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News der Region


Geschwindigkeitskontrollen im Kreisgebiet

Mobile Messungen in der 8. Kalenderwoche 2021

Northeim (lpd). In der Woche vom 22. bis zum 28. Februar 2021 ist in folgenden Bereichen mit Geschwindigkeitskontrollen durch den Landkreis Northeim zu rechnen:

Montag: Raum Northeim

Dienstag: Raum Dassel

Mittwoch: Raum Katlenburg-Lindau

Donnerstag: Raum Kalefeld

Freitag: Raum Uslar

Die semistationäre Messanlage „Alice“ wird voraussichtlich von Montag bis Donnerstag im Raum Katlenburg-Lindau und von Freitag bis voraussichtlich Montag der Folgewoche (KW 9) im Raum Uslar eingesetzt.

Im gesamten Kreisgebiet muss darüber hinaus mit weiteren Kontrollen (durch fest installierte Messanlagen und auch die Polizei) gerechnet werden. Zu hohe Geschwindigkeiten sind nach wie vor die häufigste Todesursache im Straßenverkehr, bitte bleiben Sie achtsam.

Halbseitige Sperrung und Gehwegvollsperrung der Bodelschwinghstraße in Alfeld (Leine)

Die Bodelschwinghstraße in Alfeld (Leine) wird bis voraussichtlich 26.02.2021 auf Höhe des Grundstücks Nr. 2 halbseitig gesperrt – der Verkehr wird an der Baustelle vorbeigeleitet. Die Fußgänger werden auf die gegenüberliegende Gehwegseite geleitet. Grund der Arbeiten ist der Neubau eines Seniorenpflegezentrums. Das Ordnungsamt der Stadt Alfeld (Leine) weist ausdrücklich darauf hin, dass rechtswidriges Parken im Bereich des Wohngebiets „Hackelmest“, insbesondere in und vor Kurvenlagen sowie ortsfesten Haltverbotszonen, verstärkt kontrolliert und geahndet wird.


B 6: Baumfällarbeiten für den Bau einer Lärmschutzwand im Bereich Kuhlenkamp starten

Verkehrsbehinderungen, ab Mittwoch, 17. Februar

Goslar. Auf der Bundesstraße 6 in Fahrtrichtung Bad Harzburg wird ab Mittwoch, 17. Februar 2021 zwischen der Abfahrt Hildesheimer Straße und der Abfahrt Krankenhaus jeweils werktags in der Zeit von ca. 7 - 18 Uhr eine einstreifige Verkehrsführung eingerichtet. Diese Verkehrsführung wird für Baumfällarbeiten zum Bau einer Lärmschutzwand an der Bundesstraße notwendig. Die Fahrtrichtung Hildesheim/A7 ist von diesen Arbeiten nicht betroffen.

Wie die Behörde weiter mitteilt, werden die Rodungsarbeiten voraussichtlich bis einschließlich Dienstag, 23. Februar andauern. Die eigentlichen Arbeiten zum Bau der Lärmschutzwand starten dann voraussichtlich ab Mitte März mit der Herstellung einer Baustraße auf den Anliegergrundstücken Kuhlenkamp. Die gesamten Bauarbeiten werden etwa bis Ende Mai 2021 abgeschlossen sein.

Während der Baumfällarbeiten kann es ggf. zu weiteren Verkehrsbehinderungen kommen.

Die Gesamtkosten in Höhe von 500.000 Euro werden vom Bund betragen.

Witterungsbedingte Verzögerungen sind grundsätzlich möglich.

Die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr dankt allen Anwohnern und Verkehrsteilnehmern für ihr Verständnis.



POL-NOM: Beim Vorbeifahren geparktes Auto beschädigt

Dassel-Lauenberg(pap) Am Donnerstag, 25.02.2021, wurde ein Einwohner aus Lauenberg Zeuge einer Verkehrsunfallflucht. Der 66 jährige konnte erkennen, wie ein Pkw der Marke VW mit NOM-Kennzeichen einen in der Sollingstraße geparkten Pkw am linken Außenspiegel beim Vorbeifahren beschädigte und weiter Richtung Hoppensen fuhr. Obwohl der Zeuge noch laut rief und hinter dem  Auto herwinkte, setzte der Fahrer seine Fahrt unbeirrt fort. Allerdings konnte das Kennzeichen notiert und der Polizei übermittelt werden. Die Ermittlungen in Bezug auf den Fahrer laufen. Der Schaden beträgt rund 250,-Euro



Stadt Göttingen verleiht Ehrenmedaille an Professor Gerd Litfin

Die Stadt Göttingen wird die Ehrenmedaille an Professor Dr. Gerd Litfin verleihen. Das hat der Rat der Stadt entschieden. Eine feierliche Übergabe der Ehrenmedaille wird erfolgen, sobald es die Corona-Lage zulässt. Die Ehrenmedaille der Stadt Göttingen kann an Personen verliehen werden, die sich in besonderer Weise oder in langen Jahren im öffentlichen Leben, auf dem Gebiet der Kultur, der Wissenschaft sowie in der ehrenamtlichen Arbeit Verdienste um die Stadt Göttingen erworben haben. Auf Gerd Litfin treffen diese Kriterien in hervorzuhebendem Umfang zu.

Professor Litfin habe sich, so die Begründung für die Verleihung, in besonderer Weise um den Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort Göttingen verdient gemacht. So habe er vielfach die Initiative ergriffen und Aktivitäten umgesetzt, mit denen er die Göttinger Wirtschaft und Wissenschaft in ihrer Entwicklung unterstützt und vorangetrieben hat. Sein Engagement finde im besonderen Maße regional statt, sei aber auch auf nationaler Ebene von großer Bedeutung. 1983 trat Litfin in die Geschäftsleitung der Göttinger Firma Spindler & Hoyer, die spätere Linos-Gruppe, ein. Diese führte Litfin als Vorstandsvorsitzender im Jahr 2000 an die Börse. Im Zuge der Übernahme durch die Qioptiq Group übernahm er den Vorsitz des Aufsichtsrats. Von 2008 bis 2010 war er Präsident der Deutschen Physikalischen Gesellschaft, mit 65.000 Mitgliedern der größten Physikergemeinschaft weltweit.

Der Rat der Stadt Göttingen attestiert Professor Litfin, ein herausragender Wissenschaftler mit beispiellosem Weitblick auch in den wirtschaftlichen Bereich hinein zu sein. Neben seinen Funktionen als Vorstandsvorsitzender und Hauptgesellschafter der Linos AG lehrte er am Fachbereich Physik der Universität Hannover, war Mitbegründer und Mitglied der Errichtungskommission des Fachbereiches Physik-, Mess- und Feinwerktechnik der Fachhochschule Hildesheim/Holzminden/Göttingen (HAWK). Außerdem arbeitete er mehr als 25 Jahre als Vorsitzender des Fördervereins Fachhochschule Göttingen. Neben Mitgliedschaften im Senat der Helmholtzgemeinschaft und dem Kuratorium der Volkswagenstiftung war er unter anderem Sprecher der Initiative „Deutsche Agenda Optische Technologien für das 21. Jahrhundert“ und von 1995 bis 2018 Vorsitzender des Kuratoriums des Max-Planck-Institut für biophysikalische Chemie.

