die fünf eingesetzten Soldaten zuständigen Kompanieführer Major Stoetz im Kreishaus begrüßen. Ziel war es, sich ein genaueres Bild darüber zu verschaffen, wie die Arbeit läuft und wo es gegebenenfalls noch Verbesserungspotential gibt. Anja Krause, die bis zum Ende dieser Woche wegen der Quarantänebeschränkungen von Landrat Michael Schünemann und der Ersten Kreisrätin Sarah Humburg die Führungsspitze der Kreisverwaltung übernommen hatte, konnte nur Positives zum Einsatz der Soldaten berichten. „Wir sind froh und dankbar, dass wir durch die Bundeswehr eine so wertvolle Hilfe in der Krisensituation bekommen konnten“, sagte Krause, „die Kameraden nehmen uns in vielfältiger Wiese ganz unterschiedliche Arbeiten ab und zeigen sich dabei sehr kompetent:“ Oberstleutnant Flach wusste nach dem  Gespräch mit den Soldaten zu berichten, dass auch die Soldaten sich herzlich aufgenommen und sehr wertgeschätzt fühlen.

Und auch für die Arbeit der Mitarbeitenden aus dem Finanzamt hat Krause nur Lob übrig. „Gemeinsam mit den Soldaten arbeiten die hier unermüdlich, um Landkreis und Gesundheitsamt zu unterstützen“, erklärte sie. „dafür möchte ich mich auch noch einmal ausdrücklich bedanken.“   

Fotos: Landkreis Holzminden/Marie-Luise Niegel (BW) und Jan-Pierre Hempel (Finanzamt) Die Hilfskräfte arbeiten im großen Sitzungsraum bzw. der Kantine des Kreishauses.





+++Landkreis Northeim Pressedienst+++

Coronavirus - Entwicklung des Infektionsgeschehens im Landkreis Northeim

Aktuelle Fallzahlen vom 27. November

Northeim (lpd). Seit Beginn der Corona-Pandemie sind im Landkreis Northeim mittlerweile 685 (+9) Corona-Infektionen bekannt geworden. 514 Personen (+17) gelten mittlerweile als genesen, sodass die Infektionsquarantäne aufgehoben werden konnte.

Das Land Niedersachsen hat auf seiner Seitewww.niedersachsen.de/coronavirus/aktuelle_lage_in_niedersachsen eine 7-Tageinzidenz pro 100.000 Einwohner von 63,5 für den Landkreis Northeim veröffentlicht.

Damit sind im Landkreis Northeim derzeit 162 akut infizierte Personen bekannt, die aus dem Raum Bad Gandersheim (24), Bodenfelde (6), Dassel (7), Einbeck (29), Hardegsen (5), Kalefeld (2), Katlenburg-Lindau (4), Moringen (10), Nörten-Hardenberg (2), Northeim (58), Uslar (15) stammen.

Die Anzahl der Verstorbenen liegt derzeit bei neun Personen.



Infektionsgeschehen Landkreis Hameln-Pyrmont am 27. November 2020

Im Landkreis Hameln-Pyrmont sind aktuell 250 Personen mit SARS-CoV-2 infiziert, 5 davon werden stationär behandelt. Die Gesamtzahl der Erkrankten seit Beginn der Pandemie liegt bei 1067 (+7 zum Vortag) Fällen. Als genesen gelten 800 Personen. Verstorben sind 17 Personen.

Die 7-Tagesinzidenz ist hier zu finden: https://www.apps.nlga.niedersachsen.de/corona/iframe.php

Gesamtzahl der bisher gemeldeten Fälle verteilt auf das Kreisgebiet: Bitte beachten Sie den markierten Hinweis!


 

Aerzen

59

Bad Pyrmont

188

Coppenbrügge

21

Emmerthal

39

Hameln

418

Hess. Oldendorf

162

Salzhemmendorf

69

Bad Münder

110

(in einem Fall wird aktuell noch ermittelt)


Die akut erkrankten Personen verteilen sich wie folgt auf das Kreisgebiet:

Aerzen

17

Bad Pyrmont

80

Coppenbrügge

4

Emmerthal

9

Hameln

97

Hess. Oldendorf

20

Salzhemmendorf

16

Bad Münder

6

(in einem Fall wird aktuell noch ermittelt)

Fälle der Kategorie 1 in angeordneter häuslicher Quarantäne:

Aerzen

36

Bad Pyrmont

129

Coppenbrügge

20

Emmerthal

16

Hameln

159

Hess. Oldendorf

40

Salzhemmendorf

30

Bad Münder

11

Aktuelle Informationen im Zusammenhang mit dem Coronavirus sind hier www.hameln-pyrmont.de/corona zu finden.


Digitale Vorlesungen der Kinder-Uni

Online-Programm im Wintersemester beginnt am 2. Dezember 2020 mittwochs zur gewohnten Zeit

(pug) Die Kinder-Uni der Universität Göttingen bietet auch im Wintersemester 2020/2021 Vorlesungen in digitalem Format an. Die von den Studierenden der Kinder-Uni produzierten Online-Module werden ab Mittwoch, 2. Dezember 2020, jeweils zur gewohnten Zeit um 17 Uhr auf dem YouTube-Kanal der Universität Göttingen ausgestrahlt und sind dort anschließend dauerhaft verfügbar. Vier jeweils halbstündige Videoclips bieten Kindern der dritten bis sechsten Jahrgangsstufe Einblick in die Themen Wasserknappheit (2. Dezember), Erdbeschleunigung (16. Dezember), Plastik im Meer (13. Januar 2021) und Gerechtigkeitsvorstellungen (27. Januar).

„Unsere jungen Besucherinnen und Besuchern müssen auch in diesem Semester nicht auf die Kinder-Uni verzichten“, so Dr. Gilbert Heß, Leiter der Kinder-Uni. „Wir freuen uns, wieder ein abwechslungsreiches Programm bieten zu können, das altersgerechte Einblicke in ganz unterschiedliche Wissensbereiche gewährt. Wir hoffen, dass die Kinder uns viele Fragen und Kommentare per E-Mail oder über Facebook schicken, so dass der zur Vermittlung der Inhalte so wichtige direkte Austausch auch im digitalen Format stattfindet.“

Die Videos sind online auf dem YouTube-Kanal der Universität Göttingen und unter www.facebook.com/KinderUniGoe zu finden.




 


POL-NOM: Vorfahrt missachtet

Einbeck(pap) Ein Mitarbeiter eines Einbecker Bauunternehmens ist am Donnerstag, 26.11.2020, gegen 07.00 Uhr vom Betriebsgelände in die Insterburger Straße eingefahren. Hierbei hat er einen Pkw Fahrer (52) aus Einbeck übersehen, der die Insterburger Straße in Richtung Schwammelwitzer Straße gefahren ist. Es kam zum Zusammenstoß, bei dem ein Sachschaden von ca. 2500,- Euro entstand.




POL-NOM: Radfahrerin überehen

 

Einbeck(pap) Ein Pkw Fahrer aus Einbeck wollte am Donnerstag, 26.11.2020, gegen 09.00 Uhr vom Gelände eines Autohauses auf das Altendorfer Tor fahren. Der 54 jährige übersah hierbei eine 23 Jahra alte Einwohnerin aus einem Einbecker Ortsteil, die mit ihrem Fahrrad den dortigen Radweg in die falsche Richtung befuhr. Die junge Frau bremste zwar noch, ein Zusammenstoß konnte allerdings nicht vermieden werden. Sie wurde leicht verletzt. Der Sachschaden beläuft sich auf insgesamt ca. 1000,- Euro.





POL-NOM: Diesel entwendet

BODENFELDE(zi.) Bisher unbekannte Täter entwendeten am 26.11.20, gegen 23:00 Uhr, aus einem unverschlossenen Lkw-Tank ca. 200 Liter Diesel. Der Lkw befand sich in der Uslarer Straße. Zeugenhinweise erbittet das Polizeikommissariat Uslar unter der Tel.-Nr. 05571/92600-0.



„#Forum Studienfinanzierung – Digital“ am 30. November 2020

Die Zentrale Studienberatung (ZSB) der Universität Göttingen und das Sozialreferat des Allgemeinen Studierendenausschusses (AStA) laden alle Studierenden herzlich zum „# Forum Studienfinanzierung – Digital“ ein. Am Montag, 30. November 2020, erhalten Studierende Infos rund um die Studienfinanzierung sowie zur Stipendien- und Förderberatung. Das Sozialreferat des AStA und die ZSB stellen ihre Unterstützungsangebote vor. In Live-Talks können die Teilnehmenden sich mit Stipendiatinnen und Stipendiaten verschiedener Förderwerke unterhalten. Die zweistündige Veranstaltung beginnt um 16 Uhr. Weitere Informationen und die Links zu den virtuellen Räumen sind im Internet unter www.uni-goettingen.de/de/634010.html zu finden.




POL-NOM: Auffahrunfall mit leicht verletzter Person

Nörten-Hardenberg, Hannoversche Straße, Donnerstag, 26.11.2020, 08.00 Uhr

NÖRTEN-HARDENBERG (köh) - Leicht verletzt wurde eine 40-jährigen Autofahrerin aus Nörten-Hardenberg bei einem Auffahrunfall am Donnerstagmorgen.

Die 40-jährige befuhr mit ihrem Pkw Opel Zafira die Hannoversche Straße und musste aufgrund eines ordnungsgemäß am Fahrbahnrand geparkten Pkw anhalten. Eine nachfolgende 30-jährige Autofahrerin aus Nörten-Hardenberg erkannte dies zu spät und fuhr mit ihrem Audi Q 3 auf den haltenden Opel auf.

Die Opel-Fahrerin wurde bei dem Zusammenstoß leicht verletzt. An den Fahrzeugen entstand ein Sachschaden von ca. 5000 Euro.



POL-GOE: Wolfgang Brandt bleibt Regierungsbrandmeister

Göttingen (ots)

Wolfgang Brandt geht in seine zweite Amtszeit als Regierungsbrandmeister. Der 60-Jährige erhielt am Donnerstag, 26.11.2020, im Rahmen einer Corona-bedingten kleinen Feierstunde, von der Abteilungsleiterin 2 und Leitenden Regierungsdirektorin der PD Göttingen, Frau Karin Gedaschko, die entsprechende Ernennungsurkunde.

Wolfgang Brandt hat das Amt seit Dezember 2014 inne und ist seitdem Bindeglied zwischen den Verantwortlichen der Feuerwehr und der Polizei sowie als Repräsentant der ehrenamtlichen Feuerwehren im Aufsichtsbereich Göttingen 1 tätig. Dieser umfasst die Landkreise Hameln-Pyrmont, Holzminden, Nienburg und Schaumburg.

Für den Aufsichtsbereich Göttingen 2 (Landkreise Göttingen, Northeim und Hildesheim) ist Regierungsbrandmeister Karl-Heinz Banse zuständig. Der Dienstgrad des Regierungsbrandmeisters ist der höchste in der Freiwilligen Feuerwehr.

Die Regierungsbrandmeister werden jeweils auf Vorschlag der Mehrheit der Kreisbrandmeister, Abschnittsleiter und, soweit vorhanden, den Leitern der Berufsfeuerwehren gewählt und anschließend vom Polizeipräsidenten für die Dauer von sechs Jahren ernannt.

"Ich freue mich, dass ich Wolfgang Brandt heute erneut zum Regierungsbrandmeister ernennen darf. In dieser Funktion hat er in den vergangenen sechs Jahren hervorragende Arbeit für die Feuerwehr geleistet", sagte Karin Gedaschko und lobte zudem die vertrauensvolle Zusammenarbeit. "Für die neue Amtszeit wünsche ich Herrn Brandt alles Gute und viel Erfolg".

Brandt seit über 45 Jahren Feuerwehrmann Wolfgang Brandt wohnt in Stadtoldendorf im Landkreis Holzminden, ist seit 1974 Angehöriger der Feuerwehr und fungiert zudem als Kreisausbildungsleiter des Landkreises Holzminden.

In seiner ersten Amtszeit leitete und koordinierte er eine Vielzahl von Großeinsätzen. Hervorzuheben ist hier besonders der Großflächen- und Vegetationsbrand im September 2018 auf dem Militärgelände der Bundeswehr im Landkreis Emsland bei Meppen.

"Die Zusammenarbeit mit den Feuerwehren hat immer hervorragend funktioniert. Es hat mir große Freude bereitet, mit den Einheiten zu kommunizieren, und ich freue mich auf die nächsten sechs Jahre", sagte Wolfgang Brandt bei seiner Ernennung.

Fachdezernat für Brand-, Katastrophenschutz und Verteidigung zukünftig kein Bestandteil der Polizeidirektion Göttingen mehr

Die Regierungsbrandmeister sind Ehrenbeamte des Landes Niedersachsen und Angehörige der Dezernate "Brandschutz, Katastrophenschutz und zivile Verteidigung" in den jeweiligen Polizeidirektionen. Zu ihren Aufgaben gehören unter anderem die Beratung und Überprüfung der Landkreise und kreisfreien Städte ohne Berufsfeuerwehr, insbesondere hinsichtlich der Ausbildung der freiwilligen Feuerwehren.

Im Rahmen einer landesweiten Organisationsänderung für den Brand- und Katastrophenschutz werden die Fachdezernate und somit auch die Regierungsbrandmeister aus den Polizeidirektionen ausgegliedert und zum Jahresbeginn 2021 in das neu zu schaffende Landesamt für Brand- und Katastrophenschutz integriert.



Betrug mit Corona-Hilfen: Erste Verfahren abgeschlossen

Zahl der Ermittlungsverfahren steigt weiter

Die Zahl der Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts zu Unrecht in Anspruch genommener Corona-Hilfen steigt weiter an. Ermittelten die Strafverfolger Anfang Oktober 2020 noch in 1.052 Verfahren, stieg die Zahl Anfang November auf 1.196. 

Insgesamt geht es dabei um ausgezahlte Fördermittel in Höhe von rund 9,3 Mio. Euro (Vormonat: ca. 8,2 Mio. Euro). Die Summe vorläufig gesicherter Beträge stieg auf rund 880.000 Euro (Vormonat ca. 840.000 Euro).

Die Staatsanwaltschaften haben in 110 Fällen eine Anklage erhoben oder einen Strafbefehl beantragt (Vormonat: 64). Insgesamt 25 Verfahren konnten bereits rechtskräftig abgeschlossen werden (Vormonat: 13). In 134 Verfahren haben die Strafverfolger die Ermittlungen eingestellt, weil eine Straftat nicht nachweisbar war. Die meisten Verfahren hatte bislang die Staatsanwaltschaft Hannover zu bearbeiten (474), gefolgt von Hildesheim (134), Oldenburg (100) und Braunschweig (99.)

Justizministerin Barbara Havliza: „Die Staatsanwaltschaften bearbeiten die Verfahren zügig und effizient. Den Steuerzahlern, aber auch den ehrlichen Antragstellern schulden wir, dass wir die schwarzen Schafe erwischen. Solidarität hält unsere Gesellschaft zusammen, vor allem in diesem schwierigen Corona-Jahr. Ein Betrug, um so an Geld zu kommen, ist das Gegenteil von Solidarität!"

Ausgangspunkt der Ermittlungsverfahren sind vielfach Verdachtsmeldungen, die die auszahlende NBank routinemäßig abgibt, wenn sich im Rahmen der Antragsstellung Hinweise auf vorsätzliche Falschangaben ergeben. Entsprechende Prüfmechanismen hatte die NBank frühzeitig auf Wunsch des Wirtschaftsministeriums eingerichtet.



POL-HM: Auffahrunfall mit drei verletzten Personen

Am 26.11.2020, gegen 16:50 Uhr, kam es auf der Schillerstraße in Bad Pyrmont zu einem Verkehrsunfall. Eine 45jährige Frau aus Bad Pyrmont fuhr mit einem VW-Touran auf der Schillerstraße in Richtung Bahnhof. In Höhe der Shell-Tankstelle, wo noch 50 km/h erlaubt sind, musste sie verkehrsbedingt hinter mehreren Fahrzeugen anhalten. Ein nachfolgender 28jähriger Mann aus Bad Pyrmont bemerkte dies nicht zeitgerecht und fuhr mit seinem Pkw Hyundai Tucson auf den VW auf. An beiden Fahrzeugen entstand leichter Sachschaden, sie sind aber noch fahrbereit. Die Fahrerin des Touran und ihre zwei Mitfahrerinnen klagten jeweils über Kopfschmerzen bzw. Prellungen und suchen eigenständig einen Arzt auf. Der Sachschaden wird auf ca. 8000,- Euro geschätzt.



POL-NOM: Pkw landet im Straßengraben

Kalefeld-Düderode, B 248, 26.11.2020, um 06:40 Uhr Eine 29-jährige aus dem Bereich Osterode ist mit ihrem Pkw auf der B 248 aus Echte kommend in Richtung Seesen aus bisher ungeklärter Ursache nach rechts von der Fahrbahn abgekommen und im angrenzenden Straßengraben gelandet. Die Unfallfahrerin blieb hierbei unverletzt. Der Pkw, an dem ein Schaden von ca. 1500 Euro entstand, musste durch ein Abeschleppunternehmen geborgen werden. (bas)



Kreistagssitzung findet erneut in Sporthalle Schellerten statt

Landkreis Hildesheim (l/PR). Die Sitzung des Kreistages findet am 10. Dezember wiederum in der Sporthalle Schellerten (Holztrifft, Schellerten) statt. Beginn ist um 16 Uhr. Aufgrund der aktuellen Corona-Lage dürfen an der Sitzung (öffentlicher Teil) maximal 42 Besucher teilnehmen. In der Halle ist ein Mindestabstand von 1,5 Metern gewährleistet und einzuhalten, außerdem gilt eine Maskenpflicht. Vor Ort ist ein Kontaktformular für die etwaige Nachverfolgung von Kontaktpersonen auszufüllen. Besucher mit Erkältungssymptomen werden gebeten, zuhause zu bleiben.



POL-HI: Verkehrsunfall mit alkoholisiertem Fahrzeugführer auf dem Weinberg

Bockenem - (gle) - Am Donnerstag, den 26.11.2020 gegen 18:50 Uhr kam es auf der B 243 zwischen Wesseln und Nette zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Sattelzug und einem PKW.

Zur genannten Zeit befuhr ein 52-jähriger Fahrzeugführer eines PKW Citroen aus Sarstedt die o.g. Straße in Richtung Wesseln. Ihm entgegen kam ein 43-jähriger aus Uelitz (Land Mecklenburg-Vorpommern) als Führer eines Sattelzuges.

Auf dem kurvenreichen Weinberg im Bereich einer Kehre kam es aus noch ungeklärter Ursache zum seitlichen Zusammenstoß beider Kraftfahrzeuge. Mutmaßlich hat einer der Beteiligten beim Durchfahren der Kurve seinen Fahrstreifen verlassen. In dessen Folge wurde keiner der beiden Beteiligten verletzt. An dem PKW entstand jedoch ein Sachschaden, sodass dieser seine Fahrt nicht fortsetzen konnte.

Zudem stellten die zur Unfallaufnahme eingesetzten Beamten der Polizei Bad Salzdetfurth fest, dass der 52-jährige unter dem Einfluss von Alkohol stand. Ein vor Ort durchgeführter Atemalkoholtest bei diesem ergab einen Wert von 1,23 Promille. Daher wurde bei dem Fahrzeugführer eine Blutentnahme angeordnet und sein Führerschein sichergestellt. Weiterhin wurde ein Strafverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs eingeleitet.

Zeugen, die den Unfall beobachtet haben und sich noch nicht bei der Polizei gemeldet haben, werden gebeten sich mit dem Polizeikommissariat in Bad Salzdetfurth unter der Rufnummer 05063/9010 in Verbindung zu setzen.



POL-HI: Verkehrsunfall mit zwei leichtverletzten Personen auf der B3 zwischen Elze und Gronau (Leine)

(mal) Am 26.11.2020 fährt eine 52-jährige Frau mit ihrem schwarzen PKW VW auf die B3 bei Elze, aus Richtung "Zum Königsstuhl" kommend, in Richtung Gronau auf. Währenddessen wechselt ein aus Richtung Hannover kommender 31-jähriger LKW-Fahrer, der bereits die B3 befährt, den Fahrstreifen und stößt mit seiner LKW Front gegen den PKW der 52-jährigen Frau. Der schwarze PKW VW dreht sich hierdurch mehrmals und stößt mit einem entgegenkommenden weißen PKW Ford zusammen. Beide PKW werden durch den Aufprall gegen die angrenzende Leitplanke geschleudert. Während der Drehung stößt die 52-jährige Frau mit ihrem PKW VW mit einem weiteren lila PKW VW zusammen.

Die 52-jährige Fahrerin des schwarzen PKW VW und die 44-jährige Fahrerin des weißen PKW Ford werden leicht verletzt in umliegende Krankenhäuser transportiert.

An allen KFZ entsteht zum Teil erheblicher Sachschaden. Zur Versorgung der verletzten Personen sind mehrere Rettungswagen und ein Notarzt eingesetzt.

Am Unfallort sind neben der Polizei aus Elze 10 Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr aus Gronau eingesetzt.



POL-HI: Verkehrsunfall mit einer schwer verletzten Person

Heersum / Hockeln (kaw) Am 26.11.2020 um 14:50 Uhr befuhr ein 19-jähriger Fahrzeugführer aus Hildesheim mit seinem VW Passat die K 304 aus Richtung Heersum in Richtung Hockeln. In einer Linkskurve verlor er aus bislang ungeklärter Ursache die Kontrolle über sein Fahrzeug und kam nach rechts von der Fahrbahn ab. Dort fuhr er zunächst gegen einen Leitpfosten, bevor er mit einem Straßenbaum kollidierte. Eine nicht angepasste oder überhöhte Geschwindigkeit kann als Unfallursache nicht ausgeschlossen werden. Der Fahrzeugführer zog sich schwere Verletzungen zu und wurde durch einen angeforderten Rettungswagen einem Hildesheimer Krankanhaus zugeführt. Der beteiligte Pkw musste mit wirtschaftlichem Totalschaden abgeschleppt werden. Neben einem Funkstreifenwagen der Polizei Bad Salzdetfurth waren Kameraden der Ortsfeuerwehr Heersum und der Straßnmeisterei Bockenem am Unfallort.



Infektionsgeschehen im Landkreis Hameln-Pyrmont am 26. November 2020 /Todesfall/

Im Landkreis Hameln-Pyrmont sind aktuell 243 Personen mit SARS-CoV-2 infiziert, 5 davon werden stationär behandelt. Die Gesamtzahl der Erkrankten seit Beginn der Pandemie liegt bei 1060 (+26 zum Vortag) Fällen. Als genesen gelten 800 Personen. Verstorben sind 17 Personen.

Die 7-Tagesinzidenz ist hier zu finden:https://www.apps.nlga.niedersachsen.de/corona/iframe.php

Gesamtzahl der bisher gemeldeten Fälle verteilt auf das Kreisgebiet: Bitte beachten Sie den markierten Hinweis.

Aerzen

59

Bad Pyrmont

185

Coppenbrügge

21

Emmerthal

39

Hameln

416

Hess. Oldendorf

160

Salzhemmendorf

69

Bad Münder

110

(in einem Fall ist der Wohnort zum Zeitpunkt der Meldung noch unbekannt)

Die akut erkrankten Personen verteilen sich wie folgt auf das Kreisgebiet:

Aerzen

17

Bad Pyrmont

77

Coppenbrügge

4

Emmerthal

9

Hameln

95

Hess. Oldendorf

18

Salzhemmendorf

16

Bad Münder

6

(in einem Fall ist der Wohnort zum Zeitpunkt der Meldung noch unbekannt)

Fälle der Kategorie 1 in angeordneter häuslicher Quarantäne:

Aerzen

36

Bad Pyrmont

129

Coppenbrügge

20

Emmerthal

16

Hameln

159

Hess. Oldendorf

40

Salzhemmendorf

30

Bad Münder

11

+++ Bei der verstorbenen Person handelt es sich um einen 82-jährigen Bewohner einer Bad Pyrmonter Pflegeeinrichtung, der an den Folgen seiner SARS-CoV-2-Infektion verstorben ist. +++

Aktuelle Informationen im Zusammenhang mit dem Coronavirus sind hier www.hameln-pyrmont.de/corona zu finden.



POL-HI: Verkehrsunfallflucht - Zeugenaufruf -

Sehlem (kaw) Am 26.11.2020 um 10:45 Uhr befuhr ein 61-jähriger Mann aus der Gemeinde Giesen mit einem Lkw der Firma Wiedemann aus Sarstedt die L 489 aus Richtung Sehlem kommend in Richtung Adenstedt. In Höhe der dortigen "Kassemühle" kam ihm ein orang farbener Pritschenwagen entgegen. Der Pritschenwagen fuhr zu weit links, sodass es zu einem Zusammenstoß im Bereich der jeweiligen linken Außenspiegel kam. Beide Außenspiegel wurden hierbei erheblich beschädigt. Der bislang unbekannte Fahrzeugführer des Pritschenwagens setzte seine Fahrt fort, ohne seinen Pflichten als Unfallbeteiligter nachzukommen. Der entstandene Gesamtschaden wird von der Polizei auf 1.000 EUR geschätzt. Die Polizei Bad Salzdetfurth bittet Zeugen, die sachdienliche Angaben machen können, sich unter der Telefonnummer 05063/901-0 zu melden.