Über mehrere Jahre begleitet er als Vorstandsmitglied die Internationalen Händel-Festspiele Göttingen. Nach dem Wegfall der Zonenrandförderung konnte er in erheblichem Umfang Sponsoren und Spender gewinnen und so zum Erhalt der Festspiele beitragen.

Im Dezember 2006 gründete er gemeinsam mit seiner Frau die gemeinnützige Susanne und Gerd Litfin Stiftung. Die Stiftung hat vier Fördersäulen: Wissenschaft und Forschung, Kunst und Kultur, Bildung und Erziehung sowie Kirche und Sozialeinrichtungen. Mehr als 600.000 Euro sind seit der Gründung in fast150, innovative, gemeinnützige Projekte geflossen.

Seit 2016 vergibt die Susanne und Gerd Litfin Stiftung außerdem einen Preis, mit dem von ehrenamtlich arbeitenden Menschen begründete Initiativen mit nachhaltiger Wirkung im südniedersächsischen Raum ausgezeichnet werden. Er ist mit 5.000 Euro und einer Bronzeskulptur dotiert. Nachhaltigkeit ist erklärtes Ziel der Förderungen, die langfristige Wirkung ist für die Stifter ein zentrales Element.

Professor Litfin wurde im Jahr 2004 mit dem Verdienstkreuz am Bande der Bundesrepublik Deutschland und 2011 mit dem Verdienstkreuz 1. Klasse ausgezeichnet. Im Jahr 2015 erhielt er den HAWK-Preis.



Gemeinsam zum Update für Kommunen und Verwaltungen

Projekt UpdateDeutschland ruft Bürgerinnen und Bürger zum Mitmachen auf

Mit dem Projekt UpdateDeutschland startet heute ein deutschlandweit vernetztes Zukunftslabor, in dem Bürgerinnen und Bürger und Akteure aus Wirtschaft, Wissenschaft, Zivilgesellschaft und Staat gesellschaftliche Herausforderungen für Verwaltungen und Kommunen gemeinsam identifizieren. Anschließend entwickeln sie innovative und nachhaltige Lösungsansätze, die in Pilotprojekten getestet und mit funktionierenden Lösungen passgenau umgesetzt werden können. 

Digitalisierungsminister Dr. Bernd Althusmann: „Niedersachsen ist ein Land der Innovationen und lebt eine aktive Startup-Kultur. UpdateDeutschland bietet uns die Gelegenheit, digital und vernetzt in Niedersachsen und darüber hinaus bestehende Herausforderungen anzugehen. Welches die drängendsten Probleme der Kommunen und Verwaltungen sind, können meist diejenigen am besten sagen, die direkt betroffen sind. Deshalb fragt UpdateDeutschland bewusst alle Bürgerinnen und Bürger, wo Handlungsbedarf besteht."

Über eine digitale Plattform können sowohl gegenwärtige Herausforderungen, als auch bereits existierende Lösungsansätze und neue Ideen eingebracht werden. Zusammengebracht werden diese vom 19. bis 21. März 2021 beim digitalen "48-Stunden-Sprint", einem öffentlichen Hackathon. Alle Interessierten treffen in verschiedenen Handlungsfeldern zusammen und arbeiten an praktikablen Lösungen: Von Verbraucherschutz, digitaler Verwaltung und lebenslangem Lernen über Antidiskriminierung und politischer Teilhabe bis hin zu Pflege und Gesundheit. Im anschließenden Umsetzungsprogramm von April bis August 2021 werden ausgewählte Lösungen in Pilotprojekten umgesetzt. 

„Die Lösungen für die gesellschaftlichen Herausforderungen können neue Idee sein, aber auch bereits existierende und gut funktionierende Lösungen erhalten so eine Plattform. Wir müssen das Rad nicht jedes Mal neu erfinden, denn vielleicht hat eine Gemeinde im Süden von Deutschland schon eine Lösung für genau das Problem, das eine Kommune in Niedersachsen beschäftigt. So schaffen wir mit UpdateDeutschland ein deutschlandweit vernetztes und lebendiges Reallabor, in dem regionale Bedürfnisse mit den bestehenden Lösungen vernetzt werden und so passgenaue Lösungen umgesetzt werden können", sagt Althusmann.

UpdateDeutschland steht unter der Schirmherrschaft des Bundeskanzleramts und wird von den Landesregierungen Niedersachsen, Baden-Württemberg, Hamburg, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Saarland und Schleswig-Holstein unterstützt. 

Der Anmeldezeitraum für den 48h-Sprint von UpdateDeutschland läuft bis zum 18. März 2021 unter www.updatedeutschland.org . Noch bis zum 17. März 2021, 12.00 Uhr, können dort auch Herausforderungen und Lösungsideen eingestellt werden.



 

Die Klimaschutzagentur Landkreis Hildesheim bringt einen
Nachhaltigen Veranstaltungskalender auf den Weg

Zahlreiche nachhaltige (Online)-Veranstaltungen auf einen Blick

Die Umwelt und das Klima müssen umfassend geschützt werden. Der Wandel bzw. das Bewusstsein für unsere Umwelt bzw. den Klimaschutz gelingt nur dann, wenn wir die Ökologie, Ökonomie und die Sozialen Säulen der Nachhaltigkeit wieder mehr in den Fokus rücken. Im Landkreis Hildesheim gibt es zahlreiche Veranstaltungen und Akteure zu diesen Themen, auch wenn die Durchführung der Veranstaltungen pandemiebedingt derzeit nur im Onlineformat stattfinden kann.

Ab sofort können Vereine, Verbände, Kommunen bzw. nicht gewinnorientiert Organisationen aus dem Landkreis Hildesheim ihre Termine rund um die Themen Klimaschutz, Umweltschutz und Nachhaltigkeit auf der Homepage der Klimaschutzagentur Landkreis Hildesheim veröffentlichen. Die Klimaschutzagentur als gemeinnützige Institution dient dabei als regionaler Ansprechpartner und Organisator des Kalenders.

Die Veranstalter sind für die Inhalte und für die Organisation der jeweiligen Veranstaltung selbstverantwortlich, der Veranstaltungskalender dient als thematischer Multiplikator und Vernetzungsplattform. Jeder Veranstalter kann sich mit einem Steckbrief vorstellen und seine inhaltlichen Schwerpunktthemen hervorheben. Die Idee für so einen gesammelten thematischen Kalender entstand in dem Netzwerk öko, fair & mehr. Dort haben die Mitglieder festgestellt, wie viele eigene Veranstaltungen sie zum Thema Nachhaltigkeit anbieten, dass eine gemeinsame Plattform den Austausch erleichtern würde und somit auch mehr Menschen erreicht werden könnten.