Herbstkonferenz der Justizministerinnen und Justizminister

Übersicht zu wichtigen Themen

Strafverfolgung im Netz, digitale Strafanträge bei Hate Speech und Kosten für Staatsschutzverfahren: Die von Niedersachsen (mit) eingebrachten Vorschläge auf der Justizministerkonferenz haben am heutigen Donnerstag einen breiten Konsens gefunden. Die Konferenz fand wie bereits im Sommer digital statt, dieses Mal jedoch auch mit formalen Beschlüssen. 

Themen, die von Niedersachsen (mit) eingebracht wurden, waren insbesondere: 

Täterermittlung im Netz

Havliza: „Bei Ermittlungen im Netz gibt es viele Hürden, die eine Identifizierung von Tätern verhindern oder erschweren. Ich denke da natürlich in erster Linie an Ermittlungen im Zusammenhang mit dem sexuellen Missbrauch von Kindern." 

Eine Hürde besteht darin, dass gegenwärtig eine rechtssichere Regelung fehlt, welche die Netzbetreiber verpflichtet, die sog. Port-Nummern zu speichern. Ohne diese Port-Nummern ist es in der Regel nur schwer möglich, eine Individualisierung des Nutzers und damit eine Identifizierung des Täters vorzunehmen. „Strafverfolger benötigen Ermittlungsmöglichkeiten und Netzbetreiber Rechtssicherheit. Dafür hat sich Niedersachsen heute mit einer Mehrzahl der anderen Bundesländer eingesetzt", so Havliza.  

Digitaler Strafantrag

Niedersachsen spricht sich dafür aus, die rechtlichen Hürden für die Verfolgung von Hate Speech im Netz zu senken. Dazu soll es nach dem Willen von Ministerin Havliza einfacher werden, einen Strafantrag wegen einer Beleidung zu stellen, zum Beispiel über eine digitale Lösung. Gemeinsam mit der hessischen Justizministerin Eva Kühne-Hörmann wurde ein entsprechender Antrag bei der Justizministerkonferenz eingebracht. 

Havliza: „Das strenge Schriftformerfordernis dürfte viele Geschädigte im Netz davon abhalten, einen Strafantrag zu stellen und die Strafverfolgung so zu ermöglichen. Das analoge Antragserfordernis ist auch nicht mehr zeitgemäß, denn es steht sowohl der künftigen elektronischen Aktenführung im Strafverfahren als auch der digitalen Anzeigenaufnahme entgegen." 

Die Mehrheit der Bundesländer hat das zuständige Bundesjustizministerium aufgefordert, den Vorschlag zu prüfen.   

Beteiligung des Bundes an Kosten für „Terrorprozesse"

Überwältigende Zustimmung erhielt der Vorschlag, den Bund an den Kosten für Staatsschutzverfahren zu beteiligen. Der Vorstoß kam dieses Mal aus Bayern, eine ganz ähnliche Initiative hatte Niedersachsen bereits im Sommer 2018 gestartet.

Zum Hintergrund: Ein Verbrechen wie die Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung fällt in die erstinstanzliche Zuständigkeit der Strafsenate bei den Oberlandesgerichten („Staatsschutzsenat").Soweit es sich dabei um Anklagen des Generalbundesanwalts handelt, arbeiten die Richter der Staatsschutzsenate in den Ländern im Wege der sog. Organleihe für den Bund. 

Die Regelungen über einen Kostenausgleich sehen für die Länder jedoch lediglich die Erstattung der reinen Verfahrenskosten sowie die Erstattung der Auslagen von Verfahrensbeteiligten vor - aber nicht die Erstattung der Sach- und Personalkosten. Diese Kosten belasten also vor allem die Justizhaushalte der Länder.

Justizministerin Havliza: „Der Bund muss sich an den hohen Bau- und Unterhaltungskosten beteiligten. Die Verfahren aus dem Bereich des Staatsschutzes stehen nicht nur im Scheinwerferlicht der Öffentlichkeit. Sie sind immer mit hohen Sicherheitsrisiken verbunden, sie sind aufwändig und teuer. Da es sich letztlich um eine Bundesaufgabe handelt, sollte der Bund auch seinen Beitrag leisten." 

Darüber hinaus übernimmt Niedersachsen den Mit-Vorsitz einer Bund-Länder-Arbeitsgruppe zu dem Thema, wie der Gewalt gegen Mädchen und Frauen auf rechtlicher Ebene besser begegnet werden kann. 

 

Zur Justizministerkonferenz

Die Konferenz der Justizministerinnen und Justizminister dient der Koordination und Abstimmung der justiz- und rechtspolitischen Vorhaben der Länder und ist zugleich zentrales Instrument für die Vertretung der gemeinsamen rechtspolitischen Interessen der Länder gegenüber dem Bund. Die in der JuMiKo gefassten Beschlüsse haben zwar keinen Rechtssetzungscharakter, von ihnen können aber maßgebliche Impulse für die rechtspolitische Entwicklung in Deutschland und Europa ausgehen. Die Konferenz ist eine ständige Einrichtung mit jährlich wechselndem Vorsitz.



Auch im Netz unter Dampf

Kulturtreff mit Austausch und Weiterbildung
Das Netzwerk Kultur & Heimat Hildesheimer Land lädt alle Interessierten zum jährlichen Kulturtreff am Freitag, den 18. Dezember 2020 von 19 bis 21 Uhr ein.  Wie schon in den letzten Jahren wird das Programm neben einem Weiterbildungsangebot auch zum Austausch und zur Vernetzung anregen.
Aufgrund der Verlegung in den digitalen Raum ist die zum Projekt Rosen&Rüben gehörende Veranstaltung in diesem Jahr etwas kürzer, wird aber gewohnt lust-, humor- und liebevoll gestaltet

Die Teilnahme ist nur mit Anmeldung möglich, weil vorher ein kleines Mitmachpäckchen mit wichtigen Utensilien an die Teilnehmenden zugesendet wird.

Angeboten werden zwei parallel stattfindende Workshops, die sich mit digitalen Inhalten beschäftigen. Unter dem Titel „Und es hat zoom gemacht“ wird Mathilde Pernot erklären, wie Video-Konferenzen geplant und durchgeführt werden können. Stefan Wehner wird in seinem Workshop mit dem Titel „Vorwärts mit Drive“ Tipps zur (Büro-) Organisation mit Google Drive und Trello geben.
Geplant ist an diesem Abend außerdem die Preisvergabe für das vorab von einer Jury gekürte „Netzwerkwort des Jahres“ sowie der Austausch in drei Themengruppen. Den Abschluss bilden eine Filmsequenz und eine Kurzlesung.

Diesmal gibt es keine Teilnahmegebühr. Die Teilnahme ist offen für alle Interessierten, egal ob aus dem Kulturbereich oder nicht.

Weitere Informationen gibt es nach Anmeldung. Die Anmeldung ist bis 13.12.2020 möglich per Anmeldeformular unter www.netzwerk-kultur-heimat.de/kulturtreff-2020.
Auskunft erteilt Sabine Zimmermann unter 05121-3096014 oder info@netzwerk-kultur-heimat.de



Sozialministerin Dr. Carola Reimann zur Arbeits- und SozialministerInnenkonferenz:

„Beschluss für Kindergrundsicherung Meilenstein im Kampf gegen Kinderarmut"

Die Konferenz der Arbeits- und SozialministerInnen und -SenatorInnen der Länder (ASMK) hat sich am Donnerstag mit großer Mehrheit für die Einführung einer Kindergrundsicherung in Deutschland ausgesprochen und die Bundesregierung aufgefordert, die Umsetzung einzuleiten.

„Niedersachsen hat sich seit Jahren für die Einführung der Kindergrundsicherung eingesetzt und bei der Vorbereitung des Beschlusses eine Vorreiterrolle eingenommen. Mit dem Beschluss der ASMK vom Donnerstag haben wir über die Parteigrenzen hinweg einen Meilenstein im Kampf gegen Kinderarmut erreicht", erklärt Sozialministerin Dr. Carola Reimann. „Wir wollen, dass alle Kinder in unserem Land die gleichen Chancen erhalten. Mit diesem Beschluss senden wir das klare Signal, dass die Kindergrundsicherung nun so schnell wie möglich umgesetzt werden soll." 

Stichwort Kindergrundsicherung

Eine Kindergrundsicherung soll das bisherige System des Familienlastenausgleichs ersetzen. Bisher gibt es eine Vielzahl unterschiedlicher kindbezogener Leistungen, die nebeneinander existieren, zum Teil sogar widersprüchlich sind. Im Ergebnis führt dies dazu, dass nicht alle Kinder die gleichen Startchancen erhalten. Mit der Kindergrundsicherung soll eine möglichst einheitliche Förderung erreicht werden, die allen Kindern gleiche oder zumindest vergleichbare Teilhabemöglichkeiten bietet. Hierbei sollen die folgenden Leistungen zusammengeführt werden:

  • SGB II Regelleistungen für Kinder
  • Kindergeld
  • Leistungen des Bildungs- und Teilhabepakets
  • Kinderzuschlag.

 

Weitere Informationen zum Thema erhalten Sie unter: https://www.ms.niedersachsen.de/startseite/aktuelles/wege-zu-einer-kindergrundsicherung-172307.html



Göttingen-Quiz als Adventskalender

Wie viele Lichter brennen zur Weihnachtszeit in der Göttinger Innenstadt? Woher hat der Ortsteil Nikolausberg seinen Namen? In einem Online-Adventskalender können Göttinger*innen ihr Wissen über ihre Heimatstadt testen. Jeden Tag im Advent veröffentlicht die Stadt darin eine neue Frage. Die Antworten gibt es zum Weihnachtsfest hinter dem virtuellen Türchen am 24. Dezember.

In Corona-Zeiten, in denen viele vorweihnachtliche Aktivitäten ausfallen müssen, soll der Adventskalender jeden Tag für ein wenig festliche Vorfreude sorgen. Das Quiz ist ab Dienstag, 1. Dezember 2020, online unter goe.de/adventskalender abrufbar. Alle können kostenlos mitraten: Für jede Frage stehen drei mögliche Antworten bereit. Die Lösungen werden an Heiligabend veröffentlicht und sind über die Weihnachtsfeiertage einsehbar. Viel Spaß beim Rätseln !



Krankenhaus-Planungsausschuss ebnet Weg für Spezialisierung und Digitalisierung der Krankenhäuser

Der Niedersächsische Krankenhausplanungsausschuss hat sich darauf verständigt, zum 
1. Januar 2021 insgesamt neun Zentren auszuweisen, darunter sieben onkologische Zentren und zwei Traumazentren. Die Ausweisung war aufgrund der neuen Zentrums-Richtlinie des gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) erforderlich. „Das ist ein wesentlicher Beitrag für eine moderne Versorgung von krebskranken Menschen und Schwerverletzten in Niedersachsen", so Gesundheitsministerin Carola Reimann. 

Die Beteiligten haben sich auch darauf verständigt, bis spätestens Mitte Dezember einen Kompromissvorschlag zur Förderung von Maßnahmen zur Verbesserung der IT- und Cyber-Sicherheit vorzulegen. „Die Krankenhäuser sind heute genauso Ziele von Cyberattacken wie andere öffentliche Einrichtungen und Unternehmen. Zuletzt der Angriff auf das Uniklinikum Düsseldorf hat uns nochmal ganz deutlich gezeigt, wie wichtig die IT-Sicherheit in diesem Bereich ist", so Dr. Carola Reimann.

Der Planungsausschuss hat sich über zwei bauliche Maßnahmen verständigt. Im Landkreis Nienburg sollen die Zusammenlegung der Krankenhäuser Stolzenau und Nienburg und in Osnabrück die Erweiterung der kinder- und jugendpsychiatrischen Intensiveinheit am Kinderkrankenhaus baufachlich geprüft werden. „Damit behalten wir auch die Förderung von Strukturmaßnahmen und der Kinder- und Jugendmedizin, die mir ganz besonders wichtig ist, im Blick", erläutert Gesundheitsministerin Dr. Reimann. 

Hintergrundinformationen:

Der Krankenhaus-Planungsausschuss
Neben dem für Gesundheit zuständigen Ministerium sind im Krankenhausplanungsausschuss des Landes die Arbeitsgemeinschaft der kommunalen Spitzenverbände Niedersachsen, die Niedersächsische Krankenhausgesellschaft, die Verbände der gesetzlichen Krankenkassen in Niedersachsen, die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung, der Landesausschuss des Verbandes der privaten Krankenversicherung sowie - mit beratender Stimme - die Ärztekammer Niedersachsen, die Kassenärztliche Vereinigung Niedersachsen und das für Hochschulen zuständige Wissenschaftsministerium vertreten. Nach dem Niedersächsischen Krankenhausgesetz (§ 3 Abs. 3 NKHG) sind mit den unmittelbar Beteiligten bei der Aufstellung und Fortschreibung des Krankenhausplans und bei der Aufstellung des Investitionsprogramms einvernehmliche Regelungen anzustreben.
 

Zentren
Krankenhäusern können besondere Aufgaben als Zentrum durch Aufnahme in den Krankenhausfachplan Zentren nach § 4 Abs. 5 NKHG übertragen werden. Voraussetzung ist, dass die strengen Qualitätsanforderungen der Zentrums-Regelungen dauerhaft erfüllt werden. In den Krankenhausfachplan Zentren sind folgende Krankenhäuser aufgenommen:


Onkologische Zentren

1.      Städtisches Klinikum Braunschweig (101 000 01)

2.      Klinikum der Stadt Wolfsburg (103 000 01)

3.      Klinikum Siloah Hannover (241 001 02)

4.      St. Bernward Krankenhaus Hildesheim (254 021 02)

5.      AGAPLESION Diakonieklinikum Rotenburg (357 039 01)

6.      Pius-Hospital Oldenburg (403 000 01)

7.      Klinikum Osnabrück (404 000 01) 

Überregionale Traumazentren

1.      DIAKOVERE Friederikenstift Hannover (241 001 05)

2.      Evangelisches Krankenhaus Oldenburg (403 000 03) 

IT-Sicherheit / Strukturfonds II
Ein wichtiges Thema in der Sitzung des Krankenhausplanungsausschusses war der Krankenhausstrukturfonds. Erstmals zum 01. Januar 2016 wurde dieser Fonds errichtet und zunächst mit 500 Millionen Euro ausgestattet (Strukturfonds I). Im Rahmen des Pflegepersonal-Stärkungsgesetzes vom 11. Dezember 2018 hat der Bund die Förderung mit Mitteln des Strukturfonds in den Jahren 2019 bis 2022 im Umfang von jährlich 500 Millionen Euro fortgesetzt (Strukturfonds II). Voraussetzung für die Förderung ist, dass sich das Land mit mindestens 50 Prozent der förderfähigen Kosten an dem Vorhaben beteiligt. Für die erforderliche Ko-Finanzierung hat das Land Niedersachsen ein Sondervermögen errichtet. Das Fördervolumen im Rahmen des Strukturfonds beträgt insgesamt rund 355 Millionen Euro (Bundes- und Landesmittel) für den Zeitraum 2019-2022. Darüber hinaus werden in dem neuen Sondervermögen neben der Ko-Finanzierung des Strukturfonds II weitere rund 145 Millionen Euro für bedeutsame Krankenhausinvestitionen zusätzlich vom Land zur Verfügung gestellt. Maßnahmen zur Verbesserung der IT- und Cyber-Sicherheit von Krankenhäusern, die unter die BSI-KritisV fallen, können ebenfalls über den Strukturfonds II gefördert werden. 
 

Baufachliche Prüfung und Prioritätenliste
Die baufachliche Prüfung wird im Niedersächsischen Landesamt für Bau und Liegenschaften (NLBL) vorgenommen. Am Ende der Prüfung werden die förderfähigen Kosten festgestellt. Auf dieser Basis kann der Krankenhaus-Planungsausschuss dann darüber beraten, in welcher Höhe eine Investitionsförderung des Landes für das entsprechende Krankenhaus-Projekt bereitgestellt werden kann. Abschließend entscheidet die Regierung.
 

Je nach Verfahrensstand werden die Maßnahmen in einer Prioritätenliste geführt. Der Planungsausschuss hat in seiner Sitzung auch Einvernehmen zu folgenden Vorhaben erzielt:

  • Zusammenlegung der Krankenhäuser Stolzenau und Nienburg am Standort Nienburg 
  • Erweiterung der Kinder- und jugendpsychiatrischen Intensiveinheit am Kinderhospital Osnabrück



 

Corona-Pandemie: Inzidenzwert der Neuinfektionen liegt bei 55,5
266 Menschen sind akut mit dem Corona-Virus infiziert

266 Menschen im Landkreis Göttingen sind akut mit dem SARS-CoV-2-Virus infiziert. Der Inzidenzwert liegt laut maßgeblichem Lagebericht des Landes heute bei 55,5. Es gelten die Maßnahmen der Niedersächsischen Corona-Verordnung (gültig ab 02.11.2020), konkretisiert per Allgemeinverfügung des Gesundheitsamts (gültig ab 19.11.2020).

Die Gesamtzahl bislang bestätigter Covid-19 Fälle im Kreisgebiet steigt auf 2.537; davon sind 875 in der Stadt Göttingen gemeldet. 2.176 Personen im Landkreis Göttingen gelten als von der Infektion genesen, 95 Menschen sind in Verbindung mit Covid-19 gestorben.

Lage in Städten und Gemeinden (Gesamtzahl Fälle / akut Infizierte)

Flecken Adelebsen (18 / 1)

Gemeinde Bad Grund (Harz) (76 / 6)

Stadt Bad Lauterberg im Harz (122 / 9)

Stadt Bad Sachsa (102 / 9)

Flecken Bovenden (48 / 4)

Samtgemeinde Dransfeld (28 / 2)

Stadt Duderstadt (195 / 25)

Gemeinde Friedland (72 / 3)

Samtgemeinde Gieboldehausen (88 / 7)

Gemeinde Gleichen (51 / 5)

Stadt Göttingen (875 / 54)

Stadt Hann. Münden (185 / 85)

Samtgemeinde Hattorf am Harz (92 / 6)

Stadt Herzberg am Harz (293 / 18)

Stadt Osterode am Harz (163 / 12)

Samtgemeinde Radolfshausen (20 / 6)

Gemeinde Rosdorf (73 / 5)

Gemeinde Staufenberg (29 / 7)

Gemeinde Walkenried (7 / 2)



Umweltausschuss tagt am 3. Dezember

Am Donnerstag, 3. Dezember 2020, tagt der der Ausschuss für Umwelt, Klimaschutz und Mobilität um 16.00 Uhr im Ratssaal des Neuen Rathauses, Hiroshimaplatz 1-4, in Göttingen. Auf der Tagesordnung stehen unter anderem diese Themen:

  • Verbesserung der Verkehrssituation in der Innenstadt
  • Parkraumkonzept Oststadt
  • "Verbesserter Vogelschutz in Göttingen"
  • "Lebensräume für Insekten entlang der Feldwege in der Agrarlandschaft schützen"

Anwesende Einwohnerinnen und Einwohner können Fragen an die Ausschussmitglieder und die Verwaltung zu Beratungsgegenständen der Sitzung und zu anderen Angelegenheiten der Stadt stellen. Die Beantwortung der Fragen findet möglichst nicht später als 18.00 Uhr für maximal eine halbe Stunde statt.

Während der Sitzung gilt ein Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Personen sowie die Pflicht, eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Eine Registrierung der Besucherinnen und Besucher der öffentlichen Gremiumssitzung wird vor Ort ausgeführt. Hierfür muss jede Besucherin bzw. jeder Besucher ein vor Ort ausgelegtes Formblatt ausfüllen und dem Sitzungsdienst aushändigen. Diese Unterlagen werden drei Wochen nach der jeweiligen Sitzung vernichtet.



POL-HI: Alfeld Firmenfahrzeug aufgebrochen

Alfeld/OT Limmer Unbekannte Täter brachen in der Nacht von Dienstag, 24.11.2020,zum Mittwoch, 25.11.2020, in Alfeld/OT Limmer, in der Borsigstraße, ein Firmenfahrzeug eines dortigen Sanitärbetriebes auf. Das fahrzeug auf auf dem Firmengrundstück geparkt. Der/die Täter hatten es auf die im Fahrzeug befindlichen Arbeitsmaschinen abgesehen und diese entwendet. Die genaue Schadenshöhe steht hier noch nicht fest, dürfte aber nach ersten Erkenntissen nicht unerheblich sein. Zu vermuten ist, dass der/die Täter das Diebesgut mit einem Fahrzeug abtransportiert haben. Zeugen, die in diesem Zusammenhang Hinweise auf verdächtige Personen oder Fahrzeuge gemacht haben, werden gebeten, sich an die Polizei Alfeld, Tel: 05181/91160 zu wenden./tsc



Neue Regeln für Schulen in Corona-Hotspots

Als zentrale Maßnahme für Schulen in Corona-Hotspots mit einer Sieben-Tage-Inzidenz ab 200 hat Niedersachsens Kultusminister Grant Hendrik Tonne einen automatischen Wechsel in geteilte Lerngruppen für alle Schülerinnen und Schüler ab dem 7.Jahrgang angekündigt. Das „Szenario B" (Unterricht im Wechselmodell) gilt ab dem 1. Dezember 2020 dann für alle Schulen in der betroffenen Stadt oder dem betroffenen Landkreis. Die Verhängung von Infektionsschutzmaßnahmen eines Gesundheitsamtes oder anderweitige konkrete Betroffenheiten von Schulen sind für den Szenario-Wechsel in Hotspots nicht erforderlich. Das „Szenario B", in welchem die eine Hälfte der Schülerschaft im Präsenzunterricht in der Schule und die andere Hälfte über Distanzunterricht zu Hause beschult wird, läuft dann für mindestens 14 Tage. 

 

„Damit wollen wir Bildung und Infektionsschutz in besonders betroffenen Städten und Landkreisen absichern. Mit der Hotspot-Strategie erweitern wir unser transparentes und effektives Regelwerk um einen wichtigen Baustein", so der Kultusminister.

 

Alle Schülerinnen und Schüler in Corona-Hotspots müssen zudem eine Mund-Nasen-Bedeckung auch im Unterricht tragen. Auch Grundschülerinnen und Grundschüler in Regionen mit ausgeprägtem Infektionsgeschehen bei einer Sieben-Tage-Inzidenz ab 200 unterliegen ab dann der Maskenpflicht.

 

Kultusminister Tonne: „Mit dieser Hotspot-Strategie Schule setzen wir unseren Weg eines klaren, inzidenzbasierten Maßnahmenkatalogs fort. Verlässlichkeit und Nachvollziehbarkeit ist für Schulen und Lehrkräfte sowie Schülerinnen und Schüler und Eltern sehr wichtig, in Regionen mit hohem Infektionsgeschehen gilt das in besonderem Maße. Diese Schritte 

sind durchgreifend. Wir gehen damit an einigen Stellen über die Mindestanforderung der Vereinbarung von Bund und Ländern hinaus. Aber insbesondere in Gebieten mit einem hohen Infektionsgeschehen müssen wir die Sicherheit erhöhen und gleichzeitig die Bildung und auch die Betreuung gerade für die jüngeren Schülerinnen und Schüler gewährleisten. Die Maßnahmen sind tauglich, um in Hotspots das Hineintragen von Infektionen in Schule zu erschweren. Und mit diesen Erweiterungen unserer Corona-Mechanismen werden wir weitere Stabilität in das Gesamtsystem bringen." 

 

Die neuen Maßnahmen für Schulen in Corona-Hotspots werden in der neuen Corona-Verordnung der Landeregierung mit Gültigkeit ab dem 1. Dezember 2020 verankert. 

 

Zusammenfassung: 

Für Schulen in Regionen mit einer Inzidenz von mehr als 200 gilt mit der neuen Corona-Verordnung ab dem 1. Dezember: 

 

I. Ältere Schülerinnen und Schüler werden im Wechselmodell Präsenz-Heimunterricht beschult. Konkret: Ab Schuljahrgang 7 ist das Szenario B automatisch umzusetzen. In den Hotspots ist keine Infektionsschutzmaßnahme des Gesundheitsamtes an einzelnen Schulen notwendig. Alle weiterführenden Schulen in einem Hotspot wechseln sofort ins Szenario B für mindestens 14 Tage. Der Wechsel zurück in Szenario A erfolgt dann, wenn der Inzidenzwert an drei aufeinanderfolgenden Tagen unter 200 liegt und kein neuer Infektionsfall an der Schule vorliegt.

II.  Eine generelle Maskenpflicht an allen Schulen. Auch an Schulen des Primarbereiches ist Mund-Nasen-Bedeckung verbindlich zu tragen.

III. Maskenpflicht im Unterricht im Szenario B im Sekundarbereich I und II. Die Maske darf in diesem Szenario B aber am Platz abgelegt werden, weil hier das Abstandsgebot eingehalten wird. Das gilt grundsätzlich für Schulen im Szenario B, nicht nur für Schulen in Hotspots.

IV. In den Hotspots mit einer Inzidenz ab 200 gilt zudem die Maskenpflicht auch in den Horten.

 

Anlagen/Downloads:

 

Briefe des Kultusministers an: 

     - Schulleitungen, Lehrkräfte und Schulbeschäftigte

Schülerinnen und Schüler der Förderschulen

Schülerinnen und Schüler der Grundschulen

Schülerinnen und Schüler der Sek I

Schülerinnen und Schüler der Sek II und BBS

Eltern und Erziehungsberechtigte

Eltern und Erziehungsberechtigte in einfacher Sprache



POL-HI: Unfallbeteiligter erliegt seinen schweren Verletzungen - Nachtrag zur Pressemitteilung vom 25.11.2020, 16:10 Uhr

BAB 7 - (jpm)Wie bereits berichtet, kam es heute auf der A 7 in Fahrtrichtung Norden zu zwei folgenschweren Unfällen.