Der Kalender wie auch diverse Infos zu den gemeinnützigen Veranstaltern aus dem Landkreis Hildesheim sind unter www.klimaschutzagentur-hildesheim.de/termine zu finden.



Corona-Pandemie: 272 Menschen aktuell mit dem Corona-Virus infiziert; Inzidenzwert der Neuinfektionen liegt bei 32,5

272 Menschen in Stadt und Landkreis Göttingen sind aktuell mit dem SARS-CoV-2-Virus infiziert. Der Inzidenzwert liegt laut maßgeblichem Lagebericht des Landes heute (Donnerstag, 25. Februar 2021) bei 32,5. Die Gesamtzahl bislang bestätigter Covid-19 Fälle im Landkreis Göttingen steigt auf 5.420. Davon gelten 4.952 Personen als von der Infektion genesen, 196 Menschen sind in Verbindung mit Covid-19 gestorben.

Aufgrund des dynamischen Infektionsgeschehens gelten die Maßnahmen der Corona-Landesverordnung zur Eindämmung der Corona-Pandemie. Sie enthält unter anderem die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung an allen Örtlichkeiten unter freiem Himmel, an denen sich viele Menschen auf engem Raum aufhalten. Das Gesundheitsamt für die Stadt und den Landkreis Göttingen hat Bereiche sowie Zeiträume für die Maskenpflicht per Allgemeinverfügung festgelegt. Diese ist veröffentlicht im Amtsblatt für den Landkreis Göttingen Nr. 83/2020 und im Amtsblatt der Stadt Göttingen Nr. 58/2020.

Lage in Städten und Gemeinden (Gesamtzahl Fälle / aktuell Infizierte)

 

  • Flecken Adelebsen (80 / 1)
  • Gemeinde Bad Grund (Harz) (88 / 2)
  • Stadt Bad Lauterberg im Harz (190 / 6)
  • Stadt Bad Sachsa (139 / 6)
  • Flecken Bovenden (128 / 4)
  • Samtgemeinde Dransfeld (87 / 3)
  • Stadt Duderstadt (758 / 59)
  • Gemeinde Friedland (102 / 4)
  • Samtgemeinde Gieboldehausen (312 / 42)
  • Gemeinde Gleichen (109 / 4)
  • Stadt Göttingen (1.759 / 61)
  • Stadt Hann. Münden (535 / 34)
  • Samtgemeinde Hattorf am Harz (135 / 3)
  • Stadt Herzberg am Harz (340 / 10)
  • Stadt Osterode am Harz (250 / 7)
  • Samtgemeinde Radolfshausen (88 / 11)
  • Gemeinde Rosdorf (141 / 4)
  • Gemeinde Staufenberg (102 / 4)
  • Gemeinde Walkenried (77 / 7)



Pilotprojekte zur Covid-Schutzimpfung starten in Niedersachsen - Hausärztinnen und Hausärzte impfen in Praxen und in der häuslichen Umgebung

In Niedersachsen werden zeitnah erste Hausärztinnen und Hausärzte Patientinnen und Patienten gegen Covid-19 impfen. Am 26. Februar starten im Landkreis Osnabrück vier Pilotpraxen mit Impfhausbesuchen ihrer nicht mehr mobilen Patientinnen und Patienten, die über 80 Jahre alt sind. 

Am 1. März beginnen zudem zwei Praxen in der Stadt und der Region Hannover sowie jeweils eine Praxis in der Wesermarsch, im Landkreis Uelzen und im Landkreis Leer in einem weiteren Modell mit den Impfungen von impfberechtigten Personen unter 65 Jahren in ihren Praxen in Ergänzung zu den regionalen Impfzentren.

„Um insbesondere die Logistik und Lagerung der Impfstoffe und die technischen Abläufe einmal durchzuspielen und Erfahrungen mit der praktischen Umsetzung im Alltag zu sammeln, starten wir zunächst eine kurze Erprobungsphase von etwa maximal zwei Wochen in den neun Pilotpraxen. Voraussichtlich ab April können dann deutlich mehr Praxen in Niedersachsen mit im Boot sein", erklärt Gesundheitsministerin Dr. Carola Reimann.

Ein entsprechendes Konzept haben das Niedersächsische Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung und die Kassenärztliche Vereinigung Niedersachsen (KVN) vereinbart.

In den nun startenden Modellprojekten werden die beteiligten Praxen von den Impfzentren wie mobile Impfteams behandelt und von diesen mit Impfstoff beliefert. „Diese Pilotprojekte sollen als Initialzündung dienen für eine später folgende flächendeckende Impfung mobiler Patienten in unseren Praxen. Rund 9.000 Arztpraxen stehen in Niedersachsen bereit, einen ganz essenziellen Beitrag zu leisten für die Durchimpfung der Bevölkerung", sagt dazu Mark Barjenbruch, Vorstandsvorsitzender der KVN.

Mit den vier Hausarztpraxen in Osnabrück wird die Impfung nicht mobiler Patientinnen und Patienten aus der Gruppe der über 80-Jährigen erprobt. „Die Hausärzte wissen am besten, welche ihrer Patienten für das Impfen gegen COVID-19 in der Häuslichkeit infrage kommen. Die Priorisierung der über 80-Jährigen wird von der Praxis vorgenommen. Verwendet wird dabei ausschließlich der Biontech/Pfizer-Impfstoff", so Barjenbruch. 

Der stellvertretende KVN-Vorsitzende Dr. Jörg Berling ergänzt „Wir freuen uns sehr, dass die teilnehmenden Praxen demnächst ihren immobilen Hausbesuchspatienten ein Impfangebot gegen COVID-19 zu Hause durch ihre vertraute Hausarztpraxis unterbreiten können. Die Impfungen in den Praxen werden uns wertvolle Aufschlüsse über die zukünftigen Impfprozesse in den niedersächsischen Arztpraxen bringen."

„Die Durchführung der Covid-Schutzimpfungen in den Praxen der niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte ist ein elementarer Baustein und extrem wichtig für den Fortgang der Impfkampagne", begrüßt Frau Ministerin Dr. Reimann die Modellprojekte. „Insbesondere, wenn ab dem zweiten Quartal deutlich größere Mengen der zugelassenen Impfstoffe zur Verfügung stehen und möglicherweise noch weitere, neue Impfstoffe hinzukommen, sind die zahlreichen Fach- und Hausarztpraxen unverzichtbar, um möglichst viele Menschen in Niedersachsen möglichst schnell zu impfen. Dabei ist auch der Bund gefordert, ein Verfahren zu etablieren, das ermöglicht, die Praxen direkt mit Impfstoff zu versorgen und das die organisatorischen Hürden bei der Terminvergabe deutlich absenkt."



POL-HM: Zeugen nach Unfallflucht gesucht

  Im Zeitraum von Montag (22.02.2021; 16:00 Uhr) bis Dienstag (23.02.2021; 06:20 Uhr) kam es in der Koppenstraße in Hameln zu einer Verkehrsunfallflucht.  

Der unfallbeschädigte Pkw, ein roter BMW 220i parkte ordnungsgemäß vor dem Grundstück Koppenstraße 73.  

Der BMW wurde am Stoßfänger vorn links beschädigt  

Der Schaden wird auf 1500 Euro geschätzt.  

Ein Verursacher befand sich nicht mehr vor Ort.  

Die Polizei Hameln sucht Zeugen zu dieser Unfallflucht (Tel.: 05151/933-222). 



Neue Broschüre für Senioren ab sofort erhältlich

Gemeinsam mit der BVB-Verlagsgesellschaft hat der Landkreis Hameln-Pyrmont eine neue Senioren-Informationsbroschüre erstellt, die in einem modernen, hochwertigen Layout aktuelle Fakten sowie wichtige Adressen der Region für Senioren und Seniorinnen präsentiert.
Die Broschüre „Älter werden im Landkreis Hameln-Pyrmont“ versteht sich als Leitfaden und Orientierungshilfe für die ältere Generation und ihre Angehörigen und zeigt, welche Hilfen ältere Menschen in Anspruch nehmen können, stellt Pflegeeinrichtungen vor, gibt Hinweise zu rechtlichen und finanziellen Fragen und enthält wichtige Adressen und Informationen rund ums Älterwerden.

Auf der Homepage des Landkreises ist der Ratgeber online hier Suche / Landkreis Hameln-Pyrmont (hameln-pyrmont.de) zu finden. Die Druckausgabe ist u. a. im Hamelner Kreishaus erhältlich.

Viele heimische Unternehmen haben die Gelegenheit genutzt, sich in dieser multimedialen Publikation werbewirksam und dauerhaft zu präsentieren.    
Zudem besteht eine Verlinkung der Anzeigen aus der Online-Publikation zur Homepage des inserierenden Unternehmens.

Mit der klimaneutralen Produktion dieser Broschüre trägt der Landkreis übrigens aktiv zum Klimaschutz bei. Dieses Engagement wird durch ein individuelles Zertifikat sowie eine entsprechende Kennzeichnung des Produkts bestätigt.

Herausgegeben wurde die Senioren-Informationsbroschüre von der BVB-Verlagsgesellschaft, die seit mehr als 25 Jahren kommunale Publikationen erstellt. Der Landkreis Hameln-Pyrmont und die BVB-Verlagsgesellschaft mbH bedanken sich bei allen beteiligten Unternehmen für die freundliche Unterstützung bei der Umsetzung dieses Projektes.



Rote Straße: Bauarbeiten werden fortgesetzt

Die Bauarbeiten in der Roten Straße in Göttingen werden am Montag, 1. März 2021, fortgesetzt. Der Abschnitt zwischen Weender Straße und Jüdenstraße wird dafür voraussichtlich bis Sonnabend, 3. April 2021, gesperrt. Der Straßenabschnitt erhält dann seinen endgültigen Belag.

Vorausgegangen waren im vergangenen Jahr Kanal- und Straßenbauarbeiten. Dabei wurden die Regen- und Schmutzwasserleitungen unterhalb der Fahrbahn und bis in die Gebäude erneuert. Sämtliche Wasser- und Gasleitungen wurden ersetzt. Zudem wurde das Fernwärmenetz in der Roten Straße erweitert und neu verlegt.

Dass schon jetzt alle Gebäude einen Fernwärmeanschluss erhalten, wurde während der laufenden Bauarbeiten entschieden: Es sollte vermieden werden, dass nachträglich zusätzliche Leitungsarbeiten erforderlich werden. Dies sowie Lieferschwierigkeiten und neue Arbeitssicherheitsvorkehrungen im Zuge der Corona-Pandemie trugen dazu bei, dass die Bauarbeiten im vergangenen Winter nicht abgeschlossen werden konnten.

Weitere Informationen zum Ausbau der Roten Straße gibt es auf der Homepage der Stadt Göttingen.



Veranstaltungsreihe Arbeit und Dialog: Weil kommt nach Holzminden !

Neben Besuch des Gesundheitsamtes lädt der Ministerpräsident auch zum Bürgerdialog ein

Stephan Weil kommt nach Holzminden. Im Rahmen seiner Veranstaltungsreihe "Arbeit und Dialog" möchte der niedersächsische Ministerpräsident am Donnerstag, den 11. März die Arbeit des Gesundheitsamtes im Landkreis Holzminden genauer kennenlernen und in verschiedene Bereichen der konkreten alltäglichen Pandemiebekämpfung hier vor Ort hineinblicken. Wie bei der Veranstaltungsreihe üblich, haben alle Bürger*innen und Bürger des Landkreises dabei auch Gelegenheit, in den Dialog mit dem Ministerpräsidenten zu treten. Aufgrund der Pandemie ist das jedoch nur digital möglich.

Corona bestimmt seit über einem Jahr das Zusammenleben der Menschen in Niedersachsen. Die Gesundheitsämter haben eine Schlüsselrolle in der Bekämpfung der Pandemie. Im letzten Jahr haben sich die Aufgaben und Anforderungen an den öffentlichen Gesundheitsdienst spürbar verändert. Seit Monaten arbeiten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Gesundheitsämter bis an ihre Belastungsgrenzen, um Infizierte und ihre engen Kontaktpersonen zu ermitteln und Quarantänemaßnahmen zu überwachen. Grund genug für den niedersächsischen  Regierungschef, sich über die Herausforderungen des öffentlichen Gesundheitsdienstes in der Arbeit zur Eindämmung des Coronavirus näher zu informieren und dabei insbesondere auch einmal bei der Kontaktverfolgung mitarbeiten.

Im zweiten Teil des nachmittäglichen Besuches soll dann aber auch der Dialog mit den Bürger*innen und Bürgern des Landkreises nicht zu kurz kommen. Ab 18 Uhr steht der Ministerpräsident allen Interessierten Rede und Antwort.  

Für die Bürgerinnen und Bürger gibt es zwei Möglichkeiten, um an dem Dialog teilzunehmen:

1. Sie melden sich auf www.protokoll-nds.de/buergerdialog zur Videokonferenz an. Den Einwahllink für die Videokonferenz bekommen alle Interessierten zwei Tage vorher zur Verfügung gestellt. Bei der Videokonferenz haben die Teilnehmenden dann die Möglichkeit, dem Ministerpräsidenten ihre Fragen direkt live zu stellen.
 