Beim zweiten Unfall kollidierte ein 59-jähriger Mann aus Hessen mit seinem VW Golf am Stauende mit einem vor ihm befindlichen Anhänger eines Lkw. In der Folge wurde der Golf auf den mittleren der drei Fahrstreifen geschleudert, wo es zu einem Zusammenstoß mit einem Pkw Dacia einer 61-jährigen Frau aus dem Landkreis Hildesheim kam. Die Frau wurde dabei leicht verletzt.

Der 59-jährige wurde in ein Krankenhaus eingeliefert, wo er kurze Zeit später seinen schweren Verletzungen erlag.

Die Autobahn Richtung Hannover blieb bis ca. 17:30 Uhr gesperrt.



POL-HM: Festnahme in Hasperde führt zur Aufklärung weiterer Straftaten

Bereits am Donnerstag, 19.11.2020, wurde in Hasperde ein 40-jähriger Mann durch Beamte der Polizei Bad Münder vorläufig festgenommen. Der Mann steht in Verdacht, sich gegen 16.20 Uhr an der Bushaltestelle in der Ortsdurchfahrt der Bundesstraße 217 in Hasperde einer 25-jährigen Frau angenähert zu haben, die dort auf den Bus wartete. Die Frau, die nach ihrer Schilderung von dem später Festgenommenen sexuell bedrängt worden sei, konnte sich in den einfahrenden Linienbus "retten" und informierte von dort aus ihre Eltern. Der Mann blieb im Bereich der Bushaltestelle zurück, wo ihn die von den Eltern des Opfers alarmierte Streifenwagenbesatzung antreffen und vorläufig festnehmen konnte.  

Bei dem Mann, der sich nicht ausweisen konnte, sind verschiedenste Gegenstände aufgefunden worden, die er in einer Tasche mitführte. Inzwischen konnte die Herkunft dieser Gegenstände identifiziert und einer Diebstahlstat in einem Wohnhaus am 18.11.2020 im Bereich Springe nachgewiesen werden. Auch ein Fahrraddiebstahl aus einer S-Bahn, ebenfalls im Bereich Springe, geht auf das Konto des 40-Jährigen. Das geklaute Fahrrad konnte später im Nahbereich des Tatortes zu der erstgenannten Diebstahlstat an der Alvesroder Straße aufgefunden werden.  

Bereits vor dem Zeitpunkt der vorläufigen Festnahme des Mannes liefen die Ermittlungen zu einer Brandsache in den Räumlichkeiten der Sparkassengeschäftsstelle Aerzen. Hier kam es am 16.11.2020 zu einem Brandausbruch im Vorraum der Sparkasse, der durch eine Alarmauslösung gegen 23.30 Uhr entdeckt wurde. Eine alarmierte Streifenwagenbesatzung der Polizei Hameln traf zuerst an der Sparkasse in der Osterstraße ein und bemerkte sofort Flammenschein im Selbstbedienungsraum. Ein Polizeikommissar unternahm mit einem Pulver-Feuerlöscher erste Löschversuche bis zum Eintreffen der Feuerwehr und konnte dadurch ein Ausbreiten der Flammen verhindern, die bereits die Wände und Deckenbereiche des Foyers erreichten. Als Brandausbruchsstelle konnte der Bereich an einem Kontoauszugsdrucker festgestellt werden. In der Anfangsphase der Ermittlungen ging man zunächst von einer technischen Ursache aus. Weitere Ermittlungen des Kriminalermittlungsdienstes der Polizei Bad Pyrmont ergaben jedoch Hinweise auf eine vorsätzliche Brandlegung. Auf den Bildern der Überwachungskameras war eine männliche Person erkennbar, die sich über einen längeren Zeitraum im Foyer der Sparkasse aufhielt, möglicherweise um sich aufzuwärmen. Wenige Minuten vor dem Brandausbruch verließ die zunächst unbekannte Person den Vorraum und verschwand. Weitere Untersuchungen, später mit Unterstützung eines Sachverständigen, ließen eine technische Ursache ausschließen; es ergaben sich Hinweise auf eine absichtliche Brandlegung. Die Polizei Bad Pyrmont wertet die Handlung des Täters als schwere Brandstiftung, zumal sich im Gebäude der Sparkassenfiliale auch Wohnungen befanden und die hier aufhältige Menschen in Gefahr gebracht wurden.  

Auf den Bildern der Überwachungskamera war der Mann zu sehen, der drei Tage später in Hasperde vorläufig festgenommen wurde.  

Dieser wurde bei der Polizei Bad Münder vernommen und einer erkennungsdienstlichen Behandlung unterzogen. Im Rahmen ihrer Ermittlungen konnte schließlich die Identität des Unbekannten festgestellt werden. Der Mann hat einen Wohnsitz in Darmstadt und steht dort aufgrund psychischer Verhaltensauffälligkeiten unter gesetzlicher Betreuung. Warum sich der 40-Jährige im Weserbergland aufgehalten hatte, konnte auch von Darmstädter Seite nicht gesagt werden.  

In gegenseitiger Absprache zwischen den involvierten Behörden und Einrichtungen wurde der Festgenommene in eine psychiatrische Fachklinik eingewiesen.



POL-HI: Alfeld Schadensträchtiger Diebstahl

Alfeld/Brunkensen Zu einem besonders schweren Fall des Diebstahls kam es in der Nacht von Dienstag, 24.11.2020, zum Mittwoch, 25.11.2020, in Brunkensen in der Oberen Dorfstraße. Bislang unbekannte Täter entwendeten an 9 landwirtschaftlichen Arbeitsmaschinen eines Brunkenser Landwirts die GPS-Anlagen/Antennen mit den entsprechenden Verkabelungen zu den Displays, sowie die Displays in den Fahrzeugen. Die entwendeten Antennen haben ein pilzähnliches Aussehen. Die Fahrzeuge waren auf dem Grundstück des 53-jährigen Brunkenser abgestellt. Es ist zu vermuten, dass es sich bei diesem Diebstahl um eine organisierte Tat handelt, da auch beim Ausbau umfangreiche technische Kenntnisse erforderlich sind. In der jüngsten Vergangenheit wurden im gesamten bundesdeutschen Raum zahlreiche gleichgelagerte Taten begangen. Der entstandene Schaden dürfte allein bei dieser Tat im hohen fünfstelligen Bereich liegen. Die Polizei Alfeld fragt daher, wer in der Tatnacht in diesem Zusammenhang verdächtige Beobachtungen in Brunkensen, besonders im Bereich der Oberen Dorfstraße, gemacht hat. Es ist davon auszugehen, dass mehrere Täter am Werk waren. Insbesondere sind auch Hinweise auf Fahrzeuge mit auswärtigen Kennzeichen, die in der Nacht in Brunkensen gesehen wurden, von großer Bedeutung. Hinweise erbittet die Polizei Alfeld unter Tel. 05181/91160/tsc



POL-HI: Zwei schwere Verkehrsunfälle auf der A 7

(jpm)Am heutigen Vormittag (25.11.2020) kam es gegen 11:45 Uhr auf der Nordfahrbahn der A 7, zwischen dem Autbahndreieck Salzgitter und der Anschlussstelle Derneburg, zu einem Unfall mit drei beteiligten Fahrzeugen. Ein Fahrzeugführer wurde dabei schwer verletzt.

Nach vorliegenden Erkenntnissen hatte sich auf der zweispurigen Fahrbahn in Richtung Norden ein Stau gebildet, an dessen Ende ein 56-jähriger Mann aus der Ukraine mit einem Sattelzug stand. Aus bisher ungeklärter Ursache fuhr ein 56-jähriger Mann aus Sehnde mit einem Lkw und Anhänger (7,5t) auf das Heck des Sattelzuges auf. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Stattelzug auf einen vor ihm stehenden Kleintransporter eines 28-jährigen Mannes aus Northeim geschoben.

Der Fahrer des auffahrenden Lkw erlitt schwere Verletzungen. Zudem wurde er in der Fahrerkabine eingeklemmt. Ein Rettungshubschrauber verbrachte ihn später in ein Krankenhaus. An dem Fahrzeug entstand Totalschaden. Die Fahrer des Sattelzuges und des Kleintransporters blieben unverletzt.

Die Fahrbahn in Richtung Norden musste für die Dauer der Unfallaufnahme und der Bergungsarbeiten gesperrt werden. Es bildete sich ein mehrere Kilometer langer Rückstau.

Gegen 14:50 Uhr kam es am Ende des Rückstaus, zwischen der Anschlussstelle Bockenem und dem Dreieck Salzgitter, zu einem weiteren Unfall. Hierbei fuhr ein Pkw auf einen Lkw auf. Der Pkw-Fahrer wurde schwer verletzt. Die Unfallaufnahme dauert im Moment an und wird voraussichtlich noch längere Zeit in Anspruch nehmen. Der Verkehr in Richtung Norden wird an der Anschlusstelle Bockenem abgeleitet.



Teil-Lockdown: Erste Zahlungen aus der Novemberhilfe fließen

Althusmann: „Die Bundesregierung hat ordentlich Tempo gemacht"

Ab heute können Unternehmen, Soloselbständige und freiberuflich Tätige ihre Anträge für die Novemberhilfen stellen. Direkt nach erfolgreicher Antragstellung wird automatisch ein Abschlag an die Betroffenen ausgezahlt. Wirtschaftsminister Dr. Bernd Althusmann ist zufrieden: „Die Bundesregierung hat ordentlich Tempo gemacht. Das ist gut so. Die von staatlicher Seite angeordneten Betriebsschließungen stellen viele Unternehmen vor große Herausforderungen. Es war mir daher wichtig, dass wir schnell zu ersten Auszahlungen kommen. Damit können wir auch Insolvenzen verhindern." 

Die Novemberhilfe steht allen Unternehmen, Soloselbständigen und freiberuflich Tätigen im Haupterwerb zu, die ihren Geschäftsbetrieb durch Schließungsverordnung im November einstellen mussten oder die mindestens 80 Prozent ihrer Geschäftstätigkeit mit geschlossenen Unternehmen abwickeln. Es wird eine Pauschale in Höhe von 75 Prozent des Novemberumsatzes 2019 gewährt. 

Soloselbständige erhalten nach erfolgreicher Antragstellung den errechneten Förderbetrag bis zu 5.000 Euro direkt über die Bundeskasse. Alle anderen Unternehmen erhalten auf die beantragte Fördersumme zunächst einen Abschlag in Höhe von 50 Prozent, maximal 10.000 Euro. 

Niedersachsens Wirtschaftsministerium hat sich in den Gesprächen mit dem Bundeswirtschaftsministerium intensiv für bestmögliche Konditionen bei den Novemberhilfen eingesetzt. Althusmann: „Wir haben erreicht, dass nicht nur Hotels, sondern das gesamte Beherbergungsgewerbe als direkt betroffen gilt, ebenso Bäckereien und Konditoreien mit angeschlossenem Cafébetrieb. Der Vorteil: Anträge für die Novemberhilfe können ohne komplizierte Nachweise gestellt werden." 

Mit Blick auf das heutige Gespräch zwischen Bundeskanzlerin und den Ministerpräsidentinnen und -präsidenten der Länder fordert Althusmann: „Wenn die Lockdown-Maßnahmen auf Dezember verlängert werden, wünsche ich mir auch ein Bekenntnis zur Anpassung der außerordentlichen Wirtschaftshilfen. Dieses Signal ist für die Akzeptanz der Maßnahmen und für unsere Unternehmen wichtig."

Antrag und Informationen zur Novemberhilfe: www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de



Corona-Pandemie: Inzidenzwert der Neuinfektionen liegt bei 61,3; 268 Menschen sind aktuell infiziert

25.November

Die Zahl der aktuell mit dem SARS-CoV-2-Virus infizierten Menschen in Stadt und Landkreis Göttingen liegt bei 268. Der Inzidenzwert, also die Quote der Neuinfektionen je 100.000 Einwohner*innen in den vergangenen sieben Tagen, liegt laut des maßgeblichen Lageberichts des Landes aktuell bei 61,3.

Damit gelten die in der aktuellen Niedersächsischen Corona-Verordnung landesweit verfügten Maßnahmen. Das Gesundheitsamt für die Stadt und den Landkreis Göttingen konkretisiert die Landesvorgaben per Allgemeinverfügung.

Die Gesamtzahl bislang bestätigter Covid-19 Fälle steigt auf 2.515; davon sind 871 in der Stadt Göttingen gemeldet, 1.644 im weiteren Kreisgebiet. 2.152 Personen im Landkreis Göttingen gelten als von der Infektion genesen, 95 Menschen sind in Verbindung mit Covid-19 gestorben.

Die Lage in den Städten und Gemeinden (Gesamtzahl Infizierte / aktuell Infizierte)

  • Flecken Adelebsen (18 / 1)
  • Gemeinde Bad Grund (Harz) (75 / 5)
  • Stadt Bad Lauterberg im Harz (117 / 5)
  • Stadt Bad Sachsa (99 / 6)
  • Flecken Bovenden (48 / 4)
  • Samtgemeinde Dransfeld (28 / 2)
  • Stadt Duderstadt (193 / 25)
  • Gemeinde Friedland (72 / 3)
  • Samtgemeinde Gieboldehausen (87 / 6)
  • Gemeinde Gleichen (51 / 6)
  • Stadt Göttingen (871 / 60)
  • Stadt Hann. Münden (179 / 83)
  • Samtgemeinde Hattorf am Harz (92 / 7)
  • Stadt Herzberg am Harz (293 / 18)
  • Stadt Osterode am Harz (163 / 13)
  • Samtgemeinde Radolfshausen (20 / 8)
  • Gemeinde Rosdorf (73 / 6)
  • Gemeinde Staufenberg (29 / 8)
  • Gemeinde Walkenried (7 / 2)



 

Pressemitteilung Landkreis Göttingen 25.11.20

Verlängerung der Corona-Hilfen für Kulturschaffende
Antrag muss bis 15. Dezember gestellt sein

Der Kulturausschuss des Landkreises Göttingen hat die Verlängerung der Corona-Hilfen für den Haushalt 2020 beschlossen. Kulturschaffende und Kulturinstitutionen können noch bis zum 15.12.2020 beim Fachdienst Sport und Kultur formlos Zuschussanträge stellen. Darauf weist Kulturdezernent Marcel Riethig hin: „Mit diesen Hilfen will der Landkreis die unter den Corona-Einschränkungen besonders leidende Kunst- und Kulturszene  unterstützen. Auch wenn das häufig nur ein kleiner Beitrag ist, ist das doch ein wichtiges Signal des Kulturausschusses.“

 

Voraussetzung für eine Förderung ist, dass ein strukturelles Gesamtdefizit in 2020 Corona bedingt vorliegt, also beispielsweise aufgrund von Besucherrückgängen oder einer zeitweisen Schließung der Kultureinrichtung. Das Defizit muss über eine Finanzierungsübersicht nachgewiesen werden. Die Arbeit des Antragsstellers muss sich auf die ländlichen Räume im Landkreis Göttingen (Gebiet außerhalb der Stadt Göttingen) beziehen. Die Anträge sollten einen mittleren vierstelligen Betrag nicht überschreiten. Die Bewilligung erfolgt nur im Rahmen der noch zur Verfügung stehenden Haushaltsmittel, ein Anspruch auf Förderung besteht nicht.




+++Landkreis Northeim Pressedienst+++

671/2020

Vorbeugemaßnahmen zur Geflügelpest

Tipps für Geflügelhalter

Northeim (lpd). Die Geflügelpest (Aviäre Influenza) ist eine anzeigepflichtige und daher staatlich bekämpfungspflichtige Tierseuche. Sie kann bei Haus- und Wildvögeln schwere Erkrankungserscheinungen hervorrufen und zum massenhaften Verenden der Tiere führen.

Das Virus der Geflügelpest kommt in der Wildvogelpopulation (insbesondere bei Wasservögeln) vor und kann so während des Wildvogelzugs weit verbreitet werden. In diesem Jahr ist das Risiko einer Seuchenverbreitung besonders hoch. Seit Ende Oktober sind in Deutschland bereits weit über 200 Fälle bei Wildvögeln und mehrere Ausbrüche bei Hausgeflügel aufgetreten.

Die hochansteckende Krankheit wird übertragen über direkten Kontakt zu Wildvögeln, aber auch indirekt über verunreinigte Geräte, Kleidung oder Schuhe, Fahrzeuge sowie über Federstaub. Es ist unbedingt erforderlich, dass Geflügelhalter die vorgeschriebenen Hygienemaßnahmen strikt einhalten, um sowohl den eigenen als auch benachbarte Geflügelhaltungen bestmöglich zu schützen.

Geflügelhalter werden daher dringend zur Einhaltung folgender Maßnahmen aufgefordert.

·        Kontakt zu Wildvögeln sicher verhindern.

·        Futter und Tränke darf nur an Stellen angeboten werden, zu denen Wildvögel keinen Zugang haben.

  • Futtervorräte, Einstreu und sonstige Gegenstände, mit denen Geflügel in Berührung kommen, für Wildvögel unzugänglich lagern.
  • Zutritt zu Stall und Auslauf nur für befugte Personen.
  • Tragen von Schutzkleidung.
  • Hände und Schuhe vor Betreten des Stalls desinfizieren.
  • Kein Besuch von anderen Geflügelbeständen.
  • Guter baulicher Zustand der Stallungen.
  • Regelmäßige Schadnagerbekämpfung.
  • Eierkartons nur einmal verwenden
  • Bei vermehrten Todesfällen, Krankheitssymptomen oder Leistungseinbußen wenden Sie sich umgehend an Ihren Tierarzt, um durch Untersuchung eine Geflügelpestinfektion auszuschließen.

Der Landkreis Northeim empfiehlt Geflügelhaltern, sich vorsorglich auf die mögliche Anordnung einer Aufstallpflicht vorzubereiten. Volieren können z.B. von oben mit stabilen Folien gegen den Eintrag von Wildvogelkot und an den Seiten durch engmaschige Netze (wie z.B. Windnetze) gegen ein Eindringen von Wildvögeln geschützt werden. In solchen Schutzvorrichtungen können die Tiere auch während einer evtl. Stallpflicht sicher untergebracht werden. Es können auch alternative Auslaufflächen wie z.B. innerhalb einer geschlossenen Scheune oder in geschlossenen Gewächshäusern genutzt werden. Die Haltung in solchen Schutzeinrichtungen sollte insbesondere in Gebieten, in denen für gewöhnlich viele Wildvögel vorkommen, bereits jetzt vorsorglich umgesetzt werden.




„Ich habe Corona, darf ich mit dem Hund Gassi gehen?"

Interview mit Petra Heine, die bei der Corona-Hotline des Landes aushilft

0511 / 1206000 - das ist die Nummer der zentralen Hotline der Landesregierung zum Thema „Corona". Bürgerinnen und Bürger können hier ihre Fragen loswerden und auch von ihren Sorgen berichten. Am anderen Ende der Leitung sitzen Mitarbeiter aus verschiedenen Landesbehörden. Seit März 2020 haben insgesamt auch 22 Angehörige der niedersächsischen Justiz bei der Hotline ausgeholfen. Eine von Ihnen ist in diesen Wochen Petra Heine. Die 61-Jährige ist Justizamtsinspektorin beim Amtsgericht Braunschweig und seit rund 44 Jahren in der Justiz. Ihr Spezialgebiet sind üblicherweise die Kosten. Doch in diesen Wochen ist vieles anders. Im Gespräch mit dem Amtsgerichtspräsidenten Ingo Groß erzählt sie anschaulich von ihrer fordernden, berührenden, manchmal belastenden, manchmal glücklich machenden Arbeit bei der Hotline. Ein Lesetipp!

Ingo Groß: Frau Heine, seit wann sind Sie bei der Corona Hotline des Landes Niedersachsen beschäftigt?

Petra Heine: Ich bin seit Mitte September an der Hotline tätig. 

Wie sind Sie denn zu dieser Tätigkeit gekommen?

Unsere Geschäftsleiterin hat mich gefragt. So richtig vorstellen konnte ich mir nicht, auf was ich mich da einlasse. Aber ich habe das auf mich zukommen lassen. Dass es sich dann nicht um die Hotline der Justiz, sondern die der Landesregierung von Niedersachen handelte, ist mir erst klargeworden, als mir das Telefon hingestellt wurde.

Arbeiten Sie von zu Hause aus oder aus Ihrem Büro?

Ich arbeite von zu Hause aus. Wie viele Justizbehörden haben wir auch beim Amtsgericht Braunschweig leider (noch) kein W-LAN. Das benötigt man aber. Denn ich telefoniere über meinen privaten Router. Danebenstehen habe ich meinen dienstlichen Laptop.

Gibt es so etwas wie einen Schichtplan?

Ich arbeite im Moment an zwei Tagen für sieben Stunden an der Hotline. Es gibt unterschiedliche Schichten, in denen die Kolleginnen und Kollegen eingeteilt werden. Die Hotline ist freigeschaltet von 8-18 Uhr. Es gibt Kollegen die Frühschicht machen von 8-13 Uhr oder jene, die die Spätschicht von 13-18 Uhr bevorzugen. Daneben arbeitet die Tagschicht von 8-15 Uhr.

Das geht so von Montag bis Sonntag. Samstag, Sonntag und an Feiertagen ist die Leitung von 10 - 17 h besetzt.

Anfang der Woche wird immer abgefragt, wie man in der Folgewoche abkömmlich ist und wann es am besten passt. Ich war auch schon samstags an der Hotline und zwar bis jetzt schon immerhin drei Mal.

Gibt es einen Zeitausgleich, wenn Sie am Wochenende arbeiten?

Ich habe mit der Geschäftsleiterin vereinbart, dass ich dann den Montag frei habe. Man braucht 2 Tage Auszeit.

Was sagen eigentlich Ihre Kolleginnen und Kollegen zu der Tätigkeit?

Naja, am Anfang haben Sie mich sehr stark bedauert. Aber bis heute fragen sie regelmäßig: Na, wie war es denn jetzt gestern? Oder sie wünschen mir für den Folgetag, wenn ich an die Hotline gehe, dass es nicht so schlimm wird. 

Als ich Mitte September angefangen habe, waren wir etwa 28 Kolleginnen und Kollegen die in einer Woche eingesetzt wurden. 

Wie sind Sie denn auf die Tätigkeit vorbereitet worden?

Eine richtige Vorbereitung oder einen richtigen Kursus hat es nicht gegeben. Den kann es ja eigentlich auch gar nicht geben, weil die Fragen und Antworten ja sehr dynamisch sind und sich immer abhängig von der Lage entwickeln. Wir haben zum Beispiel von der AOK Niedersachsen einen Frage-Antwort-Katalog von knapp 100 Seiten bekommen. Es gibt auch eine Handreichung vom Gesundheitsministerium. Man kann schon versuchen, die alle auswendig zu lernen. Aber am Ende ist es so, dass man schaut, was man sowieso als mündige Mitbürgerin in Niedersachsen weiß, was einem der gesunde Menschenverstand sagt und im Zweifel macht man ein Ticket auf und fragt beim sogenannten Kompetenzteam nach. Hat man die Antwort, ruft man den Anrufer oder die Anruferin zurück. Das funktioniert zuverlässig. 

Mit der Zeit wird man sicherer. Man lernt auch, die jeweils aktuelle Fassung der niedersächsischen Corona Verordnung zu lesen und damit umzugehen. 

In meinem Arbeitszimmer habe ich mir die Wand tapeziert mit den wichtigen Paragraphen der Corona Verordnung. Die wichtigen Stellen habe ich mir schon gelb gemarkert. Das ist häufig praktischer, als lange im Computer herumzuscrollen. Meine Tätigkeit verstehe ich häufig auch so, dass ich als Übersetzerin eingesetzt werde. Man muss den Leuten schlicht erklären, was in der Verordnung drinsteht. Wir in der Justiz als gelernte Paragraphenreiter haben natürlich einen ganz anderen Zugang dazu als Menschen, die normalerweise nicht werktäglich zum Frühstück Verordnungen und Gesetze lesen. Meine Abordnung erstreckt sich über sechs Monate, für mich geht es also auf jeden Fall noch bis Mitte März weiter. Ob ich dann weitermache oder nicht, werde ich entscheiden, wenn es soweit ist. 

Gibt es so etwas wie festgelegte Pausen?

Es ist so, dass wir keine festgelegten Pausenzeiten haben. Ich halte es so, dass ich so nach 20-30 Anrufen immer mal zwischendurch eine Pause zum Lüften, Getränke holen oder für kleinere Besorgungen mache. Es gibt aber auch eben die Anrufe, die einen emotional doch sehr berühren, wo man dann tatsächlich auch sofort eine gewisse Auszeit braucht. Jeder Anrufer hat ja auch den Anspruch darauf, dass ich mich seiner annehme und voll auf ihn konzentriere. 

Was sind typische Fragen, die bei der Hotline bei Ihnen auflaufen?

Es ist die ganze volle Bandbreite an Fragen, die man sich auch nur vorstellen oder ausdenken kann. Das Ganze hängt natürlich auch immer davon ab, welche aktuellen Änderungen es in der Lage gibt. So hatte ich eine Zeit, in der die Frage von Beherbergungsverboten sehr weit vorne stand oder auch die Frage nach Negativattesten von Menschen, die aus Risikogebieten wieder zurückkommen. Aber im Grunde genommen kann man sagen: Es gibt jeden Tag die Fragen des Tages.