2. Über den Facebookaccount des Niedersächsischen Ministerpräsidenten https://www.facebook.com/Ministerpraesident.Stephan.Weil/ oder den Youtubekanal der Niedersächsischen Staatskanzlei https://www.youtube.com/watch?v=_Z8MVDnWkP8&feature=youtu.be kann gestreamt werden. Bei beiden Accounts haben interessierte Bürger die Möglichkeit, über die Chatfunktion Fragen zu stellen.



POL-HI: Falsche Wasserwerker bestehlen Seniorin

HILDESHEIM (jpm) Am Mittwochnachmittag, 24.02.2021, verschafften sich angebliche Handwerker Zutritt in die Wohnung einer älteren Dame in der Von-Emmich-Straße und entwendeten dabei Schmuckgegenstände.

Den bisherigen Ermittlungen zufolge erhielt die Frau gestern, gegen 14:30 Uhr, einen Anruf. Dabei wurde sie darüber informiert, dass es in der Katharinenstraße angeblich zu einem Wasserrohrbruch gekommen sei und in diesem Zusammenhang eine Überprüfung ihrer Wasserleitungen erforderlich sei.

Nur wenige Minuten nach dem Telefonat stand ein Mann vor der Wohnung der Dame. Nachdem er hineingelassen wurde, begab er sich mit der Bewohnerin ins das Badezimmer, hantierte an den Wasserleitungen und lenkte die Seniorin ab.

Die Wohnungstür wurde durch den Fremden nach Betreten der Wohnung nur angelehnt.

Kurze Zeit später verließ der vermeintliche Handwerker die Wohnung wieder. Bei der Bewohnerin kamen Zweifel auf und sie bemerkte bei einer Nachschau in ihrer Wohnung das Fehlen mehrerer Schmuckgegenstände.

Der angebliche Handwerker soll etwa 35 Jahre alt, ca. 185 cm groß und schlank sein. Zur Bekleidung liegen keine Angaben vor. Jedoch soll er eine Tasche mitgeführt haben, in der sich Werkzeug befand.

Zeugen, denen der unbekannte Mann und eventuell auch weitere Personen aufgefallen sind, die mit der Tat in Verbindung stehen könnten, werden gebeten, sich unter der Nr. 05121/939-115 bei der Polizei Hildesheim zu melden.

Aus gegebenem Anlass möchte die Polizei nochmals daran erinnern, dass der "Wasserwerker-Trick" eine gängige Masche ist, mit der es Tätern immer wieder gelingt, sich Zugang in Wohnungen zumeist älterer Bürgerinnen und Bürger zu erschleichen. Die Polizei bittet darum, mit lebensälteren Angehörigen, Freunden oder Bekannten über die Machenschaften der Täter zu sprechen und sie zu sensibilisieren.

Folgende Hinweise sollten beachtet werden:    - Lassen Sie keine fremden Personen in Ihre Wohnungen. Sie sind grundsätzlich nicht verpflichtet, jemanden unangemeldet in die Wohnung zu lassen    - Schauen Sie sich Besucher vor dem Öffnen der Tür genau an, z.B. durch den Türspion oder das Fenster. Benutzen sie die Türsprechanlage    - Fordern Sie das Vorzeigen eines Ausweises    - Zeigen oder erklären Sie niemandem, wo Sie Geld oder Wertgegenstände aufbewahren.    - Lassen Sie nur Handwerker ein, die Sie selbst bestellt haben oder die von der Hausverwaltung angekündigt worden sind. Rufen Sie im Zweifel die Hausverwaltung oder den Hausmeister an.    - Lassen Sie sich auch bei angeblichen Notfällen, z.B. einem Rohrbruch, nicht unter Druck setzen. Fragen Sie bei den Stadtwerken, beim Hausmeister oder bei Nachbarn nach. Holen Sie Nachbarn gegebenenfalls als Unterstützung dazu.    - Rufen Sie im Zweifel die Polizei. Wir kommen lieber zweimal zu viel als einmal zu wenig.



POL-NOM: Enkeltrick scheitert an aufmerksamen Rentner

Katlenburg-Lindau, Ahnewende, Mittwoch, 25.02.2021, 15.45 Uhr

LINDAU (köh) - Ein Senior reagierte gestern Nachmittag genau richtig als ein Betrüger sich am Telefon als dessen Enkel ausgab.

Ein unbekannter Täter meldete sich bei dem 80-jährigen Lindauer und gab sich als dessen ältester Enkel aus, der in Göttingen einen Auffahrunfall gehabt habe und nun 30.000 Euro benötige, damit der Unfallgegner nicht die Polizei verständige.

Der Senior reagierte genau richtig. Er teilte dem Betrüger mit, dass er sich wieder bei ihm melde, legte auf und rief daraufhin seinen Sohn an.

Die Polizei empfiehlt: Halten Sie immer Rücksprache mit ihren Angehörigen und übergeben Sie fremden Personen niemals Bargeld.



POL-NOM: Mit bis zu 70 km/h zu schnell - Polizei Northeim stellt viele Geschwindigkeitsüberschreitungen fest

37181 Hardegsen, B 241 zwischen Uslar und Hardegsen im Bereich Ellierode; Mittwoch, 24.02.2021, 10:20 Uhr bis 18:00 Uhr

HARDEGSEN (TH) - In der Zeit von 10:20 Uhr bis 18:00 Uhr erfolgte am Mittwoch durch Beamte der Polizeiinspektion Northeim eine Geschwindigkeitsmessung im Bereich der B 241 zwischen Uslar und Hardegsen im Bereich Ellierode.

Hierbei konnten bei einer Durchfahrt von mehr als 2500 Fahrzeugen insgesamt 102 Geschwindigkeitsüberschreitungen festgestellt werden. Die höchste Geschwindigkeitsüberschreitung bei erlaubten 100 km/h erfolgte durch einen Fahrzeugführer aus Hardegsen mit 170 km/h. Dem verantwortlichen Fahrer erwarten nun ein Bußgeld in Höhe von 440 Euro, zwei Punkte sowie ein zweimonatiges Fahrverbot. Auf diese Folgen muss sich auch der Fahrer eines Firmenfahrzeuges aus dem Bereich Holzminden einstellen, der die Messstrecke mit 167 km/h befuhr.

Geschwindigkeitsmessungen haben das wesentliche Ziel, die Anzahl von tödlichen und damit schwersten Verkehrsunfällen zu reduzieren bzw. ganz zu verhindern. "Bei der Geschwindigkeitsüberschreitung handelt es sich um eine der Hauptunfallursachen, weshalb seitens der Polizeiinspektion Northeim auch weiterhin entsprechende Kontrollen im Landkreis Northeim durchgeführt werden", so Lukas Theinl, Pressesprecher der Polizeiinspektion Northeim.