Es gibt sehr viele lebenspraktische Fragen, zum Beispiel: Ich habe Corona, darf ich mit dem Hund Gassi gehen? Dann antworte ich natürlich: Nein, Sie stehen unter Quarantäne und dürfen die Wohnung oder das Haus nicht verlassen. Gegenfrage: Ja, aber wie soll denn der Hund jetzt Gassi gehen? Antwort: Dann müssen Sie sich jemanden suchen, der den Hund an der Haustür abholt und mit dem Hund losgeht. Nächste Frage: Und wie geht das mit dem Einkaufen, darf ich einkaufen gehen? Natürlich darf man nicht einkaufen gehen, wenn man unter Quarantäne steht. 

Da ist viel Fingerspitzengefühl und manchmal auch Einfallsreichtum gefragt. Manche Menschen sind sehr allein.

Aber es sind zum Beispiel auch Schulmädchen, die anrufen und fragen: Ich habe nächste Woche Geburtstag. Ich sitze jeden Tag mit 30 anderen Kindern in der Schulklasse. Das darf und muss ich. Warum darf ich dann nicht 15 dieser Mädchen zu meinem Geburtstag einladen? 

Ich muss dazusagen, dass man manchmal durchaus Sympathie dafür entwickelt, was das Anliegen der Menschen ist. Aber es ist dann meine Aufgabe, eben denen die geltenden Regeln zu erklären. Das ist nicht immer einfach.

Was sind denn so die interessantesten Fälle, die Sie bekommen?

Also vorweg muss man sagen, dass sich ja viele Sachen jeden Tag sehr häufig wiederholen. Da entwickelt man schnell eine große Routine. Aber es kommen auch immer wieder besondere Anfragen: 

So hat mich etwa der Betreiber einer Rettungsfliegerstaffel gefragt, wie er damit umgehen könne, dass viele seiner Mitarbeiter aus den Niederlanden kommen. Diese Mitarbeiter kommen für sechs Tage nach Deutschland, arbeiten die ganzen sechs Tage und fahren dann anschließend wieder nach Holland zurück, wo sie dann sechs Tage frei haben. Das Problem, das sich nämlich dabei stellt ist, dass es sich nicht mehr um tägliche Pendler handelt, für die die Quarantäne-Beschränkungen nicht gelten. Die brauchen jedes Mal ein Negativattest. Das Ganze scheitert aber häufig daran, dass in Holland keine Tests durchgeführt werden. Es ist dann sehr spannend, wie überhaupt noch ein solcher Rettungsbetrieb aufrechterhalten werden kann.

Genauso ist es, wenn ich in der Hotline gefragt werde, ob Tests, die beispielsweise in Belgien im Supermarkt verkauft werden und die man dann selber durchführt, bei uns anerkannt werden. Das sind dann Fragen, die ich so nicht beantworten kann. In diesem Fall machen wir ein Ticket auf und geben solche Fragen zu einem sogenannten Kompetenzteam. Wir bekommen dann zeitnah eine Antwort. Ich melde mich dann beim Anrufer wieder zurück. 

Wieviel Anfragen haben Sie denn so pro Tag?

Das hängt sehr stark vom Tagesgeschehen ab. Ich habe Tage erlebt, in denen in sieben Stunden 60 oder 70 Anrufe stattfinden. Aber es gibt auch Spitzentage, an denen etwa 160 Anrufer bei mir auflaufen. Dann ist das schon sehr, sehr herausfordernd. Nach einer sieben-Stunden-Schicht und 160 Anrufern mit ja durchweg auch wichtigen Anliegen aus Sicht der Anrufer ist man am Ende des Tages fix und fertig.

Was sind besondere Herausforderungen bei den Anliegen der Anrufer?

Man benötigt sehr viel Empathie. Das was die Anrufer einem schildern, ist ja häufig auch sehr schicksalshaft. Da hängen berufliche Existenzen, nicht nur der Anrufer, sondern häufig vor allen Dingen auch von deren Mitarbeitern unmittelbar ab. Gerade jetzt in den letzten Tagen, nachdem der zweite Lockdown angekündigt worden ist, rufen mich die ganzen Kleinunternehmer an. Da geht es um Betreiber von Nagelstudios oder Gastronomen, die nicht wissen, wie sie es stemmen sollen. Ich habe Gastronomen in der Leitung gehabt, die mir erklärt haben, dass sie ihr allerletztes Erspartes in Außenflächen gesteckt haben. Die Zelte angeschafft oder Heizpilze angeschafft haben und jetzt sich fragen: Wie soll ich über den nächsten Monat kommen?

Aber es sind auch zum Teil ganz private Schicksale, die einen sehr stark anfassen. Ich habe zum Beispiel jemanden am Telefon gehabt, der nach einer großen Operation nunmehr in eine Rehaklinik gehen soll und muss. Für die Rehaklinik benötigt er einen Test. Aber die Rehaklinik ist nicht bereit, die Kosten zu übernehmen, genauso wenig wie die Rentenversicherung. Und auch die Krankenkasse hat sich geweigert. Wenn man von Hartz IV und am Existenzminimum lebt, dann sind 80,00 € natürlich sehr schwer zu tragen für einen Test.

Kann man solchen Leuten denn irgendwie helfen?

Aber ja. Hier war es ein gutes Gefühl, dass ich dem Anrufer sagen konnte, wer die Kosten für den Test trägt. Man muss schon sagen, dass es einen motiviert, wenn man hier tatsächlich konkret helfen kann. 

Es ist ganz toll, dass die Leute einem sagen, dass sie sehr dankbar sind. Ganz wichtig ist auch, dass man viel Geduld und Höflichkeit aufbringt. Wir bekommen als Team auch regelrechte Dankesbriefe, die uns das Ministerium dann auch bekannt gibt. Das freut mich natürlich sehr.

Gibt es denn auch schwierige Anrufer?

Aber natürlich gibt es die. Das sind Menschen, die mir sofort mit einem Klageverfahren drohen, bevor ich auch nur guten Tag und meinen Namen gesagt habe. Das belastet einen natürlich auch, dass die Leute zum Teil sehr unhöflich sind. Aber ich kann es ja auch verstehen, dass sich viele Menschen gerade in einer sehr schwierigen Situation befinden. Was mir dabei hilft, ist, dass ich in vielen Jahrzehnten Tätigkeit in der Justiz auch mit schwierigem Publikum schon zahlreich den Umgang üben durfte. Ich bin seit vielen Jahren als Ausbilderin tätig und habe eine Menge Fortbildungen zum Thema Kommunikation und Umgang mit schwierigem Publikum genießen dürfen. Das zahlt sich jetzt alles aus. Man wird ja im Laufe der Jahre gelassener. 

Gibt es denn auch Anliegen, für die man nicht so viel Verständnis aufbringen kann?

Ja, die gibt es auch. Ich kann mich daran erinnern, dass mich während der Herbstferien jemand anrief und fragte, ob er denn die im Harz gemietete Hütte auch beziehen dürfe. Das habe ich natürlich bejaht. Erst danach kam raus, dass er seine 54 besten Freunde mitbringen wollte. Da fehlt mir in der derzeitigen Lage etwas das Verständnis für.

Frau Heine, würden Sie denn jetzt nochmal zusagen, wenn man Sie fragen würden, ob Sie an die Hotline gehen würden?

Ich muss sagen, dass die Tätigkeit insgesamt sehr abwechslungsreich und sehr interessant ist. Ich bekomme auch Entlastung, das heißt also, dass mein übriger Arbeitszufluss reduziert ist. Ich muss aber ganz ehrlich sagen, dass die Tätigkeit eine ganz schön heftige psychische Anstrengung ist. Das kann man manchmal nicht einfach so abstreifen, wenn man das letzte Telefonat beendet hat.

Man muss allerdings dazusagen, ich glaube, dass man mit längerer Tätigkeit auch hier eine gewisse Routine entwickelt. Es ist so, dass ich jetzt gut sechs Wochen für die Hotline tätig bin. Ich bin gespannt, wie sich auch meine professionelle Empathie im Rahmen der nächsten Wochen weiterentwickeln wird. 

Was wir im Moment in den letzten Tagen sehr stark gemerkt haben, ist, dass die Gesundheitsämter sehr stark gefordert sind. Es gibt viele Anrufer, die sowohl bei uns in der Hotline als auch bei ihrem zuständigen Gesundheitsamt in der Warteschlange sind. Da merkt man deutlich die Explosion der Fallzahlen. 

Aufgrund der großen Nachfrage wird die Hotline aufgestockt. Ich habe gesehen, dass wir in der nächsten Woche schon 48 sind. Und es sollen noch Personen dazu kommen.

Frau Heine, Ihr Schlusswort?

Gerne werden solche Hotlines belächelt. Aber man merkt, dass wir für viele Menschen ein wichtiger und gut erreichbarer Anker für Fragen jeder Art in einer sehr schwierigen Zeit sind.


Ingo Groß: Danke, dass Sie für die Menschen in Niedersachsen da sind! 

Das Interview erschien zuerst am 19. November 2020 im internen Newsletter des Oberlandesgerichtsbezirks Braunschweig. 

Das Gespräch wurde am 3. November 2020 geführt.

 




+++Landkreis Northeim Pressedienst+++

K 503 zwischen Iber und Odagsen.

Vollständige Markierung der gesamten Strecke witterungsbedingt erst im kommenden Frühjahr möglich

 

Northeim (lpd). Zwischen Oktober 2019 und September 2020 wurde die Kreisstraße 503 zwischen der Kreuzung 506 und der Ortslage Odagsen in zwei Abschnitten aufwändig erneuert.

Nach Abschluss der Arbeiten war es vorgesehen, die jeweils ca. 1.500 m langen Bauabschnitte gemeinsam zu markieren. Ein Auftrag hierzu an eine Markierungsfirma wurde bereits im August dieses Jahres erteilt. 

 

Aufgrund noch ausstehender Prüfungen in Bezug auf eine ausreichende Griffigkeit der Fahrbahnoberfläche im Abschnitt zwischen Edemissen und Odagsen konnte die Gesamtmaßnahme erst Mitte Oktober förmlich abgenommen werden. Die Markierung sollte sofort im Anschluss aufgebracht werden.

Bedingt durch die direkt folgende Baumaßnahme auf der L 572 zwischen Salzderhelden und Drüber, wurde jedoch die K 503 als Umleitungsstrecke benötigt. Der Verkehr in Richtung Northeim wurde über dieser Kreisstraße geleitet; der Verkehr in Richtung Einbeck über die B 3.

 

Die Markierungsarbeiten mussten somit zurückgestellt werden, da sie bei der umleitungsbedingten hohen Verkehrsdichte - verbunden mit der vorhandenen Fahrbahnbreite der K 503 - von den verantwortlichen Behörden als behindernd sowie als zu riskant in Bezug auf das Entstehen von Unfällen bewertet wurden.

Da das Markieren eine saubere und trockene Fahrbahn voraussetzt und nur bei stabilen Witterungsbedingungen (ausreichend hohe Lufttemperaturen und nicht zu hohe Luftfeuchtigkeit) möglich ist, wurde die K 503 nach Abschluss der Arbeiten an der L 572 nur noch in den kritischen Knotenpunktbereichen mit der K 505 und K 506 in der Form markiert, dass eine sichere Begreif- und Erkennbarkeit dieser Kreuzungen sichergestellt ist. Ein kurzes Zeitfenster stabiler Witterung sowie eine zuvor gereinigte Fahrbahn ermöglichten diese Arbeiten.

 

Das Markieren der Kreuzungen war dem Landkreis Northeim umso wichtiger, da besonders die Kreuzung mit der K 505 in der Vergangenheit sehr unfallträchtig war und selbst schwere Unfälle mit Todesfolge zu beklagen waren.

Die Witterung lässt eine vollständige Markierung der gesamten Strecke nun bis zum kommenden Frühjahr nicht mehr zu. Die Fahrbahn ist jedoch soweit verkehrssicher und ohne Probleme befahrbar. 

Alle Verkehrsteilnehmer werden um Verständnis und Beachtung der eingerichteten Beschilderung gebeten.




POL-NOM: Verstöße gegen die Corona-Verordnung

Northeim (dol) Am Dienstagabend, d. 24.11.2020, wurden vier Ordnungswidrigkeitenverfahren nach dem Infektionsschutzgesetz eingeleitet, da sich die Betroffenen nicht an die geltenden Regelungen der Corona-Verodnung hielten.

Im Rahmen der Verkehrssicherheitswoche der Polizeiinspektion Northeim konnten bei einer Verkehrskontrolle vier Personen in einem kontrollierten Fahrzeug festgestellt werden, welche nicht einem Hausstand angehörig sind. Gegen die vier männlichen Personen aus Northeim und Göttingen wurde ein Ordnungswidrigkeitenverfahren nach dem Infektionsschutzgesetz eingeleitet.




POL-HI: Fahrzeug gestohlen

HILDESHEIM-(kri)-Unbekannte Täter entwendeten zwischen dem 23.11.2020, 19:00 Uhr und dem 24.11.2020, 07:00 Uhr, in dem Fasanenweg in der Ortschaft Algermissen einen Pkw, der vor einem Wohnhaus abgestellten war.

Bei dem Fahrzeug handelt es sich um einen weißen BMW 430d mit Keyless GO System und Hildesheimer Kennzeichen.

Zeugen, die zu der Tat Angaben machen können oder ein Ausbaldowern im Vorfeld festgestellt haben, mögen sich bitte bei der Polizei Hildesheim unter der Telefonnummer 05121-939-115 melden.




+++ Landkreis Northeim - Pressedienst - +++

Coronavirus - Entwicklung des Infektionsgeschehens im Landkreis Northeim

Aktuelle Fallzahlen vom 25. November

Northeim (lpd). Seit Beginn der Corona-Pandemie sind im Landkreis Northeim mittlerweile 648 (+19) Corona-Infektionen bekannt geworden. 479 Personen (+13) gelten mittlerweile als genesen, sodass die Infektionsquarantäne aufgehoben werden konnte. 

Das Land Niedersachsen hat auf seiner Seite www.niedersachsen.de/coronavirus/aktuelle_lage_in_niedersachsen eine 7-Tageinzidenz pro 100.000 Einwohner von 64,3 für den Landkreis Northeim veröffentlicht.

Damit sind im Landkreis Northeim derzeit 160 akut infizierte Personen bekannt, die aus dem Raum Bad Gandersheim (23), Bodenfelde (8), Dassel (10), Einbeck (29), Hardegsen (5), Kalefeld (4), Katlenburg-Lindau (8), Moringen (6), Nörten-Hardenberg (3), Northeim (56), Uslar (8) stammen.

Die Anzahl der Verstorbenen liegt derzeit bei neun Personen.




POL-HM: Einbruch in Vereinsheim

Bad Pyrmont (ots)

In der Zeit vom letzten Wochenende bis zum 24.11.2020 brachen unbekannte Täter in ein aktuell geschlossenes Vereinsheim an der Bahnhofstraße ein. Nach Einwerfen eines Fensters konnte dieses entriegelt werden und die Täter durchsuchten alle Räumlichkeiten. Es wurde eine bislang noch unbekannte Anzahl von Getränken entwendet. Der Schaden am Gebäude beläuft sich auf ca. 1000,- Euro. Der Wert des Diebesgutes dürfte bei deutlich unter 100,- Euro liegen. Die polizeilichen Ermittlungen laufen.




POL-NOM: Verkehrsunfall mit Flucht

USLAR (js) Am 24.11.20, gegen 16.10 Uhr, befuhr eine 63-jährige PKW-Fahrerin aus Uslar mit ihrem Fahrzeug in Uslar den Meinteweg. Beim Vorbeifahren an einem geparkten LKW-Gespann kam es zur seitlichen Berührung, wobei der PKW sowie der Anhänger des LKW beschädigt wurden. Es entstand ein Gesamtschaden von ca. 1050 EUR. Die verantwortliche Fahrerin entfernte sich unerlaubt von der Unfallstelle, konnte aber im Zuge der Ermittlungen festgestellt werden.




+++ Landkreis Northeim - Pressedienst - +++

Bereits zum fünften Mal in Folge:

Landkreis Northeim für familienbewusste Personalpolitik ausgezeichnet

Northeim (lpd). Der Landkreis Northeim hat das Zertifikat zum „audit berufundfamilie“ erhalten. Bereits zum fünften Mal hat die berufundfamilie Service GmbH die Kreisverwaltung mit dem Zertifikat ausgezeichnet. Das Zertifikat gilt als Qualitätssiegel für eine strategisch angelegte familien- und lebensphasenbewusste Personalpolitik.

Zuvor hat der Landkreis Northeim erfolgreich das Dialogverfahren zum audit durchlaufen, das den Arbeitgebern offensteht, die seit mindestens neun Jahren teilnehmen. 2007 hat die Kreisverwaltung die erste Auszeichnung erhalten. Zur Qualitätssicherung wird das Dialogverfahren alle drei Jahre durchlaufen.

Zu den Maßnahmen, mit denen die Kreisverwaltung die Vereinbarkeit von Familie und Beruf unterstützt, gehören diverse Teilzeitmodelle sowie Dienstvereinbarungen für mobiles Arbeiten oder HomeOffice. Flexible Arbeitszeitmodelle und Urlaubsregelungen sowie ein Eltern-Kind-Büro stehen den Beschäftigten ebenfalls zur Verfügung. Der Senioren- und Pflegestützpunkt berät darüber hinaus zu allen Fragen rund um das Thema Pflege. Aus- und Fortbildungen sind in Teilzeit möglich. Außerdem sieht ein Modellprojekt eine Sommerferienbetreuung für die Kinder der Beschäftigten vor. 

Aktuell wird beispielsweise daran gearbeitet, das Angebot des Betrieblichen Gesundheitsmanagements auf die unterschiedlichen Lebensphasen zuzuschneiden.

Landrätin Astrid Klinkert-Kittel ist Mutter von zwei inzwischen erwachsenen Kindern und kennt die Herausforderungen, vor denen Familien stehen. „Arbeitgeber sollten sich dafür einsetzen, Berufstätigkeit und Familie unter einen Hut bringen zu können. Das ist heutzutage nicht nur wichtig, um qualifiziertes Personal zu bekommen. Es ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, Familien bestmöglich zu unterstützen“, so die Landrätin.





POL-NOM: Verkehrsunfallflucht Wiglo-Parkplatz

Northeim (dol) Zu einer Verkehrsunfallflucht ist es am Dienstag den 24.11.2020, in der Zeit von 14:00 Uhr bis 14:28 Uhr, auf dem Parkplatz des Wiglo-Markt in Northeim gekommen. Durch einen bislang unbekannten Verursacher wurde der rechte hintere Kotflügel des Pkw einer 35-jähr. Berlinerin, vermutlich beim Ein- oder Ausparken, beschädigt. Der entstandene Sachschaden wird auf ca. 2000EUR geschätzt.

Anschließend entfernte sich der Verursacher unerlaubt von der Unfallstelle. Zeugen, die Hinweise geben können, wenden sich bitte an die Polizei Northeim unter der Tel.: 05551/7005-0.




25. November  2020


  Pressemitteilung

Altpapiersammlung in Baarsen fällt aus

Aufgrund der geltenden Einschränkungen ist vielen Vereinen und Feuerwehren die Sammlung von Altpapier derzeit nicht möglich, so dass jetzt auch für die Ortschaft Baarsen die für Samstag, den 28. November 2020, angekündigte Altpapiersammlung abgesagt wurde.

In diesem Zusammenhang erinnert die Kreisabfallwirtschaft noch einmal daran, dass die Sammlungen in Großenberg, Kleinenberg sowie Oldendorf, Benstorf, Ahrenfeld und Quanthof am kommenden Wochenende ebenfalls ausfallen.

Lediglich in Flegessen und Klein Süntel erfolgt die planmäßige Altpapiersammlung am 28. November 2020.

Aktuelle Informationen der Kreisabfallwirtschaft (KAW) sind online auf der Homepage der KAW unter https://kaw.hameln-pyrmont.de zu finden.
Fragen hierzu beantwortet der Kundenservice der KAW telefonisch unter 05151 / 9561-30, -36.



25.11.2020

COVID19-Infektionen im Kreishaus bleiben bisher übersichtlich
Das sich in der letzten Woche ausweitende Infektionsgeschehen im Kreishaus der Holzminderer Verwaltung scheint zum Stillstand gekommen zu sein. Gesundheitsdezernentin Anja Kraus hatte am letzten Donnerstag die Schließung des Haupthauses in der Bürgermeister-Schrader-Straße beschlossen und große Teile der dort arbeitenden Kollegen ins Home Office geschickt, nachdem zehn Mitarbeitende, darunter auch Landrat Michael Schünemann, positiv getestet worden waren. Nach etlichen Tests wirkt die Lage im Moment stabilisiert, das Hamelner Labor meldete bisher nur negative Ergebnisse.

„Wir können vermutlich davon ausgehen, dass die Infektionskette im Kreishaus sich nur über eine einzigen Übertragungsweg hat entwickeln können“, erklärt Dezernentin Krause. Diese Einschätzung sei natürlich nur ein Zwischenergebnis und dürfe nicht als vollständige Entwarnung gewertet werden. Die bisherigen Tests und Nachverfolgungen seien vom Gesundheitsamt mit großem Aufwand und viel Akribie betrieben worden, es seien jedoch keine weiteren positiven Fälle zu verzeichnen gewesen. „Wenn die Situation so bleiben sollte, werden wir am nächsten Montag den Normalbetrieb, allerdings unter nochmal verschärften Hygienebedingungen in der   Kreisverwaltung wieder aufnehmen können“, so Krause. Die Öffnung für den Publikumsverkehr erfolgt dann allerdings weiter nur nach vorheriger Terminvereinbarung.     

Als Folge der Infektionen im Kreishaus waren neben den zehn positiv Getesteten auch rund 50 weitere Mitarbeitende der Kreisverwaltung in eine angeordnete Quarantäne gegangen, weil sie mit den Infizierten Kontakt hatten. Wie etliche der anderen Infizierten auch hatte Landrat Schünemann am vorletzten Wochenende erste Symptome bekommen und sich nach einem positiven Schnelltest am Montagvormittag sofort selbst isoliert. Ein sogenannter PCR-Test bestätigte am darauffolgenden Tag das erste Ergebnis. Während der Landrat vom Virus stärker beeinträchtigt war und sich erst seit Anfang dieser Woche auf dem Weg einer deutlichen Besserung befindet, sind alle seiner weiteren Kontaktpersonen abgesehen von der Ersten Kreisrätin Sarah Humburg ohne positiven Befund geblieben. Humburg geht es den Umständen entsprechend gut, während andere negativ Getestete über Symptome klagten. „Es ist davon auszugehen, dass wir es gleichzeitig auch noch mit einem für die Jahreszeit typischen grassierenden grippalen Infekt im Kreishaus zu tun haben“, vermutet Anja Krause. Um sowohl diesem als auch dem Corona-Virus effektiv zu begegnen, sollen auch in der nächsten Woche weiter verschärfte Hygienemaßnahmen eingehalten werden. „Bis auf weiteres müssen wir einfach vorsichtig bleiben und Abstand halten, Kontakte, wenn möglich vermeiden und überall, wo es nötig ist, einen Mund-Nasenschutz tragen“, macht die Gesundheitsdezernentin noch einmal deutlich.




POL-HM: Falsche Polizeibeamte bei Abholung der Beute festgenommen - Erfolg für Hamelner Polizei

Beamte der Polizeiinspektion Hameln-Pyrmont/Holzminden haben am Dienstag (24.11.2020) unter Zuhilfenahme des MEK (Mobiles Einsatzkommando) der Polizeidirektion Göttingen zwei falsche Polizeibeamte festgenommen. Die beiden Männer werden im Laufe des heutigen Tages (25.11.2020) einem Richter vorgeführt.

Bereits in der vergangenen Woche war ein älteres Ehepaar (87 und 88 Jahre) aus Hameln von einem falschen Polizeibeamten angerufen worden, welcher den Eheleuten erzählte, dass in ihrer Nachbarschaft ein Einbrecher festgenommen werden sollte, welcher jedoch bei seiner Festnahme habe flüchten können. Dieser Einbrecher habe eine Liste mit Namen weiterer potentieller Opfer bei sich getragen. U.a. habe auch der Name der beiden Hamelner darauf gestanden. Der falsche Beamte gab vor, dass der Einbrecher demnächst vermutlich bei dem älteren Ehepaar zuschlagen würden und brachte beide so dazu, ihr Geld in Gold anzulegen und dieses in einem Bankschließfach zu deponieren.

Am vergangenen Freitag (20.11.2020) suchte der 88-Jährige daraufhin seine Bank auf, erwarb Gold im Wert von mehreren zehntausend Euro und deponierte es, wie geraten, in einem Bankschließfach.

Seitdem rief der falsche Polizeibeamte nahezu täglich an, um sich zu vergewissern, dass bei den Senioren alles in Ordnung sei und erschlich auf dieser Art ihr Vertrauen. Durch einen Zufall war der Sohn (58) des Paares während eines solchen Telefonates anwesend. Er vermutete sofort, dass es sich bei dem Anrufer um einen falschen Polizeibeamten handelte und erstattete umgehend Anzeige bei der Polizei.

Während eines weiteren Anrufes durch den falschen Polizeibeamten teilte dieser dem 88-Jährigen mit, dass es in der Bank des Seniors einen korrupten Bankmitarbeiter gebe, der sämtliche Schließfächer leeren würde. Das Opfer begab sich daraufhin wie angewiesen zu seiner Bank und gab vor, das Gold aus dem Schließfach abzuholen.