Girls´Day und Boys´Day 2021 findet statt +++ Land Niedersachsen setzt auf digitale Angebote +++ Kultusminister Grant Hendrik Tonne appelliert an Betriebe und Institutionen, Angebote zu machen

Der niedersächsische Zukunftstag für Jungen und Mädchen (Girls'Day und Boys'Day) findet in diesem Jahr ausschließlich in digitaler Form statt. Am 22. April sind Unternehmen und Institutionen dazu aufgerufen, Schülerinnen und Schülern in den Jahrgängen 5 bis 9 digitale Angebote zur Berufsorientierung zu machen. Die Schulen sind gehalten, Schülerinnen und Schülern die Teilnahme zu ermöglichen. Ergänzend können die Schulen auch eigene Projekte zur gendersensiblen beruflichen Orientierung anbieten. 

„Schule ist mehr als eine reine Bildungseinrichtung und kann einen großen Beitrag dazu leisten, dass Schülerinnen und Schüler einen Beruf finden, der ihren Interessen, Potenzialen und Fähigkeiten entspricht, und der auf lange Sicht Freude bereitet", so Niedersachsens Kultusminister Grant Hendrik Tonne. „Das ist umso wichtiger in einer Zeit, in der andere Wege zur beruflichen Orientierung durch Kontaktbeschränkungen und ähnliche Schutzmaßnahmen nahezu komplett weggebrochen sind. Ich appelliere dringend an alle Betriebe und Verwaltungen, sich rege zu beteiligen und Angebote im Rahmen ihrer Möglichkeiten zu machen - auch in ihrem eigenen Interesse", fügt der Minister an.  

Seit 2001 wird in Deutschland im Rahmen eines bundesweiten Aktionsprogramms regelmäßig der sogenannte „Girls'Day" durchgeführt. In vielen Bundesländern wird dieser Tag zusätzlich als „Boys'Day" veranstaltet, um den Mädchen und Jungen eine Vielzahl von Berufen näherzubringen, die sie bei ihrer Berufswahl eher selten in Betracht ziehen würden. Niedersachsen hat sich diesem genderorientierten Vorgehen angeschlossen.  

Im vergangenen Jahr musste der im Frühjahr geplante Girls`Day und Boys`Day Corona-bedingt abgesagt werden. Auch zurzeit sind Präsenzveranstaltungen in Betrieben und Einrichtungen den Schülerinnen und Schülern untersagt, um eine mögliche Ausbreitung des Infektionsgeschehens zu vermeiden. Möglich sind hingegen virtuelle Besuche und Aktionen. Die Bundeskoordinierungsstelle hat Unternehmen und Institutionen bundesweit dazu aufgerufen, digitale Angebote für die Schulen bereitzustellen. Diese Angebote können auf den Websites www.girlsday.de und www.boysday.de im Bereich „Radar" eingestellt werden. Auch niedersächsische Unternehmen sollen sich an der Aktion beteiligen.



Unterstützung für Jugendliche und Eltern beim Übergang Schule-Beruf
Jugendberufsagentur Duderstadt auf mehreren Wegen erreichbar

Der Übergang von der Schule in den Beruf wirft viele Fragen auf, nicht nur in Zeiten der Corona-Pandemie. Wie können junge Menschen den Beruf finden, in dem sie ihre Stärken und Talente entfalten und einsetzen können? Viele Angebote zur Berufsorientierung können momentan nicht oder nur eingeschränkt umgesetzt werden. Die Jugendberufsagentur Duderstadt (JBA) ist auch in Corona-Zeiten für junge Menschen da! Sie unterstützt die Berufsorientierung und den Schritt in die Berufswelt.

Aus Gründen des Infektionsschutzes ist derzeit kein persönliches Gespräch möglich. Doch viele Anliegen lassen sich auch telefonisch besprechen. Die JBA ist auf folgenden Wegen zu erreichen:

Nicht nur Jugendliche, die demnächst die Schule verlassen, fragen sich, wie der Einstieg in das Berufsleben gelingen kann. Auch Eltern machen sich viele Gedanken über den Ausbildungsstart in dieser besonderen Zeit: Welche Ausbildungen kommen in Frage? Wie finde ich freie Ausbildungsstellen? Was passiert im Falle von Kurzarbeit oder Insolvenz des Ausbildungsbetriebes? Wie sieht es aktuell mit Überbrückungsmöglichkeiten aus, wenn die Ausbildung nicht direkt nach dem Schulabschluss starten soll?

Antworten auf diese und weitere Fragen bietet ein Informationsblatt-Ausbildung in Zeiten der Corona- Pandemie. Eltern wird es über die Schulen und die Familienzentren zur Verfügung gestellt; Interessierte können es zudem herunterladen auf der Webseite www.jugendberufsagentur-dud.de.

Hintergrund: 

Die Jugendberufsagentur Duderstadt ist ein Pilotprojekt, in dem die Berufsberatung der Agentur für Arbeit Göttingen, das Jobcenter Landkreis Göttingen und die Jugendberufshilfe des Landkreises am Standort Duderstadt zusammenarbeiten. Die Jugendberufsagentur ist in der Bahnhofstraße 38 beheimatet. Die Modellphase der JBA Duderstadt wird aufgrund der Corona-Pandemie zunächst bis zum Ende des Schuljahres 2020/21 verlängert. Ursprünglich sollte die Erprobung bereits mit dem Schulhalbjahr enden.



Infektionsgeschehen im Landkreis Hameln-Pyrmont am 25.2.2021/Todesfall

Im Landkreis Hameln-Pyrmont sind aktuell 151 Personen mit SARS-CoV-2 infiziert.

Die Gesamtzahl der Erkrankten seit Beginn der Pandemie liegt bei 2730 (+ 30 zum Vortag) Fällen.

Als genesen gelten 2508 Personen. Verstorben sind 71 Personen.  121 Personen sind kreisweit in Quarantäne.

+++ Bei dem Verstorbenen handelt es sich um einen 86-Jährigen aus Bad Münder, ein Zusammenhang mit SARS-CoV-2 kann nicht ausgeschlossen werden.  +++



POL-NOM: Gewässerverunreinigung der Rhume

Northeim, Rückingsallee, Mittwoch, 24.02.2021, 12.25 Uhr, Rückingsallee

NORTHEIM (köh) - Mittwochmittag kam es durch eine ölhaltige Substanz zu einer Gewässerverunreinigung der Rhume.

Zeugen hatten einen Ölfilm auf der Rhume in Höhe der Firma Kaufland gemeldet. Bei einer Überprüfung durch Polizei und Feuerwehr wurde festgestellt, dass das Öl aus einem Entwässerungskanal austritt, der vom Parkplatz des Supermarktes herführt.