Am Dienstag (24.11.2020) erhielt das Ehepaar einen erneuten Anruf in dem sie angewiesen wurden, das Gold außerhalb ihres Hauses zu deponieren. Der Senior tat, was ihm aufgetragen wurde, deponierte jedoch in Absprache mit der Polizei Hameln, einen präparierten Beutel in der Mülltonne vor seinem Haus, welches zu diesem Zeitpunkt bereits durch Beamte der Polizei Hameln und des MEK observiert wurde.

Gegen 14.00 Uhr erschien ein junger Mann vor dem Haus. Als er den abgelegten präparierten Beutel an sich nahm, wurden der sog. "Läufer" durch das MEK vorläufig festgenommen. Auch der 20-jährige Fahrer des zuvor festgenommenen 22-Jährigen konnte in einer Parallelstraße, in seinem Fahrzeug sitzend, durch Beamte des MEK festgenommen werden.

Ein Richter muss nun prüfen, ob er gegen die beiden Männer aus Delmenhorst Haftbefehl erlassen wird.




Infektionsgeschehen Landkreis Hameln-Pyrmont am 24. November 2020

Im Landkreis Hameln-Pyrmont sind aktuell 256 Personen mit SARS-CoV-2 infiziert,  4 davon werden stationär behandelt. Die Gesamtzahl der Erkrankten seit Beginn der Pandemie liegt bei 1025 (+24 zum Vortag) Fällen. Als genesen gelten 753 Personen. Verstorben sind 16 Personen.

Die 7-Tagesinzidenz ist hier zu finden: https://www.apps.nlga.niedersachsen.de/corona/iframe.php

Aufgrund des starken Anstiegs an Fällen laufen die Kontaktermittlungen derzeit noch. Aktuellere Kat. 1-Zahlen gibt es morgen. Bei den betroffenen Personen handelt es sich überwiegend um Einzelpersonen und Familienmitglieder, die sich mit Corona angesteckt haben.

Gesamtzahl der bisher gemeldeten Fälle verteilt auf das Kreisgebiet:

Aerzen

55

Bad Pyrmont

178

Coppenbrügge

20

Emmerthal

39

Hameln

406

Hess. Oldendorf

157

Salzhemmendorf

63

Bad Münder

107

Die akut erkrankten Personen verteilen sich wie folgt auf das Kreisgebiet:

Aerzen

15

Bad Pyrmont

76

Coppenbrügge

3

Emmerthal

13

Hameln

107

Hess. Oldendorf

24

Salzhemmendorf

12

Bad Münder

6

Fälle der Kategorie 1 in angeordneter häuslicher Quarantäne:

Aerzen

41

Bad Pyrmont

91

Coppenbrügge

16

Emmerthal

50

Hameln

147

Hess. Oldendorf

47

Salzhemmendorf

26

Bad Münder

41

Aktuelle Informationen im Zusammenhang mit dem Coronavirus sind hier www.hameln-pyrmont.de/corona zu finden.

 

+++ Bezüglich der am 21.11.2020 genannten positiven Fälle an Schulen im Landkreis Hameln-Pyrmont kann mitgeteilt werden: An der IGS Hameln handelt es sich um einen Lehrer, an der Grundschule Heßlingen, der Grundschule Holzhausen, der KGS Salzhemmendorf, der Eugen-Reintjes-Schule und der Freien Schule Weserbergland um einzelne Schülerinnen oder Schüler. An der KGS Salzhemmendorf ist lediglich ein Teil einer Klasse in amtlich angeordneter Quarantäne, an den anderen Schulen ist mindestens eine Klasse betroffen. Die Quarantänen enden zwischen dem 30.11. an der Freien Schule Weserbergland und dem 04.12. an der Grundschule Holzhausen. Voraussichtlich werden alle der genannten Schulen ins Szenario B wechseln. +++

 


POL-HM: Pkw prallt gegen Baum - Fahrerin schwer verletzt

Bad Münder (ots)

Am Nachmittag des 24.11.20 kam es gegen 15.30 Uhr auf der Kreisstraße 71 zwischen Flegessen und der Einmündung in die Bundesstraße 217 zu einem Verkehrsunfall, bei dem eine Frau schwer verletzt wurde.

Nach bisheriger Darstellung befuhr die 32-jährige Fahrerin eines Ford Fiesta die Kreisstraße von Flegessen in Richtung der B217. In einer Linkskurve kam das Fahrzeug aus nicht bekannter Ursache nach rechts von der Fahrbahn ab und prallte frontal gegen einen Straßenbaum. Die Fahrerin aus Bad Münder wurde schwer verletzt. Ein Rettungswagen brachte sie in eine Klinik.

Die alarmierte Feuerwehr leistete vor Ort technische Hilfe.

Die Kreisstraße 71 musste nur kurzfristig während der Rettungsmaßnahmen gesperrt werden.

Derzeit dauert die Räumung der Unfallstelle an.




Hildesheim, 24.11.2020
Corona: Schuleingangsuntersuchungen sind weiterhin ausgesetzt
Landkreis Hildesheim (lps/I). Schuleingangsuntersuchungen werden grundsätzlich von den Gesundheitsämtern durchgeführt, um Kinder rechtzeitig vor der Einschulung auf gesundheitliche Beeinträchtigungen, die die Schulfähigkeit beeinträchtigen könnten, zu überprüfen. Doch bereits im März 2020 mussten landesweit die bereits geplanten Schuleingangsuntersuchungen abgesagt werden. Im Landkreis Hildesheim wird es bis auf weiteres auch dabei bleiben. Durch das weiterhin sehr dynamische Infektionsgeschehen sind alle Mitarbeiterinnen des Kinder- und Jugendgesundheitsdienstes auch weiterhin unverzichtbar für die Bekämpfung der Pandemie. Ob und wann die Schuleingangsuntersuchungen also wieder aufgenommen werden können, hängt nach Einschätzung von Dr. Katharina Hüppe, der Leiterin des Hildesheimer Gesundheitsamtes, davon ab, wie schnell das Infektionsgeschehen nachhaltig unter Kontrolle gebracht werden kann. „Ich rechne nicht damit, dass dies vor März 2021 der Fall sein wird.“
Anders als in den meisten Landkreisen ist die Schuleingangsuntersuchung in Hildesheim allerdings nicht die erste Möglichkeit, besondere Förderbedarfe von Kindern im Vorschulalter zu identifizieren. Ergänzend zu den Früherkennungsuntersuchungen durch die Kinderärzte, ist im Landkreis Hildesheim seit 2011 das Programm „PIAF – Prävention in aller Frühe“ kreisweit im Einsatz. Dieses vom Landkreis Hildesheim ab dem Jahr 2006 entwickelte und in der Fachwelt viel beachtetet Programm sieht vor, dass alle Kinder bereits im Alter von vier Jahren von einem Team aus Kinderärztin und Arzthelferin, Erzieherin sowie Psychologin oder Sozialpädagogen frühzeitig und standardisiert untersucht werden, damit rechtzeitig vor Schulbeginn der Entwicklungsstand der Kinder interdisziplinär beurteilt und notwendige Fördermaßnahmen frühzeitig eingeleitet werden können. Deshalb ist sich Landrat Olaf Levonen sicher: „Die Kinder im Landkreis Hildesheim sind besser auf den Schulbesuch vorbereitet als in anderen Regionen.“



Niedersachsen gibt zwei Tage vor Weihnachtsferien Schülerinnen und Schülern frei

 

Befreiung vom Unterricht auch am 17. und 18. Dezember auf Antrag möglich

Durch zwei zusätzliche unterrichtsfreie Tage werden die Weihnachtsferien in Niedersachsen verlängert und beginnen nunmehr bereits am Montag, dem 21. Dezember 2020. Letzter Schultag wird demnach Freitag, der 18. Dezember 2020, sein, wie Kultusminister Grant Hendrik Tonne am (heutigen) Dienstag mitgeteilt hat. Hintergrund ist, ein gemeinsames Weihnachfest in höherer Sicherheit vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 zu ermöglichen. Ein Notbetreuungsangebot an den Tagen Montag, 21. Dezember 2020, und Dienstag, 22. Dezember 2020, ist an den Schulen für die Jahrgänge 1-6 bedarfsgerecht vorzuhalten. 

Minister Tonne: „Über zwei zusätzliche freie Tage, an denen die Kinder und Jugendlichen ihre Kontakte zu anderen deutlich einschränken können, leisten wir schulseitig einen Beitrag, das Infektionsgeschehen vor Weihnachten abzudämpfen. Das ist Länderlinie und wurde letztes Wochenende so abgestimmt. Dieses abgestimmte Vorgehen bei den Ferien ist ein wichtiger Beitrag für eine wirksame Eindämmung des Coronavirus SARS-CoV-2. 

Die Zeitspanne zwischen dem letzten Schultag und Heiligabend vergrößert sich durch die zwei zusätzlichen Tage auf insgesamt fünf Tage. Das ist gut, dürfte nach der aktuellen Erkenntnislage aber nicht für alle Konstellationen ausreichend Sicherheit bieten. Für die Familien, die in dieser bisher ungekannten Sondersituation mit Blick auf Familienmitglieder und Angehörige aus Risikogruppen weitergehenden Schutz zum Weihnachtfest benötigen, schaffen wir deshalb zudem die Möglichkeit, ihre Kinder in diesem Jahr an den Tagen Donnerstag,17. Dezember 2020, und/oder Freitag, 18. Dezember 2020, per formlosem Antrag vom Präsenzunterricht befreien zu lassen. Kinder, deren Eltern von dieser Möglichkeit Gebrauch machen, hätten ihren letzten Schultag 2020 dann bereits am 16. Dezember 2020. 

Bis Heiligabend wären demnach acht Tage Zeit für die Schülerinnen und Schüler, um sich zu isolieren und Kontakte zu minimieren. Das kommt einem hohen Maß an Sicherheit gleich und kann ein weiterer Baustein sein für ein gemeinsames Weihnachfest mit möglichst wenig Angst vor dem Coronavirus. Wir wollen damit einen Beitrag leisten, besonders gefährdete Menschen auch besonders zu schützen."




POL-HI: Zeugenaufruf nach Unfallflucht in Hildesheim - 22-Jährige leicht verletzt

HILDESHEIM - (jpm) Am Abend des 23.11.2020, gegen 18:10 Uhr kam es im Kreuzungsbereich Kennedydamm / Drispenstedter Straße zu einem Verkehrsunfall, bei dem eine 22-jährige Fußgängerin leicht verletzt wurde. Der Verursacher soll sich unerlaubt von der Unfallstelle entfernt haben.

Bisherigen Ermittlungen zufolge habe die Frau den Kennedydamm Ecke Drispenstedter Straße in Richtung Sachsenring überquert. Aus der Drispenstedter Straße soll ein weißes Cabrio mit schwarzem Dach nach rechts auf den Kennedydamm eingebogen sein. Das Fahrzeug, bei dem es sich um einen BMW handeln könnte, habe die 22-jährige im weiteren Verlauf am linken Knie gestreift und die Fahrt anschließend fortgesetzt, ohne anzuhalten. Am Steuer soll ein Mann mit weiß-grauen Haaren gesessen haben.

Zeugen, die den Unfall beobachtet haben oder aber auch der Fahrer des Cabrios selbst, werden gebeten, sich unter der Nr. 05121/939-115 bei der Polizei Hildesheim zu melden.




Nein zu geschlechtsbasierter Gewalt - Sozialministerin Dr. Carola Reimann unterstützt den Kampf am Internationalen Tag gegen Gewalt gegen Frauen am 25. November 2020

Zum Internationalen Tag gegen Gewalt gegen Frauen ruft Niedersachsens Sozialministerin Carola Reimann auf, das Schweigen bei geschlechterbasierter Gewalt zu brechen und konsequent dagegen vorzugehen. Die Ministerin setzt ein Zeichen und beteiligt sich an der Aktion Orange the World der UN Women.

Am Mittwoch, 25. November 2020, werden weltweit Gebäude, darunter auch das Niedersächsische Sozialministerium, in Orange erstrahlen, um das Problembewusstsein zum Thema zu verstärken.

Sozialministerin Reimann: „Gewalt aufgrund des Geschlechts oder der Sexualität findet alltäglich in unterschiedlichen Formen mitten in unserer Gesellschaft statt. Körperliche und psychische Gewalt gehören zum Alltag von Frauen, Lesben, Inter-, Nichtbinären- und Transpersonen."

Weiter führt sie aus: „Insbesondere das Zuhause, ein vermeintlich sicherer Rückzugsort, birgt große Gefahr: An jedem dritten Tag wird in Deutschland eine Frau von ihrem Partner oder Ex-Partner getötet, alle 45 Minuten wird - statistisch gesehen - eine Frau Opfer von Partnergewalt. Die Dunkelziffer liegt vermutlich deutlich über den polizeibekannten Fällen. In der Zeit der Corona-Pandemie ist nach den Berichten der Beratungs- und Hilfestellen davon auszugehen, dass häusliche Gewalt eher zunimmt." 

Daher ihr Appell: „Diese Gewalt darf nicht geduldet werden. Wir alle sind im Rahmen nachbarschaftlicher Solidarität gefragt Zivilcourage zu zeigen."

Seit 1991 ist der 25. November offiziell als internationaler Gedenktag für die Opfer von Gewalt gegen Frauen und Mädchen in den Vereinten Nationen anerkannt. Der Gedenktag geht auf den Todestag der drei Schwestern Mirabel im Jahr 1960 zurück, die aufgrund ihres Widerstands gegen Diktator Trujillo in der Dominikanischen Republik ermordet wurden.

Mit zahlreichen Aktionen und Info-Veranstaltungen wird diesem wichtigen Thema jeweils am 25. November besondere Aufmerksamkeit geschenkt. Ziel ist es, die Einhaltung von Menschenrechten zu thematisieren und Gewalt gegen Frauen stärker in das Bewusstsein einer internationalen Öffentlichkeit zu bringen und anzuprangern. 

„Der Kampf gegen Gewalt hat in Niedersachsen seit Gründung des bundesweit ersten Frauenministeriums vor 30 Jahren eine lange Tradition", betont Gleichstellungsministerin 
Dr. Carola Reimann.

Seit 1990 ist die Gleichstellungspolitik in Niedersachsen fest institutionalisiert. Neben vielfältigen Themen - sei es die Überwindung überholter Rollenklischees, die Verbesserung der Erwerbstätigenquote von Frauen oder ihre gesellschaftliche Teilhabe in allen Bereichen - lag ein Schwerpunkt von Beginn an bei dem Thema Gewalt gegen Frauen. Der damalige Mittelansatz von 2,1 Mio. DM für den Schutz von Frauen und Mädchen wurde seit dem vervielfacht und beträgt heute rund 10,2 Millionen Euro im Jahr. Ein entsprechend breites Angebot für Betroffene konnte damit aufgebaut werden. Frauenhäuser, Mädchenhäuser, ein Netz von Notrufen und Beratungseinrichtungen sowie Anlaufstellen bei sexuellem Missbrauch zeigen deutlich, dass der Schutz vor Gewalt und die Prävention von Gewalthandeln auch 30 Jahre später höchste Priorität haben muss. 

Hintergrund:

In Niedersachsen gibt es ein engmaschiges Netz an Hilfen für Betroffene. Die Angebote reichen von Frauenhäusern über Beratungs- und Interventionsstellen bei häuslicher Gewalt (BISS) und Gewaltberatungsstellen bis hin zu Notrufen: 

https://www.ms.niedersachsen.de/startseite/frauen_gleichstellung/beratungs_und_serviceangebote/

Das gesamte niedersächsische Gewaltschutzsystem für Frauen steht auch in Zeiten der Corona-Krise weiterhin zur Verfügung. Die 46 Gewaltberatungsstellen sind telefonisch und per E-Mail erreichbar und bieten zum Teil auch Online-Beratung an. 43 Einrichtungen nehmen gewaltbetroffene Frauen auf. Grundsätzlich kann immer im Sinne des Grundsatzes „Wer schlägt, muss gehen!" der Täter durch polizeiliche Anordnung der Wohnung verwiesen werden.

Eine erste Beratung bietet das bundesweite Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen" unter der Nummer 08000/116 016 an. Das Hilfetelefon ist rund um die Uhr erreichbar, die Beratung ist vertraulich, kostenlos und wird in 18 Sprachen angeboten (www.hilfetelefon.de).

Das „Netzwerk ProBeweis" bietet von Gewalt Betroffenen in Niedersachsen flächendeckend in 40 Kliniken die Möglichkeit, Beweise sichern zu lassen - unabhängig von einer eventuellen späteren Strafverfolgung: www.probeweis.de, Tel.: 0511/532 4599. 

Das Programm „Worte helfen Frauen" (www.worte-helfen-frauen.de) wendet sich gezielt an geflüchtete Frauen. Um Sprachbarrieren abzubauen, können alle Einrichtungen, die zu frauenspezifischen Belangen beraten, mit diesem Projekt den Einsatz von Sprachmittlungen direkt und kostenfrei in Anspruch nehmen.



POL-NOM: Geschwindigkeitsüberwachung durch die Polizei Einbeck; 20 Verstöße festgestellt.

Einbeck (ots) 23.11.20

(Kel) Wie angekündigt führt die Polizei Einbeck im Nachgang zur Verkehrssicherheitswoche weiterhin intensive Verkehrsüberwachung durch. Am Montag Nachmittag wurden im Bereich Salzderhelden an der L 572 in Höhe Abzweig "Zum Lindenfeld" in der dortigen 50er-Zone durch Beamte des Einsatz-und Streifendienstes Geschwindigkeitsmessungen vorgenommen. In nur gut 90 Minuten wurden 20 Verstöße festgestellt, die im Rahmen von Ordnungswidrigkeitverfahren geahndet wurden. Die betroffenen Verkehrsteilnehmer reagierten überwiegend einsichtig und zeigten Verständnis für diese Maßnahmen zur Bekämpfung der Hauptunfallursache unangepasste Geschwindigkeit.



POL-HI: Einbruch in Büro einer Kindertagesstätte

HILDESHEIM - (jpm) Im Zeitraum zwischen dem 20.11.2020, 16:00 Uhr und dem 23.11.2020, 07:30 Uhr kam es in der Annenstraße zu einem Einbruch in das Büro einer Kindertagesstätte.

Bisherigen Ermittlungen zufolge gelangte zumindest ein Täter auf unbekannte Art und Weise in das Haus, in welchem das betroffene Büro untergebracht ist. Anschließend wurde die Bürotür im Hochparterre aufgehebelt und der Raum nach Diebesgut durchsucht. Entwendet wurden ein zweistelliger Geldbetrag sowie ein elektronisches Gerät.

Zeugen, denen eventuell verdächtige Personen aufgefallen sind, werden gebeten, sich unter der Nr. 05121/939-115 bei der Polizei Hildesheim zu melden.



Pressemitteilung 24.11.20

Corona-Pandemie: Inzidenzwert der Neuinfektionen liegt bei 65,6 - 262 Menschen sind akut mit dem Corona-Virus infiziert

262 Menschen im Landkreis Göttingen sind akut mit dem SARS-CoV-2-Virus infiziert. Der Inzidenzwert liegt laut maßgeblichem Lagebericht des Landes heute bei 65,6. Es gelten die Maßnahmen der Niedersächsischen Corona-Verordnung(gültig ab 02.11.2020), konkretisiert per Allgemeinverfügung des Gesundheitsamts (gültig ab 19.11.2020).

Die Gesamtzahl bislang bestätigter Covid-19 Fälle steigt auf 2.488; davon sind 865 in der Stadt Göttingen gemeldet, 1.623 im weiteren Kreisgebiet. 2.133 Personen im Landkreis Göttingen gelten als von der Infektion genesen, 93 Menschen sind in Verbindung mit Covid-19 gestorben.

Lage in Städten und Gemeinden (Gesamtzahl Fälle / akut Infizierte)

Flecken Adelebsen (18 / 2)

Gemeinde Bad Grund (Harz) (75 / 5)

Stadt Bad Lauterberg im Harz (117 / 5)

Stadt Bad Sachsa (99 / 8)

Flecken Bovenden (47 / 4)

Samtgemeinde Dransfeld (28 / 2)

Stadt Duderstadt (184 / 17)

Gemeinde Friedland (72 / 3)

Samtgemeinde Gieboldehausen (87 / 6)

Gemeinde Gleichen (48 / 3)

Stadt Göttingen (865 / 60)

Stadt Hann. Münden (176 / 84)

Samtgemeinde Hattorf am Harz (92 / 7)

Stadt Herzberg am Harz (292 / 20)

Stadt Osterode am Harz (160 / 10)

Samtgemeinde Radolfshausen (20 / 9)

Gemeinde Rosdorf (73 / 8)

Gemeinde Staufenberg (29 / 8)

Gemeinde Walkenried (6 / 1)

Erläuterungen zum Inzidenzwert

Der Inzidenzwert ist ein Kennwert für Regelungen nach der Niedersächsischen Corona-Verordnung (gültig ab 02.11.2020). Demnach werden automatisch bei Überschreiten bestimmter Marken (35 und 50) verschärfte Infektionsschutzmaßnahmen wirksam. Diese Maßnahmen sind durch das Gesundheitsamt für den Landkreis Göttingen per Allgemeinverfügung (gültig ab 19.11.2020) räumlich konkretisiert.

Es gilt ist ausschließlich der im Lagebericht des Landes veröffentlichte Inzidenzwert; er wird ab dem Zeitpunkt seiner Veröffentlichung wirksam. Dieser Inzidenzwert für den Landkreis Göttingen ist entscheidend für alle Städte und Gemeinden im Kreisgebiet.

Berechnet wird er Inzidenzwert durch die Summe der bestätigten Neuinfektionen während vergangenen sieben Tage; diese wird ins Verhältnis zu 100.000 Einwohner*innen gesetzt. Für den Landkreis Göttingen mit seinen 328.000 Einwohner*innen ist beispielsweise die 50er-Marke bei 164 Neuinfektionen innerhalb einer Woche erreicht.

Allgemeine Hinweise zum Thema Corona-Virus

Alle Details zu Covid-19 und zur Lage in der Stadt Göttingen und im Landkreis gibt es im Liveblog auf der Webseite der Stadt Göttingen.

Auskünfte gibt es beim Bürgertelefon unter 0551 7075-100. Von Montag bis Freitag ist es täglich von 09:00 bis 12:00 Uhr und 15:00 bis 17:00 Uhr erreichbar, am Sonnabend und Sonntag von 10:00 bis 12:00 Uhr sowie von 15:00 bis 16:00 Uhr.

Beratung für Gewerbetreibende bietet die Wirtschaftsförderung Region Göttingen WRG Informationen auf ihrer Webseite an und ist für Fragen erreichbar: Telefon 0551 525-4980. Eine gesonderte Information für Selbstständige und Freiberufler ist auf der Webseite des Landkreises eingestellt.

Bei Fragen und Anregungen zum Familienalltag bietet die Kreisverwaltung eine Sprechstunde für Familien an: Montag zwischen 10:00 und 12:00 Uhr sowie Donnerstag von 15:00 bis 17:00 Uhr; Te­lefon 0551 525-2660 oder E-MailFamilientelefon@landkreisgoettingen.de.

Es wird empfohlen, die kostenlose KATWARN-App von Landkreis und Stadt Göttingen für das Smart­phone oder den Tablet-PC herunterzuladen. Hier werden wesentliche Nachrichten und Warnungen eingestellt. Sie steht im jeweiligen App-Store bereit.




24.11.2020
Kostenloser Bus-Shuttle an den Adventssonnabenden

An den Adventssonnabenden gibt es auch in diesem Jahr wieder einen kostenlosen Bus-Shuttle vom Schützenplatz in die Göttinger Innenstadt. Der Shuttle, der von der Stadt in Zusammenarbeit mit der Göttinger Verkehrsbetriebe GmbH angeboten wird, fährt an allen vier Adventssonnabenden zwischen Haltestelle Parkplatz Schützenplatz und der Innenstadt im 10-Minuten-Takt. Die erste Fahrt geht ab Schützenplatz um 9.40 Uhr, die letzte startet von der Haltestelle Groner Tor um 20.20 Uhr. Im Adventsshuttle gelten die gleichen Corona-Regeln wie im Linienverkehr, an den Haltestellen und im Bus ist eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen.

Mit dem Fahrrad auf Shopping-Tour

Wer mit dem Fahrrad zum Shopping in die City fährt, kann den Drahtesel bequem im Fahrradparkhaus am Bahnhof einstellen oder eine der zahlreichen Abstellmöglichkeiten am Bahnhofsvorplatz sowie in der Innenstadt nutzen. Eine Übersicht der Abstellplätze für Fahrräder bietet der mobile Stadtplan unter dem Layer Verkehr > Parkplätze > Fahrrad.

PKW-Parkplätze

An den Adventswochenenden stehen außerdem zusätzliche Parkplätze für PKW zur Verfügung:

    Sporthalle des Max-Planck-Gymnasiums (60 Einstellplätze)
    Bürgerstraße an der Bonifatiusschule 1 (15)
    Bonifatiusschule II am Rosengarten (110)
    Außenstelle des Felix-Klein-Gymnasiums, Bürgerstraße 36 (25)
    Parkplätze Goßlerstraße (230)
    Tiefgarage Parkhaus im Neuen Rathaus (177)
    Parkplatz am Kreishaus im Walkemühlenweg (90)
    Während der Weihnachtsferien können die Parkplätze am Max-Planck-Gymnasium sowie an der ehemaligen Jahnschule in der Bürgerstraße auch werktags genutzt werden.