Auf dem Parkplatz wurde schließlich ein Schneehaufen festgestellt, der gelb- und rötliche Verfärbungen aufwies. Das ölhaltige Schmelzwasser war über einen Entwässerungskanal in die Rhume geflossen. Die Northeimer Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und prüft nun wie das Öl in den Schneeberg gelangte. Ein Ermittlungsverfahren wegen Gewässerverunreinigung wurde eingeleitet. Die Northeimer Feuerwehr setzte mehrere Ölsperren. Die Untere Wasserbehörde des Landkreises beauftragte einen Gutachter zur Probenentnahme und Analyse.




Priorisierte Impfung von Polizeibediensteten: Landesweites Konzept zur priorisierten Impfung von Polizeibediensteten fertiggestellt

Pistorius: „Es ist ein wichtiges Signal, dass die niedersächsische Initiative erfolgreich war und nun die priorisierten Impfungen für die Polizei starten können"

Der Niedersächsische Minister für Inneres und Sport, Boris Pistorius, hatte sich bereits im Rahmen der Innenministerkonferenz im Dezember 2020 in Berlin für eine priorisierte Impfung insbesondere auch von Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten eingesetzt. Der Anspruch auf eine Schutzimpfung und die priorisierte Impfung von Polizeibediensteten ist inzwischen in der „Verordnung zum Anspruch auf Schutzimpfung gegen das Coronavirus SARS-CoV-2" (CoronaImpfV) des Bundesministeriums für Gesundheit bundeseinheitlich angepasst und geregelt worden. Der in der Impfverordnung bundeseinheitlich geregelten Priorisierung folgend wurde in Niedersachsen ein landesweites Impfkonzept erstellt. Im Rahmen dieses Konzeptes werden nun zunächst diejenigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Polizei Niedersachsen berücksichtigt, die in Ausübung ihres Dienstes durch häufigen und unüberschaubaren Kontakt mit Bürgerinnen und Bürgern einem hohen Infektionsrisiko ausgesetzt sind. Für die Gruppe der Polizei mit diesem hohen tätigkeitsbezogenen Infektionsrisiko wurden die Impfungen mit dem Impfstoff AstraZeneca durch das Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung grundsätzlich freigegeben.

Minister Pistorius: „Unsere Polizei ist tagtäglich vor Ort im Einsatz und garantiert damit unser aller Sicherheit und Ordnung. Gleichzeitig sind die Polizistinnen und Polizisten im Rahmen ihres Dienstes oft besonderen Infektionsrisiken ausgesetzt, wenn sich nämlich Mindestabstände oder andere Schutzmaßnahmen in brenzligen Situationen einfach nicht einhalten lassen. Deshalb habe ich mich bereits auf der IMK im Dezember in Berlin für eine priorisierte Impfung eingesetzt. Dieser Initiative haben sich alle Kolleginnen und Kollegen aus den Innenressorts angeschlossen. Ich freue mich, dass diese Priorisierung jetzt in der Impfverordnung aufgenommen wurde. Wir werden so schnell wie möglich mit den Impfungen der Kolleginnen und Kollegen beginnen, um sie so gut wie möglich vor Infektionsrisiken zu schützen."

Eine Impfung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Polizei wird vorwiegend in den Impfzentren des Landes erfolgen. Zur Entlastung der Impfzentren hat sich zudem der Medizinische Dienst der Polizei bereit erklärt, die priorisierten Impfungen der Angehörigen der Bereitschaftspolizei Niedersachsen durchzuführen. 

Minister Pistorius: „Neben der Polizei gibt es natürlich auch noch weitere Bereiche wie den Katastrophenschutz und die Feuerwehren, die für die Funktionalität des Staates besonders wichtig und die ebenfalls immer wieder erhöhten Infektionsrisiken ausgesetzt sind. Ich kann verstehen, dass in diesen Bereichen eine Impfung ebenfalls herbeigesehnt wird, weshalb ich mich auf der IMK und auch in der Folge für diese Gruppen eingesetzt habe. Leider ist die Menge an verfügbarem Impfstoff nach wie vor sehr begrenzt. Ich hoffe aber, dass wir so schnell wie möglich auch hier mit den Impfungen starten und zu mehr Normalität im Alltag zurückkehren können."



POL-HM: Waldparkplätze im Bereich Hohenstein werden beschränkt !

Am vergangenen Sonntag (21.02.2021) stürzte ein Kletterer im Bereich Hohenstein (Hessisch Oldendorf) ab. Der Mann verletzte sich und benötigte medizinische Hilfe. Die Rettung gestaltete sich jedoch schwierig, da aufgrund der Wetterlage sämtliche Waldwege und Zufahrten zum Hohenstein durch Fahrzeuge von Tagestouristen zugeparkt waren.

Ein Feuerwehr-Fahrzeug rutschte aufgrund der geringen Restbreite der Fahrbahn in den unbefestigten Wegeseitenraum und wurde beschädigt.

Aufgrund der positiven Wetterprognose für das kommende Wochenende gehen Polizei und Feuerwehr davon aus, dass es erneut zu großem Andrang auf den Waldparkplätzen "Försterlaube" und "Kreuzsteinquelle" (Bereich Zersen) kommen wird. Aus diesem Grund fand am Mittwoch (24.02.2021) ein Ortstermin unter Beteiligung der Stadtverwaltung, des Forstamtes, der Feuerwehr und der Polizei Hessisch Oldendorf statt. Dabei wurde die Beschränkung der Zufahrten zu den o.g. Waldparkplätzen beschlossen, um die Freihaltung der Zufahrten zum Hohenstein (Rettungswege) zu gewährleisten.

Die Beschränkungen sehen wie folgt aus:

Eine Zufahrt zum Wanderparkplatz "Kreuzsteinquelle" ist nur über die Straße Pappmühle möglich.

Der Wanderparkplatz "Försterlaube" ist regulär über die Straße Zur Försterlaube erreichbar, allerdings wird die Zufahrt zur "Baxmannbaude" ab dem Waldparkplatz gesperrt.

Die Zufahrten zu den Waldparkplätzen sollten grundsätzlich frei bleiben.

Wolfgang Römer, Leiter der Polizeistation Hessisch Oldendorf appelliert an alle Wanderer und Tagestouristen "Seit Corona-Beginn ist festzustellen, dass es die Menschen mehr und mehr in die Wälder zieht. Das ist nachvollziehbar und verständlich. Wir möchten Sie dennoch bitten, ihre Fahrzeuge nach Möglichkeit ausschließlich auf den ausgewiesenen Wanderparkplätzen abzustellen. Sollten Sie dennoch entlang der Zufahrten parken, stellen Sie sicher, dass eine Restfahrbahnbreite von mindestens 3 Metern für Rettungsfahrzeuge freibleibt! Die Polizei wird die Parksituation überprüfen und falls nötig, Fahrzeuge abschleppen lassen."