Eine Übersicht dieser Parkplätze bietet der mobile Stadtplan unter dem Layer Verkehr > Parkplätze > Wochenendparkplatz.

 




POL-NOM: Versuchter Einbruchdiebstahl in Gartenlaube am kleinen Varlenkamp

Einbeck (ots) 24.11.2020

(Kel) In der Nacht von Sonntag auf Montag (23.11.20) kam es zu einem versuchten Einbruchdiebstahl in eine Gartenlaube am kleinen Varlenkamp in Einbeck. Der oder die unbekannten Täter verschafften sich durch gewaltsames Öffnen eines Holztores zunächst widerrechtlich Zutritt zur betroffenen Parzelle. Anschließend wurde die Gartenlaube auf noch unbekannte Weise geöffnet, ein Entwendungsschaden entstand nach Angaben des Geschädigten nicht. Der Sachschaden wird auf ca. 100,- Euro beziffert. Zeugen, die im o.g. Zeitraum Personen und/oder Fahrzeuge beobachtet haben, die mit dem Einbruch im Zusammenhang stehen könnten, werden gebeten, sich mit der Polizei Einbeck in Verbindung zu setzen.


Eine Milliarde für den Klimaschutz

 

Das Maßnahmenprogramm „Energie und Klimaschutz" der Landesregierung gehört zu den zentralen Instrumenten des Niedersächsischen Klimaschutzgesetzes (NKlimaG) und bildet die Basis für die Verwirklichung der niedersächsischen Klimaschutzziele. Das Programm enthält insgesamt 46 Einzelmaßnahmen in acht Schwerpunktfeldern (Erneuerbare-Energien, Wasserstoffnutzung, Gebäude und Quartiere, Klimaschutz in der Wirtschaft, Land- und Forstwirtschaft, klimafreundlicher Verkehr, Forschung und Entwicklung, Bildung und klimafreundliche Landesverwaltung). 

„Wir nehmen eine Milliarde Euro in die Hand, um in Niedersachsen durch zusätzliche Investitionen konkrete Fortschritte beim Klimaschutz, Wachstum und Wertschöpfung auszulösen", so Ministerpräsident Stephan Weil. „Wir wollen „Klimaschutzland Nr. 1" werden. Klimaschutz ist ein Thema, das alle Ressorts in der Landesregierung angeht und fordert. Überall gibt es neue Handlungsmöglichkeiten. Die wollen wir nutzen!" 

Viele Maßnahmen aus dem Energie- und Klimaschutzpaket sind bereits in der Ausgabenplanung der Landesregierung enthalten und fest etatisiert - unter anderem für die Bereiche Forschung, Bildung und Infrastruktur mit den Schwerpunkten Energieoffensive (Solarprogramm), Wasserstoffoffensive, Landwirtschaft, Verkehr und Landesverwaltung. Umweltminister Lies erläutert: „Wir alle spüren längst die dramatischen Folgen des Klimawandels. Die Zeit wird knapp, wir müssen jetzt konsequent handeln. Dazu gehören der Klimaschutz in die Verfassung und ein Klimagesetz. Diese konkreten Maßnahmen zeigen: Wir handeln! Mit dem Maßnahmenprogramm ist insgesamt ein Finanzvolumen von über einer Milliarde Euro verbunden. Es handelt sich um das bisher größte Investitionsprogramm für Klimaschutz in Niedersachsen."

Im Zentrum des Maßnahmenprogramms stehen eine Vielzahl neuer Förderschwerpunkte, etwa im Bereich der klimafreundlichen, der energetischen Sanierung von Gebäuden oder auf dem Weg zur treibhausgasneutralen Wirtschaft.

„Durch die aktuelle Pandemie werden langfristige Umbrüche in vielen Branchen deutlich beschleunigt. Auch bei uns in Niedersachsen sind hiervon - insbesondere bedingt durch die Digitalisierung - zahlreiche Arbeitsplätze betroffen. Hierin müssen wir auch eine Chance sehen, einen auch klimagerechten Übergang zu gewährleisten. Wir müssen fordern, aber nicht überfordern und vor allem unterstützen! Mit den Förderschwerpunkten wollen wir wichtige Impulse für die Niedersächsische Wirtschaft setzen und zeigen, dass Klimaschutz gleichzeitig Motor für Wachstum und Innovation sein kann", sagt Wirtschaftsminister Bernd Althusmann.

„Wir sehen, dass der skizzierte Klima-Weg für uns alle eine Fülle von Hausforderungen bereithält, um an das vereinbarte große Ziel zu kommen. Wir sind entschlossen, diesen Klima-Weg gemeinsam zu gehen. Die gesamte Landesregierung steht hinter diesem Projekt", betont Umweltminister Olaf Lies.

Die Arbeit des von der Landesregierung eingesetzten Lenkungsausschusses Klima ist mit der Verabschiedung des Programms keinesfalls beendet. Die Maßnahmen müssen jetzt in den Ressorts umgesetzt werden.

„Zwar ist eine Vielzahl der Maßnahmen bereits gestartet, veröffentlichte Richtlinien aber müssen kontinuierlich begleitet und beworben werden. Gleichzeitig soll ein Monitoring etabliert werden", sagt Minister Althusmann. Olaf Lies ergänzt: „In diesem Rahmen wollen wir auch die Klima- und Konjunkturwirkungen der Maßnahmen abschätzen, soweit dies möglich ist."

Das Maßnahmenprogramm soll kontinuierlich ergänzt und aktualisiert werden und bis Ende des Jahres 2021 in ein strategisches Gesamtkonzept, einer Klimaschutzstrategie gemäß der Entwurfsfassung des Niedersächsischen Klimaschutzgesetzes, integriert werden. Dabei werden auch die Anforderungen und Zielsetzungen des noch zu beschließenden Niedersächsischen Klimaschutzgesetzes berücksichtigt



POL-HOL: Nötigung im Straßenverkehr - Zeugenaufruf

L584 zwischen Forst und Bevern - Do., 19.11.2020; 07:30h

Zur oben genannten Zeit kam es zu einer Nötigung im Straßenverkehr. Durch den noch näher zu ermittelnden Fahrzeugführer wurde der Pkw des 49-jährigen Fahrzeugführers aus Bad Münder an unübersichtlicher Stelle und trotz Gegenverkehrs derartig überholt, dass der Überholte so stark habe abbremsen müssen, um eine direkte Kollision durch den Überholenden mit dem Gegenverkehr zu verhindern. Zeugen werden gebeten, insbesondere der Fahrzeugführer im Gegenverkehr, sich bei ihrer zuständigen Polizeidienststelle zu melden.


 

POL-HI: Bankmitarbeiter vereiteln Betrug

ALFELD - (jpm)Am 23.11.2020 wäre eine ältere Frau aus Alfeld beinahe Opfer von Betrügern geworden, die sich als falsche Polizeibeamte ausgaben. Aufmerksamen Bankmitarbeitern ist es zu verdanken, dass es zu keinem finanziellen Schaden gekommen ist.

Den Ermittlungen zufolge erhielt die Seniorin um die Mittagszeit einen Anruf von einem angeblichen Beamten der Polizei Alfeld. Der Mann verwickelte die Dame in ein Gespräch, berichtete von Ermittlungen gegen Betrüger, die es auf ältere Menschen abgesehen haben und erlangte von der Frau Angaben zu ihren Ersparnissen. Letztlich brachte der vermeintliche Polizeibeamte die Frau dazu, ihre Bank aufzusuchen, um einen mittleren, fünfstelligen Betrag abzuheben. Dabei gab er ihr Verhaltenshinweise. Dazu zählte u.a., niemandem von dem Telefonat zu erzählen.

Ein Bankmitarbeiter wurde bezüglich des hohen Betrages stutzig und fragte nach, wofür die Seniorin so viel Geld benötige. Diese hielt sich zunächst an die Vorgabe des vermeintlichen Beamten, nicht von dem Telefongespräch zu berichten und benannte Arbeiten an ihrem Haus als Grund. Der Bankmitarbeiter war jedoch immer noch misstrauisch. Nach Hinzuziehung seiner Vorgesetzten hegten beide den Verdacht, dass die Seniorin Opfer von Betrügern werden könnte und kontaktierten die Polizei.



+++ Landkreis Northeim - Pressedienst - +++

Partnerschaft für Demokratie im Landkreis Northeim

Online Demokratiekonferenz 2020
Northeim (lpd). Am 04. Dezember 2020 von 16.00 bis 18.00 Uhr findet die Online Demokratiekonferenz 2020 der Partnerschaft für Demokratie im Landkreis Northeim statt. Aufgrund der Corona-Pandemie findet die diesjährige Demokratiekonferenz online via GoTo-Meeting statt.
Die Konferenz wird in diesem Jahr den Schwerpunkt auf das Thema Demokratiebildung legen.
Wirksame und dauerhafte Demokratiebildung mit Kindern bedarf des Wissens, der Kompetenz und des Engagements von Betreuungs- und Lehrkräften, ebenso wie demokratiefreundlicher Rahmenbedingungen. Referentin Birgit Redlich von der Universität Göttingen, Institut für Demokratieforschung, wird das Thema politische Bildung aufgreifen und die Göttinger Kinderdemokratie vorstellen. Das Ziel des Projektes Göttinger Kinderdemokratie ist die nachhaltige Etablierung von Demokratiebildung, einer demokratischen Kultur und damit verbundenen Partizipationsmöglichkeiten im Bereich der Grundschulen.
Denn nur wenn Kinder und Jugendliche sich ihrer eigenen Meinung und Bedürfnisse, aber auch der Tatsache, dass diese anderen entgegenstehen können, bewusst sind, können sie mitreden und sich politisch einbringen.

Anmeldeschluss ist der 01. Dezember 2020, die Teilnahme ist kostenlos.
Anmelden können Sie sich unter jugendpflege@landkreis-northeim.de. Eine Teilnahme ist nur nach vorheriger Anmeldung möglich. Sie erhalten bis zum 03. Dezember 2020 eine Teilnahmebestätigung mit dem Zugangslink und allen notwendigen Informationen.




POL-HI: Vorsicht! Corona- Betrug!

HILDESHEIM-GIESEN-BAD SALZDETFURTH-(kri)-Am gestrigen Tag, 23.11.2020, habe sich gegen 12:15 Uhr ein angeblicher Arzt aus Hannover bei einer Seniorin, die im Bereich des Polizeikommissariats Bad Salzdetfurth wohnhaft ist, telefonisch gemeldet und mitgeteilt, dass ihr Sohn an Corona erkrankt sei und im Krankenhaus in Hannover liege. Für die medikamentöse Behandlung müsse sie die Kosten im fünfstelligen Bereich übernehmen, die ihr im späteren Verlauf erstattet werden würden. Anschließend habe der Täter die Dame über ihr Vermögen und Wertsachen ausgefragt. Während des halbstündigen Gespräches kamen der Frau jedoch Zweifel. Sie holte einen Verwandten dazu, der sofort das Gespräch übernahm. Daraufhin habe der Täter das Telefonat beendet.

Eine ähnliche Versuchstat ereignete in Giesen. Gegen 13:00 Uhr kontaktierte ein unbekannter Mann eine Seniorin und behauptete Arzt aus Hildesheim zu sein. Auch in diesem Fall habe der Täter berichtet, dass der Sohn der Anruferin im Krankenhaus liegen würde und das bei ihm Corona diagnostiziert worden sei. Er habe seine Geschichte sogar dramatisiert und sagte, dass sich der Sohn auf der Intensivstation befinde und dass es ihm sehr schlecht gehen würde. Anschließend habe er, wie im Bad Salzdetfurther Fall, eine fünfstellige Summe gefordert, die für die notwendige Behandlung erforderlich sei. Ihr Sohn würde 5 Ampullen benötigen, die je 5000 Euro kosten würden. Das Geld würde eine Krankenschwester bei ihr abholen. Der Geschädigten kam die gesamte Situation sehr merkwürdig vor und sie sagte, dass sie sich im Krankenhaus nochmal erkundigen möchte. Daraufhin habe der angebliche Arzt das Gespräch beendet.

Tipps:

- Fordern Sie Personen, die sich als Angehörige ausgeben, auf, ihren vollständigen Namen zu nennen und fragen Sie nach 
   Geschehnissen, die nur die Angehörigen wissen können. Lassen Sie sich dabei nicht auf Ratespiele ein.   
- Rufen Sie Verwandte unter der Ihnen bekannten Telefonnummer zurück. Nutzen Sie hierfür nicht die Rückruffunktion.   
- Geben Sie keine Details zu Ihren familiären oder finanziellen Verhältnissen preis.   
- Übergeben Sie niemals Geld oder Wertsachen an unbekannte Personen.   
- Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen.
- Kontaktieren Sie sofort die Polizei, wenn Sie einen Betrug vermuten.


Weitere Vorgehensweisen der Betrüger:
- Die Täter geben sich an Haus- und Wohnungstüren als Mitarbeiter des Gesundheitsamtes oder der Polizei aus und verschaffen sich
  so Zutritt in die Wohnung, um so Gegenstände zu entwenden oder kostenpflichtige Corona Test durchzuführen.
- Die Täter bieten Hilfeangebote an und erschleichen sich das Vertrauen, um im weiteren Verlauf das Ersparte der Bürger zu
   erbeuten.   
- Zudem nutzen Täter das Internet, um angebliche Medikamente gegen Corona, Coronatests oder auch Masken zu verkaufen. Die
   bestellte Ware wird dann nicht geliefert, ist viel zu teuer oder erfüllt nicht ihren Zweck.
SEIEN SIE MISSTRAUISCH!




+++ Landkreis Northeim - Pressedienst - +++

Coronavirus - Entwicklung des Infektionsgeschehens im Landkreis Northeim

Aktuelle Fallzahlen vom 24. November

Northeim (lpd). Seit Beginn der Corona-Pandemie sind im Landkreis Northeim mittlerweile 629 (+2) Corona-Infektionen bekannt geworden. 466 Personen (+22) gelten mittlerweile als genesen, sodass die Infektionsquarantäne aufgehoben werden konnte. 

Das Land Niedersachsen hat auf seiner Seite www.niedersachsen.de/coronavirus/aktuelle_lage_in_niedersachsen eine 7-Tageinzidenz pro 100.000 Einwohner von 65,8 für den Landkreis Northeim veröffentlicht.

Damit sind im Landkreis Northeim derzeit 154 akut infizierte Personen bekannt, die aus dem Raum Bad Gandersheim (18), Bodenfelde (8), Dassel (10), Einbeck (32), Hardegsen (4), Kalefeld (7), Katlenburg-Lindau (10), Moringen (6), Nörten-Hardenberg (6), Northeim (47), Uslar (6) stammen.

Die Anzahl der Verstorbenen liegt derzeit bei neun Personen.


Wirtschaftsministerium bringt Förderprogramm für Gaststätten auf den Weg

Althusmann: Hilfen für schwer von der Pandemie betroffene Gastronomie-branche

Um die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie abzumildern, hat das niedersächsische Wirtschaftsministerium ein niedrigschwelliges Investitionsprogramm für Gaststätten in Niedersachsen auf den Weg gebracht. 

Das Förderprogramm hat ein Gesamtvolumen von 25 Millionen Euro und ist Teil des 120 Millionen Euro schweren „Sonderprogramm Tourismus und Gastronomie", das der Niedersächsische Landtag im Rahmen des zweiten Nachtragshaushalts beschlossen hat.

Wirtschaftsminister Dr. Bernd Althusmann: „Die Gastronomie ist einer der am schwersten von der Corona-Pandemie betroffenen Wirtschaftszweige. Mit diesem Programm wollen wir die Branche bei Investitionen in Modernisierungen unterstützen, die dabei helfen, den Betrieb auch unter Pandemiebedingungen zukunftsfest aufzustellen."

Das Programm richtet sich an Unternehmen des Gaststättengewerbes mit einer Betriebsstätte in Niedersachsen. Unter anderem werden Investitionen in Umbauten, Erweiterungen oder sonstige Modernisierungen gefördert, die einen Bezug zu Covid-19 haben. Dazu zählen beispielsweise neue Lüftungs-, Hygiene- oder Spültechnik, Heizkonzepte für den Außenbereich oder Trennwände.

Die Zuschüsse betragen bis zu 80 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben, maximal jedoch 100.000 Euro. Ab dem 25. November 2020 können bei der NBank Anträge gestellt werden:  https://www.nbank.de/Unternehmen/Existenzgr%C3%BCndung/Niedrigschwellige-Investitionsf%C3%B6rderung-f%C3%BCr-das-Gastst%C3%A4ttengewerbe/index.jsp



POL-NOM: Junge Frau nach Verkehrsunfall schwerverletzt mit Rettungshubschrauber ins Krankenhaus

37191 Katlenburg-Lindau, K 414 zwischen Suterode und Sudheim; Montag, 23.11.2020, 09:15 Uhr

KATLENBURG-LINDAU (TH) Auf der K 414 zwischen den Ortschaften Suterode und Sudheim ist es am Montag zu einem Verkehrsunfall mit einer schwerverletzten Person gekommen.

Eine 20-jähr. Frau aus Katlenburg kam aus bislang unbekannter Ursache mit ihrem Pkw in einer Rechtskurve nach links von der Fahrbahn ab. Der Pkw überschlug sich und blieb anschließend im Straßengraben liegen. Die junge Frau wurde durch Ersthelfer aus dem Pkw geborgen und mit einem Rettungshubschrauber in das Krankenhaus Northeim transportiert. An dem Pkw entstand Totalschaden.

Da die Fahrzeugführerin aufgrund ihres Gesundheitszustandes nicht zum Unfallhergang befragt werden konnte und es keine weiteren Unfallzeugen gibt, ist die Unfallursache bislang nicht bekannt. Diesbezüglich werden die weiteren Ermittlungen durch das 7. Fachkommissariat der Polizeiinspektion Northeim geführt.



POL-HI: Diebstahl eines Weidezaungerätes

Gronau (oss). Von Sonntag auf Montag den 16.11.20 wurden von einer bewirtschafteten Wiese unterhalb des Bantelner Friedhofs ein Weidezaungerät und 3 Rollen Elektrozaun entwendet.

Geschädigt ist ein 51-jähriger Elzer. Die Schadenshöhe beträgt ca. 550 Euro.

Zeugen werden gebeten, sich mit der Polizei Gronau (05182-923370) in Verbindung zu setzen.

 



POL-NOM: Sachbeschädigung an Kfz

Bad Gandersheim, Neue Straße, Donnerstag, 19.11.20, 23.25 Uhr

BAD GANDERSHEIM (schw) - Am Donnerstag, 19.11.20, 23.25 Uhr machte sich eine männliche Person an den beiden Pkw einer, in der Neuen Straße, in Bad Gandersheim wohnenden 47-jährigen Geschädigten zu schaffen. Nach Angaben der Geschädigten haben beide Pkw zum oben genannten Zeitpunkt auf dem frei zugänglichen Grundstück gestanden, als eine, auf Kameraaufnahmen zu erkennende männliche Person an die Pkw herantritt und sich auffällig an den Seiten der Pkw aufhält, die später beschädigt sind. Es können Kratzer an den Fahrerseiten der Pkw festgestellt werden. Insgesamt entstanden an den Pkw Schäden in Höhe von ca. 5000,- EUR.

 




POL-NOM: Ausweichmanöver endet im Graben

Kalefeld, L 525 Willershausen - Echte, Montag, 23.11.20, 20.25 Uhr

KALEFELD (schw) - Am Montag, 23.11.20, gegen 20.25 Uhr befuhr ein 40-jähriger Einbecker gemeinsam mit seiner 31-jährigen Frau mit seinem Pkw Skoda Fabia die L 525 aus Rtg. Willershausen kommend in Richtung Echte. Ausgangs einer Linkskurve wollte der 40-jährige einem auf der Fahrbahn befindlichen Wildtier ausweichen. Hierbei geriet er allerdings auf den unbefestigten Seitenstreifen und verlor die Kontrolle über seinen Pkw. Anschließen kollidierte der Pkw mit einem Leitpfosten und einem Geländer und kam in dem angrenzenden Straßengraben zum Stehen. Bei dem Unfall wurde der Fahrer leicht und die Beifahrerin schwer verletzt. Beide Insassen wurden dem Krankenhaus Northeim zugeführt. An dem Pkw entstand ein wirtschaftlicher Totalschaden in Höhe von ca. 5000,- EUR An den Verkehrseinrichtungen entstanden Schäden in Höhe von ca. 1250,- EUR

 



+++ Landkreis Northeim - Pressedienst - +++ 

Zuflucht für Frauen 

Landrätin Klinkert-Kittel möchte Frauenhaus im Landkreis Northeim

Northeim (lpd). Die Einrichtung eines Frauenhauses im Landkreis Northeim wird Thema in der Sitzung des Kreistages am 4. Dezember sein. Eine derartige Einrichtung gibt es im Kreisgebiet bisher nicht. Schutzsuchende Frauen, die von Gewalt betroffen sind, müssen auf Angebote in Nachbarlandkreisen zurückgreifen. 

Im Landkreis Northeim wurden im vergangenen Jahr 297 Fälle häuslicher Gewalt von der Polizei aufgenommen. Gleichzeitig muss auch von einer hohen Dunkelziffer von nicht bekannten Fällen ausgegangen werden. Jährlich werden durchschnittlich allein elf Frauen aus dem Landkreis Northeim an das Frauenhaus Göttingen verwiesen. Weitere Frauen aus dem Landkreis Northeim haben Zuflucht in Hameln, Hildesheim, Peine, Salzgitter und Wolfsburg gefunden. Erschreckend ist, dass die Zahl der abgewiesenen Frauen deutlich größer ist als die Zahl der Frauen, die - oft mit ihren Kindern -  aufgenommen werden konnten.

„Es wird endlich Zeit, dass wir dieser unerträglichen Situation etwas entgegensetzen, und ein eigenes Angebot im Landkreis Northeim etablieren“, macht Landrätin Astrid Klinkert-Kittel deutlich und verweist darauf, dass der dringende Bedarf für ein wohnortnahes Angebot besteht. 

Der Vorschlag der Landrätin an den Kreistag sieht vor, mittels einer Ausschreibung einen Träger zu finden, der bereit ist, ein Frauenhaus mit 8 Plätzen im Landkreis Northeim zu betreiben sowie die dafür notwendigen begleitenden Angebote vorzuhalten. Die Inbetriebnahme soll möglichst zum 1. Januar 2022 erfolgen. 

Das Frauenhaus sollte eine gute Anbindung und Erreichbarkeit von Betreuungseinrichtungen, Schulen, Einkaufsmöglichkeiten und anderer Beratungsstellen bieten. Daneben ist eine entsprechende sozialpädagogische Betreuung, hauswirtschaftliche Unterstützung und tagesbegleitende Betreuung vorzusehen.

Zur Finanzierung eines Frauenhauses hofft der Landkreis auf Unterstützung von Bund und Land aus dortigen Fördertöpfen. Ob derartige Förderungen jedoch tatsächlich gewährt werden, ist von den vorhandenen Landes- bzw. Bundesmitteln abhängig und damit, insbesondere vor dem Hintergrund der erheblichen Mehrkosten im Rahmen der Corona-Pandemie, nicht sicher. Unabhängig davon sollen die erforderlichen Mittel im Kreishaushalt für das Jahr 2022 bereitgestellt werden.

„Aufgrund der dargestellten Situation sehe ich jedoch mit Blick auf die enormen Belastungen für die Frauen und deren Kinder hierzu keine Alternative“, rechtfertigt Landrätin Klinkert-Kittel die Finanzierung durch den Landkreis.





Infektionsgeschehen Landkreis Hameln-Pyrmont am 23. November 2020

Im Landkreis Hameln-Pyrmont sind aktuell 239 Personen mit SARS-CoV-2 infiziert,  9 davon werden stationär behandelt. Die Gesamtzahl der Erkrankten seit Beginn der Pandemie liegt bei 1001 (+17 zum Vortag) Fällen. Als genesen gelten 746 Personen. Verstorben sind 16 Personen.

Die 7-Tagesinzidenz ist hier zu finden: https://www.apps.nlga.niedersachsen.de/corona/iframe.php

Gesamtzahl der bisher gemeldeten Fälle verteilt auf das Kreisgebiet:

Aerzen

51

Bad Pyrmont

177

Coppenbrügge

18

Emmerthal

35

Hameln

395

Hess. Oldendorf

156

Salzhemmendorf

62

Bad Münder

107*

*Aufgrund der doppelten Zählung einer Person in der gestrigen Meldung wurde die Zahl korrigiert

 

Die akut erkrankten Personen verteilen sich wie folgt auf das Kreisgebiet:

Aerzen

11

Bad Pyrmont

77

Coppenbrügge

1

Emmerthal

9

Hameln

99

Hess. Oldendorf

24

Salzhemmendorf

12

Bad Münder

6

 

Fälle der Kategorie 1 in angeordneter häuslicher Quarantäne:

Aerzen

42

Bad Pyrmont

95

Coppenbrügge

17

Emmerthal

42

Hameln

170

Hess. Oldendorf

55

Salzhemmendorf

28

Bad Münder

43

Aktuelle Informationen im Zusammenhang mit dem Coronavirus sind hier www.hameln-pyrmont.de/corona zu finden.

 

+++ Am gestrigen Sonntag ist es durch ein technisches Problem zu einer fehlerhaften Meldung bezüglich der Zahl der aktuell infizierten und der genesenen Personen gekommen. Die Zahl der genesenen Personen lag am 22.11.2020 bei 698 (+ 15 im Vergleich zur gestrigen Meldung), die Zahl der aktuell infizierten Personen bei 270 (-15 Personen im Vergleich zur gestrigen Meldung). Die Zahl der insgesamt seit Beginn der Pandemie infizierten Personen war mit 984 korrekt angegeben. Auch der Anstieg um 30 Fälle im Vergleich zum Vortag war damit korrekt. +++

+++ Bis zum Ende der letzten Woche wurden 33 543 Tests durchgeführt +++


POL-NOM: Baumaschinen und Kraftstoff von Baustelle entwendet

Kalefeld, A7, Freitag, 20.11.20, 15.00 Uhr - 23.11.20, 09.00 Uhr

KALEFELD (schw) - In der Zeit von Freitag, 20.11.20, 15.00 Uhr bis Montag, 23.11.20, 09.00 Uhr, verschafften sich bislang unbekannte Täter gewaltsam Zutritt zu zwei auf der Baustelle der A7, in Höhe Kalefeld abgestellten Baucontainern einer Straßenbaufirma. Der oder die Täter entwendeten verschiedene Elektrowerkzeuge, sowie eine Rüttelplatte und mehrere hundert Liter Kraftstoff. Danach entfernten sie sich in unbekannte Richtung. Insgesamt entstand durch die Tat ein Schaden in Höhe von ca. 3500,- EUR. Zeugen, die in dem genannten Zeitraum verdächtige Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich mit der Polizei in Echte in Verbindung zu setzen.



POL-NOM: Geschwindigkeitsmessungen durchgeführt

Einbeck, B64 Gemarkung Greende, Samstag, 21.11.20, 09.30 Uhr - 12.15 Uhr

Kreiensen (schw) - Am Samstag, 21.11.20, in der Zeit von 09.30 Uhr - 12.15 Uhr führten Beamte der Polizei Bad Gandersheim auf der B64, in der Gemarkung Greene eine Geschwindigkeitsmessung durch. Die erlaubten 70 km/h wurden von in der genannten Zeit von acht Verkehrsteilnehmern überschritten. Fünf Mal wurden die Verkehrsteilnehmer mit einem Verwarngeld belegt, drei Mal mussten die Beamten ein Bußgeldverfahren einleiten, wovon ein Verkehrsteilnehmer bei der höchst gemessenen Geschwindigkeit von 96 km/h des Weiteren noch einen Punkt erwartet.



POL-NOM: Verdacht auf Corona-Verstöße

Bad Gandersheim, Schaperberg / Lichtenstein Samstag, 21.11.20, 18.00 Uhr - Sonntag, 22.11.20, 12.15 Uhr

Bad Gandersheim (schw) - Am Samstag, 21.11.20, gegen 18.00 Uhr erhielt die Polizei Bad Gandersheim einen Hinweis auf ein Treffen mehrerer Personen im Rahmen einer Geburtstagsfeier in der Straße Schaperberg. Man vermutete hier einen Verstoß gegen die Corona-Verordnung. Bei der Überprüfung der benannten Anschrift konnten zwar mehrere Personen angetroffen werden, allerdings hielten sich diese in unterschiedlichen Wohnungen auf. Die Personen, die sich in ein und derselben Wohnung aufhielten, gehörten einer Familie an, sodass Verstöße gegen die Corona-Verordnung nicht vorlagen. Am darauffolgenden Tag bekam die Polizei Bad Gandersheim einen erneuten Hinweis auf einen Coronaverstoß. Diesmal sollte in der Nachbarstraße eine "Frühschoppen-Party" gefeiert werden. Bei der Überprüfung der benannten Anschrift konnten jedoch auch hier lediglich die eigentlichen Bewohner angetroffen werden.



POL-HI: Einbruchsversuch beim AWO-Ortsverein
BAD SALZDETFURTH (Drö); Im Zeitraum von Freitag, 20.11.2020, um 15:00 Uhr bis zum Montag, 23.11.2020, um 09:00 Uhr, kam es in der AWO-Geschäftsstelle in der Göttingstraße 27 in 31162 Bad Salzdetfurth zu einem Einbruchsversuch. Unbekannte Täter hatten versucht mit einem   Werkzeug die Haupteingangstür aufzuhebeln. Dabei wurden Elemente der Tür beschädigt. Folglich lässt sich vermuten, dass der/die Täter die Tür nicht überwinden konnten, um in das Gebäude einzudringen und daraufhin den Einbruchsversuch abgebrochen haben. Die Polizei bittet daher Zeugen, die sachdienliche Hinweise zu verdächtigen Personen/Fahrzeugen geben können, sich telefonisch bei dem Polizeikommissariat in Bad Salzdetfurth, unter der Telefonnummer 05063/901-0, zu melden.



 

Hauptamt stärkt Ehrenamt Projekt GIVE startet Online-Seminarreihe

Um die Ehrenamtlichen im Landkreis Göttingen zu unterstützen, hat das Team des Projekts „Gut informiert – vernetzt engagiert (GIVE)“ eine kostenfreie Online-Seminarreihe konzipiert, die am 27.11.2020 mit dem ersten Seminar „Online-Veranstaltungen mit Zoom & Co. durchführen“ startet. Die inhaltlichen Schwerpunkte der sechs Online-Veranstaltungen basieren auf den Ergebnissen der im Frühsommer durchgeführten landkreisweiten Engagement-Umfrage. Die Erhebung wurde zusammen mit dem Zukunftszentrum der HAWK durchgeführt. 664 Ehrenamtliche hatten sich an der Befragung beteiligt. Der vollständige Ergebnisbericht steht allen Interessierten über die Webseite des Landkreises zur Verfügung.

Demnach ist das Thema Qualifizierung den freiwillig Engagierte im Landkreis Göttingen ein wichtiges Anliegen. Der Bedarf an Fort- und Unterstützungsangeboten ist vielfältig. „Vor allem hinsichtlich rechtlicher und finanzieller Fragen wünschen sich die Engagierten im Landkreis Seminarangebote. Auch zu Themen wie Mitgliedergewinnung/-aktivierung und Öffentlichkeitsarbeit besteht seitens der Engagierten ein hoher Bedarf“ erläutert Franzi Kreuzinger vom GIVE-Team die Befragungsergebnisse.

"Mit dem Seminarangebot wollen wir schnell und möglichst unkompliziert auf die Wünsche vieler Ehrenamtlicher reagieren. Dieses Angebot soll den Anspruch des Projektes GIVE verwirklichen: Den Ehrenamtlichen den Rücken stärken. Ich danke allen, die an der Umfrage teilgenommen haben und allen, die nun in die Umsetzung gehen" erläutert Kreisrat Marcel Riethig.

Vereine und Engagierte können sich in der Corona-Situation nur sehr begrenzt persönlich treffen, was viele Vereine oder Initiativen  vor große Herausforderungen stellt. Deshalb greift die Seminarreihe Fragen der Digitalisierung auf. Wie lassen sich notwendige Sitzungen oder Wahlen online durchführen? Welche Handlungsoptionen hat ein Vorstand in Zeiten der Pandemie? Für Ehrenamtliche, für die Online-Formate noch „Neuland“ sind, werden zudem „Probetermine“ angeboten, um die Video-Konferenztechnik kennenzulernen und mögliche Stolpersteine auszuräumen. „Wir erhoffen uns davon, mögliche Hemmschwellen abzubauen und eine stressfreie Teilnahme an den Online-Seminaren zu ermöglichen“, erläutert Beate Böcker, Projektleitung von GIVE.

Nähere Infos zum Projekt „Gut informiert – vernetzt engagiert (GIVE)“, zum Seminarprogramm und zu den Ergebnissen der Online-Befragung  unter: www.landkreisgoettingen.de/engagementfoerderung.



Corona-Pandemie: Inzidenzwert der Neuinfektionen liegt bei 64,7; 282 Menschen sind aktuell infiziert

vom 23 November

Die Zahl der aktuell mit dem SARS-CoV-2-Virus infizierten Menschen in Stadt und Landkreis Göttingen liegt bei 282. Der Inzidenzwert, also die Quote der Neuinfektionen je 100.000 Einwohner*innen in den vergangenen sieben Tagen, liegt laut des maßgeblichen Lageberichts des Landes aktuell bei 64,7.

Damit gelten die in der aktuellen Niedersächsischen Corona-Verordnung landesweit verfügten Maßnahmen. Das Gesundheitsamt für die Stadt und den Landkreis Göttingen konkretisiert die Landesvorgaben per Allgemeinverfügung.

Die Gesamtzahl bislang bestätigter Covid-19 Fälle steigt auf 2.482; davon sind 862 in der Stadt Göttingen gemeldet, 1.620 im weiteren Kreisgebiet. 2.108 Personen im Landkreis Göttingen gelten als von der Infektion genesen, 92 Menschen sind in Verbindung mit Covid-19 gestorben.

Die Lage in den Städten und Gemeinden (Gesamtzahl Infizierte / aktuell Infizierte)

  • Flecken Adelebsen (18 / 2)
  • Gemeinde Bad Grund (Harz) (75 / 8)
  • Stadt Bad Lauterberg im Harz (117 / 6)
  • Stadt Bad Sachsa (99 / 8)
  • Flecken Bovenden (47 / 4)
  • Samtgemeinde Dransfeld (27 / 1)
  • Stadt Duderstadt (184 / 17)
  • Gemeinde Friedland (72 / 3)
  • Samtgemeinde Gieboldehausen (87 / 6)
  • Gemeinde Gleichen (48 / 3)
  • Stadt Göttingen (862 / 62)
  • Stadt Hann. Münden (174 / 88)
  • Samtgemeinde Hattorf am Harz (92 / 9)
  • Stadt Herzberg am Harz (292 / 24)
  • Stadt Osterode am Harz (160 / 11)
  • Samtgemeinde Radolfshausen (20 / 9)
  • Gemeinde Rosdorf (73 / 8)
  • Gemeinde Staufenberg (29 / 12)
  • Gemeinde Walkenried (6 / 1)



POL-NOM: Einbrecher auf der Flucht mit dem Diebesgut durch Zeugin beobachtet/ Firmen-Pkw entwendet

Nörten-Hardenberg, An der Papenmühle, Montag, 23.11.20, 03.30 Uhr

NÖRTEN-HARDENBERG (köh) - In den frühen Morgenstunden wurde eine Anwohnerin in der Unteren Dorfstraße durch einen lauten Knall geweckt. Bei einer Nachschau sah sie schließlich zwei dunkel gekleidete Männer, die sich mit einer langen Kiste zügig entfernten.

Die eingesetzten Funkstreifenwagenbesatzungen fahndeten unverzüglich nach den beschriebenen Männern und konnten in der Verlängerung der Straße An der Papenmühle einen länglichen Zigarettenautomaten mit Touchdisplay im Gebüsch feststellen. Die beiden Täter konnten im Rahmen der Fahndung nicht festgestellt werden. Im weiteren Verlauf wurde ein Restaurant im Bereich der Langen Straße in Nörten-Hardenberg als Tatort ermittelt. Eine Hintertür war unverschlossen. Es konnten jedoch keinerlei Aufbruchspuren festgestellt werden. Eine Schadenshöhe kann zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht beziffert werden. Die Ermittlungen dauern an.

Firmen-Pkw entwendet

Nörten-Hardenberg, Lange Straße, Montag, 23.11.2020, 05.45 Uhr - 08.15 Uhr

NÖRTEN-HARDENBERG (köh) - Montagmorgen wurde in der Langen Straße ein Pkw Ford entwendet, der als Firmenwagen des zuvor geschädigten Hotel- und Restaurantbetriebes genutzt wird.

Der weiße Ford Puma mit Northeimer Kennzeichen und erkennbarer Außenwerbung im Heckbereich wurde um 05.45 Uhr noch vom Geschädigten gesehen. Gegen 08.15 Uhr bemerkte er die Totalentwendung seines Pkw. Nach derzeitigem Ermittlungsstand ist zu vermuten, dass die unbekannten Täter während des Zigarettenautomatendiebstahls den Fahrzeugschlüssel im Restaurant aufgefunden und nach erneuter Rückkehr zum Tatort den Ford entwendeten.

Die Schadenshöhe beläuft sich auf ca. 30.000 Euro.

Zeugenhinweise zu den jeweiligen Taten nimmt die Polizei Northeim unter 05551-70050 entgegen.



Kreisvolkshochschule Holzminden informiert: Gutscheinerwerb möglich

In wenigen Wochen ist Weihnachten, da beschäftigt viele Menschen die Frage nach den passenden Geschenken. Wie wäre es mit einem Gutschein der Kreisvolkshochschule Holzminden? Auch wenn aufgrund der Corona-Pandemie die KVHS viele Kurse und Veranstaltungen aktuell hat absagen müssen, so ist das KVHS-Team doch optimistisch, im Frühjahr wieder Angebote umsetzen zu können. Mit einem Gutschein hat der Beschenkte die Wahl zwischen ca. 300 verschiedenen Veranstaltungen. Der Gutschein ist uneingeschränkt gültig und kann auch zu einem späteren Zeitpunkt genutzt werden, sollte das Programm aufgrund der Corona-Pandemie vorrübergehend verändert werden müssen. Im nächsten Jahr bietet die KVHS jedoch auch etliche digitale Kurse und Vorträge an, so dass Interessierte bequem von zu Hause aus lernen können.

Weitere Informationen rund um den Gutscheinverkauf sowie die Kursangebote sind erhältlich im Internet unter www.kvhs-holzminden.de oder bei der KVHS Geschäftsstelle in der Neuen Straße 7 in Holzminden sowie unter Telefon 0 55 31 707-394.



POL-HI: Betrüger versuchen an Geld von Seniorin zu gelangen

ALFELD (jpm)Bereits am Vormittag des 20.11.2020 versuchten unbekannte Täter eine ältere Dame aus Alfeld um einen niedrigen fünfstelligen Betrag zu bringen.

Bisherigen Ermittlungen zufolge erhielt die Frau gegen 10:30 Uhr einen Aufruf von einer männlichen Person. Der Unbekannte gab vor, dass ihre Enkeltochter, deren Namen er benennen konnte, einen Verkehrsunfall verursacht habe und zur Regulierung nun einen fünfstelligen Betrag benötige. Die Seniorin hegte zunächst Zweifel an der Echtheit des Anrufs. Die Bitte um Hilfe von einer Frauenstimme aus dem Hintergrund veranlasste die Dame dazu, ihre Bank aufzusuchen. Zu diesem Zweck schickten die Täter ein Taxi, das die Frau abholte und zu ihrer Bank fuhr.

In der Filiale machte ein aufmerksamer Mitarbeiter die Seniorin drauf aufmerksam, dass es sich offensichtlich um einen Betrug handele. Die noch immer skeptische Frau fühlte sich in ihrer Annahme bestätigt und sah von einer Geldabhebung ab.

Die zuständigen Ermittler suchen nun das Taxiunternehmen bzw. den Fahrer, der die Seniorin abholte und nach dem Bankbesuch wieder nach Hause verbrachte. Dieser wird gebeten, sich unter der Nr. 05121/939-115 bei der Polizei Hildesheim zu melden.



POL-HM: Vandalismus im Ortsteil Hagen

Am späten Samstagabend, 21.11.2020, kam es auf dem Gelände des Schützenvereins und des nebenan liegenden Geländes des TUS Germania Hagen, zu Sachbeschädigungen. Unbekannte Täter/innen rissen ein Parkplatzschild aus dem Boden und schlugen damit eine Scheibe des Schützenheimes ein. Ein freistehender Aschenbecher wurde ebenfalls weggeschleppt. Die zerstörte Scheibe wurde am Morgen des 22.11.2020 festgestellt und der Schaden zur Anzeige gebracht. Wer Hinweise zu den Täter/innen oder den Tatumständen geben kann, insbesondere, wer sich am späten Samstagabend auf dem dortigen Gelände aufhielt, wird gebeten, sich mit der Polizei Bad Pyrmont unter der Telefonnummer 05281-94060 in Verbindung zu setzen.



POL-NOM: Pkw auf Einkaufsmarktparkplatrz beschädigt und weggefahren

Kreiensen (pap) Mit Verspätung wurde eine Verkehrsunfallflucht angezeigt, die sich auf dem Rewemarkt Parkplatz in Kreiensen Am Plan in der vorletzten Woche ereignete. Eine Fahrzeugführerin aus Osterode hat ihren Pkw Ford Focus, Farbe blau, am Donnerstag, 12.11.2020, gegen 07.30 Uhr auf dem Parkplatz abgestellt. Gegen 15.00 Uhr wollte sie den Platz wieder verlassen, musste jedoch feststellen, dass ihr Auto an der Heckschürze hinten links einen Schaden aufwies. Ein unbekannter Fahrzeugführer ist im genannten Zeitraum beim Rangieren gegen den beschädigten Pkw gefahren. Der Verursacher hat sich dann unerlaubt von der Unfallstelle entfernt. Zeugen, die sich trotz des langen Zeitraums an einen solchen Vorfall erinnern, melden sich bitte bei der Polizeistation in Kreiensen, Tel.: 05563-999130.



POL-HI: Vermisste Person aus Wohngruppe zurück

HILDESEHIM-(kri)-Am 23.11.2020 wurde eine 61-jährige Person gegen 00:45 Uhr aus einer Wohngruppe im Ortsteil Sorsum bei Hildesheim als vermisst gemeldet. Der Mann wurde noch in der Nacht wieder angetroffen.

Nachdem ein Betreuer der Polizei mitgeteilt hatte, dass der Mann, der unter einer körperlichen Einschränkung leidet, sich in unbekannte Richtung zu Fuß entfernt hatte, wurden sofort diverse Funkstreifenwagenbesatzungen aus dem Einsatzbereich aus Hildesheim, der Autobahnpolizei und Sarstedt eingesetzt, um u.a. die Räume des Wohnheimes, das Grundstück und angrenzende Ortschaften in Augenschein zu nehmen. Aufgrund der Witterung und der Desorientierung des Bewohners wurden außerdem die Ortschaft und die angrenzenden Ackerflächen von einem Polizeihubschrauber mit einer Wärmebildkamera abgesucht.

Nach einigen Stunden erschien der Mann an einer weiteren Außenstelle der Einrichtung, klingelte an der Tür und wurde, nach Kenntnisnahme über seinen Aufenthaltsort, wieder zurück in seine Wohngruppe gebracht.



Überweisungen an das Finanzamt Bad Gandersheim wegen technischer Probleme zur Zeit nicht uneingeschränkt möglich

Aufgrund technischer Probleme bei der Nord/LB ist das Konto des Finanzamts Bad Gandersheim bei der Nord/LB (IBAN DE65 2505 0000 0022 8010 05) derzeit nicht uneingeschränkt verfügbar.

Notwendige Überweisungen bitten wir daher über das Bundesbankkonto des Finanzamts Bad Gandersheim (IBAN DE45 2600 0000 0026 0015 01) abzuwickeln.

Wir bitten die Ihnen entstandenen Unannehmlichkeiten zu entschuldigen.



 

Beratung für junge Eltern in Bad Gandersheim

Für Eltern mit Kindern im ersten Lebensjahr in Bad Gandersheim besteht weiterhin eine telefonische Hebammenberatung

Northeim/Bad Gandersheim (lpd). Das Café Kinderwagen kann wegen der Corona-Pandemie aktuell nicht stattfinden.

Junge Eltern mit Kindern im ersten Lebensjahr sollen aber weiterhin die Möglichkeit haben, sich bei Fragen an eine Hebamme wenden zu können.

Hebamme Ingrid Lohmann bietet daher telefonische Beratungsgespräche an. Unter der Telefonnummer 05183 / 5632 ist die Hebamme zu erreichen.

Eine verlässliche Telefonsprechstunde bietet Ingrid Lohmann immer montags in der Zeit von 09.00 - 13.00 Uhr an. „Zögern Sie nicht, mich anzurufen. Ich bin gerne für Sie da und beantworte Ihre Fragen“, verspricht Ingrid Lohmann. Jederzeit kann eine Nachricht auf dem Anrufbeantworter hinterlassen werden. Ein Rückruf wird garantiert.



 

Coronavirus - Entwicklung des Infektionsgeschehens im Landkreis Northeim Aktuelle Fallzahlen vom 23. November

Northeim (lpd). Seit Beginn der Corona-Pandemie sind im Landkreis Northeim mittlerweile 627 (+28) Corona-Infektionen bekannt geworden. 444 Personen (+8) gelten mittlerweile als genesen, sodass die Infektionsquarantäne aufgehoben werden konnte. 

Das Land Niedersachsen hat auf seiner Seite www.niedersachsen.de/coronavirus/aktuelle_lage_in_niedersachseneine 7-Tageinzidenz pro 100.000 Einwohner von 62,0 für den Landkreis Northeim veröffentlicht.

Damit sind im Landkreis Northeim derzeit 174 akut infizierte Personen bekannt, die aus dem Raum Bad Gandersheim (19), Bodenfelde (8), Dassel (10), Einbeck (38), Hardegsen (4), Kalefeld (7), Katlenburg-Lindau (14), Moringen (6), Nörten-Hardenberg (10), Northeim (52), Uslar (6) stammen.

Die Anzahl der Verstorbenen liegt derzeit bei neun Personen.

 

Eine Erzieherin des DRK-Kindergarten Volpriehausen hat sich mit dem Corona-Virus infiziert. Daraufhin wurden am Wochenende Quarantäneanordnungen für drei Gruppen der Kindertagesstätte erteilt. Die Kinder der Regenbogengruppe, der Gespenstergruppe und der Krippengruppe befinden sich bis zum 3. Dezember in häuslicher Quarantäne. Details zur Anordnung sind in der Allgemeinverfügung Nr. 28 im Amtsblatt vom 21. November veröffentlicht.

Zwei Schüler der Grundschule Bad Gandersheim wurden positiv auf das Corona-Virus getestet. In der Folge wurden die Schülerinnen und Schüler der Klassen 1d und 3c bis zum 4. Dezember unter in häusliche Quarantäne gestellt. Details zur Anordnung sind in der Allgemeinverfügung Nr. 29 im Amtsblatt vom 21. November veröffentlicht.

Den Link zum Amtsblatt finden Sie hier:

www.landkreis-northeim.de/amtsblatt



AWH verteilt Entsorgungskalender

Rechtzeitig vor dem Jahreswechsel lässt die AWH die Entsorgungskalender für 2021 durch die Deutsche Post verteilen. Die Verteilung beginnt am Montag, den 23.November. Eingelegt in den Kalender ist eine Kundenzeitung, die über wichtige Änderungen und andere Themen informiert.
Neben der Druckversion des Kalenders kann sich jeder Smartphone-Nutzer die Termine seiner Straße anzeigen und zu Erinnerungszwecken in elektronische Kalender importieren. Dafür ist die Website der AWH unter www.entsorgungskalender-landkreis-holzminden.de aufrufbar. Von dieser Seite können auch andere wichtige Seiten wie das Abfall-ABC, das Formularportal oder der Verschenkmarkt aufgerufen werden.
Die AWH bittet um Beachtung.



Lagebild Organisierte Kriminalität 2019: Mehr als 50 Ermittlungsverfahren, knapp 500 Tatverdächtige, gut 32 Millionen Euro Schaden, 32 Strafverfahren wurden abgeschlossen

Gemeinsame Pressemitteilung des Niedersächsischen Ministeriums für Inneres und Sport und des Niedersächsischen Justizministeriums

Der Niedersächsische Minister für Inneres und Sport, Boris Pistorius, und die Niedersächsische Justizministerin, Barbara Havliza, haben heute (23.11.2020) gemeinsam das Lagebild der Justiz und der Polizei „Organisierte Kriminalität (OK) in Niedersachsen 2019" vorgestellt. 

Pistorius: „2019 wurde durch die niedersächsische Polizei in 52 Verfahren gegen 478 Tatverdächtige aus 34 Staaten erfolgreich ermittelt, das sind rund 20 Prozent mehr Verfahren als im Vorjahr. Jedes dieser Verfahren ist ein Erfolg für den Rechtsstaat gegen kriminelle Strukturen, die von den handelnden Personen mit hoher krimineller Energie bewusst abgeschottet und teils hochprofessionell gestaltet werden. Insofern ist das heute vorgelegte Lagebild ein Nachweis für die hervorragende Arbeit unserer Polizistinnen und Polizisten in diesem herausgehobenen Bereich der Kriminalität. Egal, ob Drogen-, Wirtschafts- oder Internetkriminalität - unsere Ermittlerinnen und Ermittler sind bestens ausgebildet, sie kennen die Strukturen der Organisierten Kriminalität sehr genau, und hinter den Ermittlungserfolgen steckt aufwändige und personalintensive Arbeit im Hintergrund. Aktuell sind in Niedersachsen so viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit der Bekämpfung der Organisierten Kriminalität und von komplexen kriminellen Strukturen befasst wie nie zuvor. Diese Investition zahlt sich aus, zur Sicherheit von uns allen."

Auch Justizministerin Havliza betonte: „Die Bekämpfung der Organisierten Kriminalität gehört zu den zentralen Aufgaben der niedersächsischen Justiz. Die Zusammenarbeit mit der Polizei ist gerade in diesem Bereich von besonderer Bedeutung. Staatsanwaltschaften und Polizei kooperieren in Niedersachsen eng und vertrauensvoll miteinander. 