Tourismus im Dezember und Jahr 2020: deutliche Rückgänge bei der Zahl der Gäste und der Übernachtungen

Landesamt für Statistik Niedersachsen, Pressemitteilung Nr. 023 vom 25.02.2021

HANNOVER. Die Corona-Pandemie hat die Entwicklung des niedersächsischen Tourismus im Jahr 2020 stark beeinträchtigt. Wie das Landesamt für Statistik Niedersachsen (LSN) mitteilt, verbuchten die niedersächsischen Beherbergungsbetriebe im Jahr 2020 über ein Drittel weniger Übernachtungen als im Jahr 2019. Die Zahl der Übernachtungen sank um 35,0% auf knapp über 30 Millionen. Die Zahl der angekommenen Gäste sank um 43,4% auf rund 8,7 Millionen im Vergleich zu 2019.

Im Jahr 2020 kamen etwas mehr als 594.000 Gäste aus dem Ausland nach Niedersachsen, das entsprach einem Rückgang um 63,2% gegenüber 2019. Die Zahl der von den ausländischen Gästen gebuchten Übernachtungen ging um über die Hälfte (-55,5%) auf nahezu 1,8 Millionen zurück.

Vom Rückgang bei der Zahl der Übernachtungen waren die Reisegebiete Hannover-Hildesheim (-49,8%, knapp 2,5 Millionen Übernachtungen) und das Braunschweiger Land (-51,0%, fast 957.000 Übernachtungen) besonders betroffen. Für den Rückgang im Reisegebiet Hannover-Hildesheim wird insbesondere der Ausfall der Messen eine wichtige Rolle gespielt haben. Aber auch die Zahl der Städte- und Geschäftsreisen dürfte im vergangenen Jahr in beiden Reisegebieten deutlich zurückgegangen sein. Dagegen hatte die Nordseeküste einen geringeren Rückgang um ein Viertel (-25,0%) auf knapp 6,4 Millionen zu beklagen.

Auch im Berichtsmonat Dezember 2020 verzeichnete der Tourismus durch die verschärften Corona-Regelungen in der Vorweihnachtszeit deutliche Rückgänge. Die Zahl der angekommenen Gäste sank um 83,8% auf knapp 140.000 im Vergleich zum Dezember des Jahres 2019. Bei der Zahl der gebuchten Übernachtungen gab es einen Einbruch um 73,2% auf rund 624.000.



Kein Felgenfest am 6. Juni !

Auch in diesem Jahr fällt der alljährliche autofreie Sonntag im Weserbergland aus. Geplant war das diesjährige Felgenfest am 6. Juni 2021.  

„Da sich zum jetzigen Zeitpunkt   nicht verlässlich abschätzen lässt, ob die Corona-Pandemie im Frühsommer diesen Jahres Großveranstaltungen zulässt, sehen wir uns schweren Herzens erneut gezwungen, das Felgenfest auch in diesem Jahr abzusagen“ erklärt Andreas Manz, zuständiger Dezernatsleiter beim Landkreis Hameln-Pyrmont.

Auch die Nachbarlandkreise Holzminden und Schaumburg teilen die Auffassung, dass die umfangreichen und langfristigen Planungen im Vorfeld einer Großveranstaltung wie dieser bereits zum jetzigen Zeitpunkt diesen Schritt erfordern.

„Wir bedanken uns bei allen, die für die diesjährige Veranstaltung bereits Vorbereitungen getroffen haben und hoffen auf ein Wiedersehen beim Felgenfest im nächsten Jahr“, so Manz.

 Das nächste Felgenfest ist für den 12. Juni 2022 geplant.



POL-GOE: Wechsel an der Spitze: Gwendolin von der Osten ist neue Präsidentin der Polizeidirektion Göttingen

Wechsel in der Behördenleitung: Gwendolin von der Osten ist seit Mittwoch (24. Februar) neue Präsidentin der Polizeidirektion Göttingen - und damit die erste Frau an der Spitze der Direktion. Sie wird künftig für mehr als 2.900 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zwischen Hoya im Norden, Hann. Münden im Süden, Walkenried im Osten und Uchte im Westen verantwortlich sein.

Gwendolin von der Osten ist Volljuristin und seit 2003 bei der Polizei tätig. Nach unterschiedlichen Verwendungen in der Polizeidirektion Hannover, wurde sie 2006 Leiterin des Zentralen Kriminaldienstes in der Polizeiinspektion Verden/Osterholz in der Polizeidirektion Oldenburg. 2009 kehrte sie nach Hannover zurück und leitete zunächst für fast vier Jahre den Kriminal- und Ermittlungsdienst in der Polizeiinspektion Hannover-Mitte. Anschließend übernahm sie für ein Jahr die Leitung des Polizeikommissariats Lahe. 2016 wurde sie schließlich Leiterin der Polizeiinspektion Hannover-Mitte, bevor sie im Oktober 2019 als Referatsleiterin Einsatz und Verkehr ins Niedersächsische Ministerium für Inneres und Sport wechselte. In der Polizeidirektion Göttingen folgte sie nun auf Uwe Lührig, der in den Ruhestand versetzt wurde und die Direktion seit 2015 geleitet hatte.

Gwendolin von der Osten, Jahrgang 1971, ist gebürtige Braunschweigerin. Sie ist verheiratet und hat drei Kinder. Zusammen mit ihrer Familie lebt sie in Hannover.

"Ich freue mich auf meine neue Aufgabe in der Polizeidirektion Göttingen. Die nächsten Wochen werden zunächst von Orientierung und gegenseitigem Kennenlernen sowie vielen Gesprächen mit meinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern geprägt sein. Ich erfahre bereits viel Unterstützung, die mir den Einstieg in mein neues Amt erleichtern wird", so Präsidentin Gwendolin von der Osten zu ihrem Start in der Polizeidirektion Göttingen.



AWH: ausgefallene Sperrmülltermine

Aufgrund des Wintereinbruchs ab dem 06./07. Februar musste die AWH einige Termine für die Sperrmüllabfuhr ausfallen lassen. Insbesondere die Kunden, die den Sperrmüll für die Abholung am 08.02.21 schon vorher bereitgestellt hatten, sind von dem Ausfall der Abholung überrascht worden.
Da die AWH ihre Abfuhrtermine für das gesamte Jahr im Voraus plant, waren Ersatztermine leider nicht möglich. Erst zum nächsten regulären Termin kann eine Abholung erfolgen.
Kunden, die ihren Sperrmüll schon bereitgestellt hatten, werden gebeten, diesen wieder von Gehwegen und anderen öffentlichen Flächen wieder zu entfernen.

Die AWH bittet ihre Kunden um Verständnis.



AWH: Schließung von AWH-Anlagen

Aufgrund von Arbeiten an der zentralen EDV-Anlage des Landkreises schließen am Freitag, den 26.02.2021, die AWH-Anlagen in Holzminden, Bodenwerder und Delligsen schon um 13:00 Uhr.

Die AWH bittet ihre Kunden um Beachtung und Verständnis.

 
 
 
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