Dies ermöglicht eine effektive Verfolgung von Straftaten in diesem von hoher krimineller Energie geprägten Deliktsfeld. Die Zahlen zeigen: Die niedersächsische Justiz ist in die Verfolgung und gerichtliche Aufarbeitung von OK-Verfahren stark eingebunden. Im Jahr 2019 haben die Staatsanwaltschaften über insgesamt 96 laufende Ermittlungsverfahren berichtet, im Schwerpunkt aus dem Bereich des Rauschgifthandels. Vor den Gerichten wurden insgesamt 32 Strafverfahren abgeschlossen, in denen 81 Angeklagte verurteilt worden sind. Fast alle zum OK-Lagebild berichteten Urteile enthalten Entscheidungen über die Vermögenseinziehung zulasten der Täter. Diese Einziehungen hatten im Jahr 2019 einen Gesamtwert von fast 5 Millionen Euro."  

Wesentliche Inhalte des Lagebildes

Die niedersächsische Polizei ermittelte im Jahr 2019 in 52 Ermittlungsverfahren und damit in neun Verfahren mehr als im Vorjahr. In all diesen Fällen waren niedersächsische Staatsanwaltschaften sachleitend. Neben den von der Landespolizei bearbeiteten Delikten wurden zwölf weitere Ermittlungskomplexe des Bundes unter der Sachleitung niedersächsischer Staatsanwaltschaften geführt. Somit liegt die Gesamtzahl der gemeldeten Verfahren sogar bei 64. Dabei ging es zum größten Teil um den Handel mit oder Schmuggel von Betäubungsmitteln (29 Verfahren). Ein weiterer Schwerpunkt der Ermittlungen lag im Bereich der Eigentumskriminalität (15 Verfahren).

2019 wurde gegen insgesamt 478 Tatverdächtige aus 34 verschiedenen Staaten ermittelt. Tatverdächtige deutscher Nationalität stellten dabei mit 221 Personen den größten Anteil, gefolgt von der türkischen (65) und albanischen (38) Staatsangehörigkeit.

Der Gesamtschaden der Organisierten Kriminalität lag im Jahr 2019 bei gut 32 Millionen Euro. Die geschätzten kriminellen Erträge beliefen sich auf einen Betrag von etwa 16 Millionen Euro und die Summe der gesicherten Vermögenswerte auf knapp sechs Millionen Euro. Die Abschöpfungsquote, also der Anteil der gesicherten Vermögenswerte an den kriminellen Erträgen, lag damit bei über 35 Prozent.

 

Ausgewählte Schwerpunkte der OK-Bekämpfung in Niedersachsen

Eigentumskriminalität

Die Eigentumskriminalität hat im Bereich der Organisierten Kriminalität bereits seit mehreren Jahren einen relativ hohen Anteil. 

Die Anzahl der bearbeiteten Verfahren im Bereich der Eigentumskriminalität stieg von neun Verfahren im Jahr 2018 auf 15 im Jahr 2019 an. Auch die Anzahl der Tatverdächtigen stieg von 98 auf 121. Beispiele für Eigentumskriminalität in diesem Bereich sind etwa die Sprengung von Geldautomaten oder auch Fahrkartenautomaten, oder auch das Aufschlitzen von LKW-Planen, um deren Ladungen zu stehlen - sogar während der Fahrt.  

Clankriminalität

Die Bekämpfung der Clankriminalität respektive krimineller Clanstrukturen bildet seit Jahren einen Schwerpunkt der Kriminalitätsbekämpfung in Niedersachsen. Mit der „Landesrahmenkonzeption zur Bekämpfung krimineller Clanstrukturen" im März 2018 werden landesweit einheitliche Standards gesetzt und ein ganzheitlicher Bekämpfungsansatz verfolgt. Im vergangenen Jahr hat das Niedersächsische Innenministerium erstmals ein umfassendes Lagebild zu diesem Thema öffentlich vorgestellt. Durch eine intensive Zusammenarbeit von Staatsanwaltschaft und Polizei sollen kriminelle Clanstrukturen erfolgreicher und bereits sehr niedrigschwellig bekämpft werden. Dennoch beobachten die Sicherheitsbehörden eine zunehmend wachsende Rolle der Clankriminalität im Kontext der Organisierten Kriminalität.

Im Jahr 2019 wurden zehn OK-Komplexe gemeldet, bei denen die Tatverdächtigen in kriminelle Clanstrukturen eingebunden und/oder Bezüge zu ethnisch abgeschotteten Subkulturen bzw. Familienclans festgestellt wurden (2018: 4).

Insgesamt wurde gegen 65 Tatverdächtige ermittelt (2018: 25). Diese agierten überwiegend im Bereich der Rauschgiftkriminalität.

Innenminister Pistorius: „Auch wenn die Anzahl der Straftaten im Bereich der Clankriminalität im Verhältnis zur Gesamtkriminalität extrem gering ausfällt - kriminelle Clanmitglieder sind gewalttätig, sie bedrohen ihre Konkurrenz genauso wie Angehörige der Polizei. Davor haben viele Menschen Angst! 

Mitglieder aller kriminellen Clans in Niedersachsen treten oft mit großer Respektlosigkeit auf, sie beachten geltende Regeln und Gesetze nicht. Sie bedrohen damit unseren Rechtsstaat und unsere freiheitliche und demokratische Gesellschaft. Darum hat der Kampf gegen die Clankriminalität in Niedersachsen eine extrem hohe Priorität, und wir nutzen dazu alle uns zur Verfügung stehenden Mittel, dazu gehört insbesondere auch eine enge Kooperation mit der Justiz." 

Rauschgiftkriminalität (Drogenkriminalität)

2019 wurde in 29 Verfahren der Drogenkriminalität ermittelt. Damit bildeten diese Verfahren den im Vergleich höchsten Anteil an OK-Verfahren. Insgesamt wurde gegen 229 Tatverdächtige ermittelt. Der steigende Trend bei Verstößen mit Amphetamin und seinen Derivaten sowie Kokain/Crack und Cannabis-Produkten hielt an, dafür verliert Heroin in diesem Zusammenhang immer mehr an Bedeutung. 

Trends in der OK-Bekämpfung

Internationalisierung:

2019 wurden in 41 der insgesamt 64 Verfahren (64 Prozent) sogenannte internationale Begehungsweisen festgestellt, Tendenz: steigend. Hintergrund: Teilweise sind höhere Hierarchieebenen organisierter krimineller Strukturen im Ausland angesiedelt. Ein wesentliches Ziel der Bekämpfung der Organisierten Kriminalität ist es, diese Strukturen zu erkennen und möglichst zu zerschlagen. Hierzu sind intensive Ermittlungen im Ausland und Kooperationen mit den Strafverfolgungsbehörden anderer Länder erforderlich. Um mit dem Trend einer zunehmenden Internationalisierung Schritt zu halten, werden sowohl im Bereich der Justiz als auch im Bereich der Polizei die Wege der internationalen Zusammenarbeit sukzessive weiter ausgebaut. Die Möglichkeiten reichen hier von einem grenzüberschreitenden Austausch von Daten und vorhandenen Erkenntnissen bis hin zu konkreter gemeinsamer Ermittlungsarbeit sowohl in polizeilichen als auch in justiziellen Bereichen. 

Digitalisierung: 

Die Täter machen sich die Möglichkeiten der Digitalisierung im Bereich der OK - wie schon in den vergangenen Jahren immer wieder dargestellt - zunehmend zunutze. 

Sowohl im Bereich von Cybercrime-Ermittlungen als auch in Verfahren, die „klassische" Kriminalität zum Gegenstand haben, müssen Polizei und Justiz Herausforderungen im Handling großer Datenmengen sowie im Umgang mit virtuellen Währungen und genutzter Verschlüsselungs- und Anonymisierungssoftware bewältigen. Die Ermittlungsbehörden begegnen diesen Anforderungen, indem sie ein effektives Informations- und Datenmanagement aufbauen und verstärkt auf die Ermittlungseinheiten unterstützende Fachkräfte und wissenschaftliche Expertise zurückgreifen.  

Schwerpunktsetzungen in Polizei und Justiz

Die Niedersächsische Polizei hat sich bereits seit 2017 im Bereich der Cybercrimebekämpfung mit landesweit inzwischen mehr als 60 IT-Spezialisten, sogenannten Financial Intelligence Officer (FIO), verstärkt. 

Als Ergebnis einer umfangreichen Organisationsüberprüfung werden dabei zum einen die Fachkommissariate OK und Bandenkriminalität in den Zentralen Kriminalinspektionen zusammengelegt, um Kräfte zu bündeln und noch schlagkräftiger zu werden. Darüber hinaus werden aktuell in den Polizeiinspektionen insgesamt 30 sogenannte „Ständige Ermittlungsgruppen" für die Bekämpfung komplexer krimineller Strukturen eingerichtet. Diese werden zwar nicht ausschließlich - aber insbesondere auch - Ermittlungsvorgänge im Kontext von kriminellen Banden und Organisierter Kriminalität bearbeiten. 

Havliza abschließend: „Der Rechtsstaat muss gegenhalten. Er muss auf die Entwicklungen in der Organisierten Kriminalität reagieren. In der Justiz haben wir das in diesem Jahr getan, indem wir in Niedersachsen vier neue Schwerpunkt-Staatsanwaltschaften gegen Clan-Kriminalität eingerichtet haben. Im kommenden Jahr streben wir an, die meist mit OK-Verfahren befassten Strafkammern an den Landgerichten personell zu unterstützen. 20 neue Strafrichterstellen sind dafür vorgesehen. Aber auch rechtspolitisch gibt es noch einiges zu tun. Das Lagebild deutet daraufhin, dass die Regelungen zu einer Verständigung im Strafverfahren, der sogenannte Deal, kaum genutzt werden. Dies dürfte seinen Grund darin haben, dass diese Regelungen inzwischen hochkomplex und kaum praxistauglich ausgestaltet sind. Das ist ein Thema für Berlin, aber Niedersachsen wird das Thema eng begleiten und sich für praxisgerechte Lösungen einsetzen."



„Nein zu Gewalt an Frauen“ – Fahne vor Neuem Rathaus wird am 25.11.2020 gehisst

Anlässlich des diesjährigen Internationalen Tages „Nein zu Gewalt gegen Frauen“ am 25.November präsentiert das Gleichstellungsbüro der Stadt Göttingen zusammen mit dem Frauenforum ein umfangreiches Veranstaltungsprogramm. Coronabedingt finden einige Veranstaltungen online statt, andere wurden verschoben, teilweise mussten bereits geplante Events abgesagt werden.

Der Umsetzungsbericht der Bundesregierung zur sogenannten Istanbul-Konvention gegen Gewalt an Frauen und die kritische Auseinandersetzung damit ist am 24. November 2020 Thema einer Online-Veranstaltung des Juristinnenbundes. Die Veranstaltung beginnt um 18.00 Uhr, eine Anmeldung ist per E-Mail unter veranstaltungen@djb.de erforderlich.

Am Mittwoch, 25. November 2020, werden Göttingens Oberbürgermeister Rolf-Georg Köhler, die stellvertretende Landrätin Maria Gerl-Plein sowie Dagmar Freudenberg für das Frauenforum Göttingen die Fahnen „frei leben – ohne Gewalt“ vor dem Neuen Rathaus hissen.

„Femizide verhindern!“ lautet der Titel eines Vortrags mit anschließendem Austausch am 1. Dezember um 18.00 Uhr im Ratssaal im Neuen Rathaus, Hiroshimaplatz 1 – 4. Hierzu ist eine Anmeldung unter gleichstellungsbuero@goettingen.de erforderlich.

Das gesamte Programm mit allen Informationen ist unter www.gleichstellung.goettinge.de als Download verfügbar.



Öffnungszeiten der AWH an den Feiertagen und zum Jahreswechsel 2020/2021

Entsorgungszentrum Holzminden sowie Wertstoffsammelplatz Bodenwerder

Das Entsorgungszentrum in Holzminden und der Wertstoffsammelplatz in Bodenwerder sind am Donnerstag, den 24. Dezember (Heiligabend), an den Weihnachtsfeiertagen, 25. und 26. Dezember, am 31.12. (Silvester), am 01.01.2021 (Neujahr) sowie am Samstag, den 02.01.2021 geschlossen.

Bauabfalldeponie Delligsen/Grünenplan

Die Deponie mit Wertstoffsammelplatz ist in der Zeit vom 21. Dezember bis einschließlich 2. Januar 2021 geschlossen.

Wertstoffsammelplätze (mit Ausnahme von Bodenwerder)

In den Wintermonaten Dezember bis Februar sind die Wertstoffsammelplätze wie folgt geöffnet:
Bevern, Boffzen, Stadtoldendorf, Polle und Eschershausen:  Samstags von 9.00 – 12.00 Uhr,
jedoch nicht am Samstag, den 02.01.2021


Witterungsbedingte Schließungen der Anlagen  sind im Winterhalbjahr möglich.
In dringenden Fällen sind zusätzliche Öffnungszeiten auf der Deponie Delligsen nach telefonischer Absprache mit der Abfallwirtschaft Landkreis Holzminden, Tel.: 0 55 31-707-151 möglich.



POL-HI: Einbruchsversuch in Groß Düngen

PK BAD SALZDETFURTH (Lö); Im Zeitraum vom vergangenen Freitag, den 20.11.2020, 14:30 Uhr bis zum Sonntag, 22.11.2020, gegen 15:00 Uhr, kam es in einer Firma in Groß Düngen, In den Siebenäckern 7, zu einem Einbruchsversuch. Hier hatten unbekannte die metallene Eingangstür zu einer Werkhalle der Firma mit brachialer Gewalt aufgehebelt. So wäre es den Tätern möglich gewesen in das Innere der Halle zu gelangen. Der Sachschaden an der Tür beträgt schätzungsweise 500,- Euro. Wie der Geschäftsführer der betroffenen Firma der Polizei gegenüber angab, sei aus den Räumlichkeiten der Firma jedoch nichts entwendet worden. Auf Grund der Umstände lässt sich ableiten, dass der/die Täter  bei der Tatausführung gestört worden sind. Die Polizei bittet daher Zeugen die sachdienliche Hinweise zu verdächtigen Personen/Fahrzeugen geben können, sich telefonisch bei dem Polizeikommissariat in Bad Salzdetfurth, unter der Telefonnummer 05063/901-0, zu melden.



Tourismus im September 2020 weiter unter Vorjahresniveau

Landesamt für Statistik Niedersachsen, Pressemitteilung Nr. 113 vom 23.11.2020

HANNOVER. Im September 2020 kamen weniger Gäste nach Niedersachsen und sie buchten weniger Übernachtungen als im September des Vorjahres. Wie das Landesamt für Statistik Niedersachsen (LSN) auf Basis vorläufiger Ergebnisse mitteilt, lag die Zahl der angekommenen Gäste mit gut 1,2 Millionen um ein Fünftel (-20,4%) unter dem Ergebnis des Septembers 2019. Mit mehr als 4,1 Millionen Übernachtungen wurde der Wert des Vorjahresmonats um 11,4% unterschritten. Die darin enthaltenen Übernachtungen ausländischer Gäste gingen noch deutlicher zurück und lagen im September 2020 mit knapp 204.000 um fast die Hälfte (-46,2%) unter dem Septemberergebnis aus 2019.

Wie im Monat August konnte auch im Monat September 2020 allein das Reisegebiet Nordseeküste Zuwächse bei der Zahl der Übernachtungen erzielen. Mit nahezu 952.000 gebuchten Übernachtungen gab es im Vergleich zum September 2019 eine Zunahme um 7,8%. Die Betriebsart Ferienhäuser und -wohnungen konnte wie schon im August Zuwächse vermelden. Diese Unterkünfte verzeichneten mit fast 838 000 Übernachtungen 9,0% mehr als im September 2019.

In den ersten drei Quartalen des Jahres 2020 kamen über 7,3 Millionen Gäste nach Niedersachsen. Im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum waren dies 39,5% weniger. Die Zahl der gebuchten Übernachtungen ging um ein Drittel (-32,7%) auf 24,8 Millionen zurück.

Detaillierte Informationen bis auf Gemeindeebene sind in circa 14 Tagen in der LSN Online-Datenbankunter der EVAS-Systematik 45412 Monatserhebung im Tourismus abrufbar.



POL-HI: Einbruch in ein Geschäft

HILDESHEIM-(kri)-Zwischen dem 20.11.2020, 17:00 Uhr und dem 21.11.2020, 08:50 Uhr begaben sich unbekannte Täter in den rückwärtigen Bereich eines An- und Verkaufsgeschäftes in der Steuerwalder Straße in Hildesheim. Über den Hinterhof gelangten sie zu einem Tor, welches die Unbekannten gewaltsam öffneten. Anschließend gingen sie durch die dortigen Lagerräume in den Verkaufsbereich. Im Verkaufsraum wurden dann Schlösser von Türvitrinen durchtrennt und Gegenstände, u.a. ein Ladegerät und Spielekonsolen, aus den Vitrinen und den Auslagen entwendet. Zudem öffneten sie die Registrierkasse und nahmen das Bargeld mit auf ihre Flucht.

Zeugen, die zu der Tat oder den Tätern Angaben machen können, werden gebeten, sich mit der Polizei Hildesheim unter der Telefonnummer 05121-939-115 in Verbindung zu setzen.



Elternbefragung zur Kinderbetreuung startet

Der Landkreis Hameln-Pyrmont und die kreisangehörigen Städte und Gemeinden wollen den Bedarf an Kindertagespflege-, Krippen- und Kindergartenplätzen möglichst passgenau planen. Bereits am Ende der vergangenen Woche sind daher Postkarten an die Erziehungsberechtigten von Kindern im Alter zwischen 0 und 5 Jahren verschickt worden, mit denen die Eltern an einer Onlinebefragung zu diesem Thema teilnehmen können.

Über einen aufgedruckten QR-Code gelangen die Eltern zu einem Online-Fragebogen, der nur wenige Minuten Zeit in Anspruch nimmt. Alternativ kann der Fragebogen auch über den Web-Browser unter https://arcg.is/9b5XD abgerufen werden. Eltern, die mehr als ein Kind im Alter zwischen 0 und 5 Jahren haben, werden gebeten, für jedes Kind einmal an der Abfrage teilzunehmen. Die Teilnahme ist bis zum 31.12.2020 möglich.

Der Landkreis-Hameln-Pyrmont bittet die angeschriebenen Eltern darum, sich wenige Minuten für die Beantwortung der Fragen Zeit zu nehmen. Dies hilft dem Landkreis sowie den kreisangehörigen Städten und Gemeinden dabei, den Familien ein passgenaues und an den Bedürfnissen der Eltern orientiertes Betreuungsangebot zur Verfügung zu stellen.

Für Fragen rund um die Befragung steht Michaela Schrader unter 05151/903-3211 odermichaela.schrader@hameln-pyrmont.de zur Verfügung.



Penisverkrümmung ist nicht lebensbedrohlich

Celle, den 23. November 2020

Wenn es für eine Krankheit keine zugelassene Behandlungsmethode bei Kassenärzten mehr gibt, kann die Gesetzliche Krankenversicherung (GKV) in extremen Ausnahmefällen auch unkonventionelle Methoden übernehmen. Hierzu hat das Landessozialgericht Niedersachsen-Bremen (LSG) entschieden, dass eine induratio penis plastica (Penisverkrümmung) keinen solchen Ausnahmefall darstellt. 

Geklagt hatte ein 59-jähriger Mann aus dem westlichen Niedersachsen, der an einer angeborenen Penisverkrümmung leidet. Von seiner Krankenkasse verlangte er die Kostenübernahme von rd. 14.000 € für eine sog. Grafting-Operation bei einem Privatarzt. Er verwies auf einen erheblichen psychischen Leidensdruck und die Dringlichkeit der OP.

Die Kasse lehnte den Antrag ab. Leistungen von Privatärzten dürften von der GKV nicht übernommen werden. Außerdem sei die Behandlungsmethode nicht anerkannt. In solchen Fällen käme eine Kostenübernahme nur in schweren Ausnahmefällen wie lebensbedrohlichen oder vergleichbaren Erkrankungen in Betracht. 

Demgegenüber meinte der Mann, dass eine solche Erkrankung bei ihm vorliege. Denn bei fehlender Behandlung drohten in mehr als der Hälfte der Fälle dauerhafte Erektionsstörungen. Damit sei der Verlust einer herausgehobenen Körperfunktion zu befürchten. 

Das LSG hat die Rechtsauffassung der Krankenkasse bestätigt. Zur Begründung hat es ausgeführt, dass nicht anerkannte Behandlungsmethoden bei Privatärzten grundsätzlich nicht von der GKV zu übernehmen seien. Es liege auch kein Ausnahmefall vor. Denn eine bislang nur leichte Beeinträchtigungen der Erektion eines 59-jährigen Mannes sei weder lebensbedrohlich noch wertungsmäßig damit vergleichbar. Eine Einschränkung der Lebensqualität reiche nicht aus. Sie könne nicht als drohender Verlust einer herausgehobenen Körperfunktion qualifiziert werden zumal auch die OP selbst ein gesteigertes Risiko von postoperativen Erektionsstörungen beinhaltet. Im Übrigen dürften psychische Leiden auch nur psychiatrisch bzw. psychotherapeutisch auf Kosten der GKV behandelt werden. 

Landessozialgericht Niedersachsen-Bremen,  Urteil vom 17. November 2020 - L 16 KR 143/20 , veröffentlicht bei www.sozialgerichtsbarkeit.de; Vorinstanz: SG Oldenburg



POL-HI: Hildesheim/B6 - Kanthölzer auf der B6 verloren

Hildesheim - B6 (jb) Ein Unbekannter Verkehrsteilnehmer verlor am Freitag, 20.11.2020, gg. 16.00 Uhr auf der B6 zwischen Hildesheim und Hasede, kurz nach der Stichkanalbrücke, Kanthölzer. Eine nachfolgende Hannoveranerin überfuhr ein Kantholz, wodurch Sachschaden an ihrem BMW entstand. Die Höhe des Schadens wird auf 300 Euro geschätzt. Der Verlierer konnte unerkannt flüchten. Im weiteren Verlauf wurden in Groß Förste weitere ähnliche Hölzer auf der Fahrbahn festgestellt, die durch die Polizei entfernt wurden. Die Polizei bittet Zeugen, die Hinweise zu dem Verlierer der Kanthölzer geben kann, die Polizei zu kontaktieren, Tel.: 05121/9390.



 

Infektionsgeschehen Landkreis Hameln-Pyrmont am 22. November 2020

Im Landkreis Hameln-Pyrmont sind aktuell 285 Personen mit SARS-CoV-2 infiziert, 10 davon werden stationär behandelt. Die Gesamtzahl der Erkrankten seit Beginn der Pandemie liegt bei 984 (+30 zum Vortag) Fällen. Als genesen gelten 683 Personen. Verstorben sind 16 Personen.

Die 7-Tagesinzidenz ist hier zu finden:https://www.apps.nlga.niedersachsen.de/corona/iframe.php

Gesamtzahl der bisher gemeldeten Fälle verteilt auf das Kreisgebiet:

Aerzen

50

Bad Pyrmont

175

Coppenbrügge

18

Emmerthal

34

Hameln

383

Hess. Oldendorf

153

Salzhemmendorf

60

Bad Münder

108

(Bei 3 Fällen ist die Adresse noch unbekannt.)

Die akut erkrankten Personen verteilen sich wie folgt auf das Kreisgebiet:

Aerzen

12

Bad Pyrmont

85

Coppenbrügge

2

Emmerthal

13

Hameln

103

Hess. Oldendorf

29

Salzhemmendorf

19

Bad Münder

19

(Bei 3 Fällen ist die Adresse noch unbekannt)

Fälle der Kategorie 1 in angeordneter häuslicher Quarantäne:

Aerzen

43

Bad Pyrmont

104

Coppenbrügge

18

Emmerthal

50

Hameln

211

Hess. Oldendorf

63

Salzhemmendorf

31

Bad Münder

44

(Bei 7 Kontakten sind die Adressen bisher unbekannt!)

Aktuelle Informationen im Zusammenhang mit dem Coronavirus sind hier www.hameln-pyrmont.de/corona zu finden.



POL-NOM: Mehrere Kleingärten angegangen

37154 Northeim, Am Lohgraben, Gartenkolonie "Auf dem Bären", Samstag, 22.11.2020, 13:00 Uhr (Meldezeit)

Northeim (Gro)

Am Samstag, gegen 13:00 Uhr, wurde bekannt, dass mehrere Parzellen der Kleingartenkolonie "Auf dem Bären" angegangen worden seien. Vor Ort konnten die eingesetzten Beamten/-innen bislang an vier Gartenparzellen Beschädigungen feststellen. Demnach wurde versucht, u.a. in dortige Gartenhäuser einzudringen. Ein Zugangstor zu einer Parzelle wurde entwendet, ob weiterer Entwendungsschaden vorliegt, ist bislang unbekannt, da die betroffenen Parzellennutzer noch nicht ermittelt/erreicht werden konnten.

Mögliche Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei Northeim (Tel. 05551-70050) zu melden.



POL-NOM: Kleinkraftrad ohne Pflichtversicherung geführt

37186 Moringen, Deichstraße, Samstag, 21.11.2020, 14:30 Uhr,

Fredelsloh (Gro)

Zu o.g. Zeit befuhr eine zivile Funkstreife der PI Northeim die Ortschaft Fredelsloh. In der Deichstraße wurden die eingesetzten Beamten/-innen auf einen "Rollerfahrer" aufmerksam, welcher keinen Schutzhelm trug. Bei der anschließenden Kontrolle des 17-jährigen Fahrzeugführers stellte sich heraus, dass für das KKR kein gültiger Versicherungsschutz besteht. Ein Ermittlungsverfahren wurde eingeleitet.

 
 
 
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